„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum

“Der kleine Hirte und die erste Weihnacht” von Margret Nußbaum
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„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum ist ein weihnachtliches Papp-Bilderbuch für Kinder ab 24 Monaten.

Dieses fabelhafte Bilderbuch erzählt die Weihnachtsgeschichte aus Sicht von David, einem kleinen Hirtenjungen, der mit seinem Vater und einem kleinen Schaf zum Stall eilt, in dem Jesus geboren wurde.

Die Geschichte jedoch beginnt ein wenig früher mit dem Verlust des kleinsten Schäfchens, auf das David ganz allein Acht geben wollte. Doch sein Schaf ist verloren gegangen und der Junge sehr unglücklich über den Verlust.

Dieses Erlebnis führt dazu, dass der kleine Hirte nicht schlafen kann und so als erster auf den Engel am Firmament aufmerksam wird, der von der Geburt des Kindes in der Krippe berichtet.

Natürlich möchten die Hirten sofort aufbrechen und sich selbst davon überzeugen, dass Gottes Sohn geboren wurde. Kurz vor dem Aufbruch wird David jedoch auf ein Geräusch aufmerksam und findet seinen verlorenen Schützling in einem Busch wieder.

Erleichtert beschließt er, es mitzunehmen, und besucht wenig später an der Seite seines Vater Maria und Josef und natürlich auch das neugeborene Kind in der Krippe.

„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum: eine erste Auseinandersetzung mit der Weihnachtsgeschichte

Viele kennen die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel. Doch gerade für die Kinder, die zum ersten Mal bewusst Weihnachten erleben, ist die Weihnachtsgeschichte natürlich viel zu komplex. Schön, dass es Margret Nußbaum gelungen ist, diese Geschichte oder besser gesagt ein Ausschnitt der Geschichte kindgerecht aufzuarbeiten.

Sie erzählt die Geschichte so, wie sie jedes Kind selbst möglicherweise erleben könnte. Wobei natürlich nicht jedes Kind ein eigenes Schaf Zuhause hat, sondern vielleicht einen Hund, eine Katze oder ein kleines Geschwisterchen, auf das es einfach einmal aufpasst.

Wobei das natürlich erst auf ein etwas älteres Kind zutrifft. Kein Elternteil würde ein zweijähriges Kind mit einem Hund, einer Katze oder einem kleinen Geschwisterchen alleine lassen. Trotzdem ist es aus der kindlichen Perspektive nachvollziehbar, da ja auch jemand auf es aufpasst.

Die Geschichte selbst ist jedenfalls so aufgebaut, dass es die Kinder mit ihrer kindlichen Welt nicht überfordert und ihnen trotzdem Weihnachtsgeschichte näherbringt.

Die kindgerechte Sprache jedenfalls macht es leicht, ein wenig über die Hintergründe unseres Weihnachtsfest zu erfahren. Letztlich feiern wir heute Weihnachten, weil vor rund 2000 Jahren ein Kind geboren und in eine Krippe gelegt wurde. So einfach ist die Botschaft der Weihnachtsgeschichte und doch ist sie auf diese Weise stark reduziert.

Persönlich mochte ich die einfache Darstellung der Weihnachtsgeschichte sehr gerne, denn mit Kinderbibeln, die sich eher an ältere Kinder richten, bekommen die Kinder dann später mehr Details. Möglicherweise lesen sie dann als Jugendliche auch erstmals die Weihnachtsgeschichte, wie sie in der erwachsenden Bibel steht.

„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum: lebendige und kindgerechte Illustrationen

Mit intensiven Farben schafft die Illustratorin Andrea Hebrock hier eine sehr lebendige Darstellung der Welt des kleinen Hirten, die nicht nur Kinderaugen strahlen lässt. Tatsächlich lassen sich anhand der einzelnen Illustrationen die einzelnen Teile der Geschichte nachvollziehen, sodass die Kinder sich selbstständig mit dem beschäftigen können, auch wenn gerade niemand Zeit hat, die Geschichte vorzulesen.

Alleine durch die Illustrationen wird die Geschichte schon lebendig und somit bietet sich für viele kleine Hände auch die Möglichkeit, selbstständig auf Entdeckungsreise zu gehen.

Dass Andrea Hebrock schon bei vielen Kinderbüchern als Illustratoren mitgewirkt hat, fällt gleich auf, denn die Illustrationen sind kindgerecht und farbenfroh und gleichzeitig überaus lebendig. Wer sich anguckt, bei welcher Art von Kinderbüchern die Illustratoren bereits beteiligt war, findet auf ihrer Liste viele wichtige Themen, die sich ebenfalls an Kinder richten. Sie hat zum Beispiel schon Bilderbücher von Sandra Grimm illustriert oder auch von Ursel Scheffler.

„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum: Hochwertige Ausstattung

An dieser Stelle kommt dem Buch gute, die dafür sorgt, dass „Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nussbaum robust und strapazierfähig ist und sogar abgewischt werden kann.

Die hochwertige und reißfeste Pappe ist ideal für kleine Hände, die noch nicht genau wissen, wie vorsichtig man mit einem Buch umgehen muss, vielleicht auch mal in eine Ecke hineinbeißen möchte. Für all das ist dieses Papp-Bilderbuch natürlich ideal.

Die Silber- und Goldfolie macht die Illustrationen zudem auch noch zu einem tollen Erlebnis aus Licht und Schatten.

„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum: Bilderbuch für kleine Entdecker

Neben den lebendigen und vielschichtigen Illustrationen, die ich überaus gelungen finde, bietet dieses Bilderbuch aber noch einiges mehr sogenannte Verwandlungsklappen verändern nämlich das Bild, sobald sie geöffnet wurden. Auf diese Weise finden die Kinder wie auch ihre Vorleser der Schäfchen im Busch unverändert auch an Szenen.

Somit muss man wohl sagen, dass dieses Papp-Bilderbuch ideal für kleine Entdecker ist, die neugierig auf die Welt und auch auf die Weihnachtsgeschichte sind.

Fazit zu „Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum

„Der kleine Hirte und die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum ist ein Bilderbuch, dass die Weihnachtsgeschichte zu einem Erlebnis werden lässt und die gleichzeitig dafür sorgt, dass die lieben Kleinen verstehen, dass hier eigentlich nicht viel mehr gefeiert wird als ein Geburtstag. Der einzige Unterschied ist, dass wir hier nicht das Geburtstagskind beschenken, sondern jeder von uns jedem eine kleine Freude macht.

Natürlich sollte es auch darum gehen, dass das Weihnachtsfest nicht nur ein kommerzielles Fest, sondern es auch viele Geschenke gibt, die ganz frei von Kommerz sind. Aber, damit Kinder dieses Verstehen, ist es wichtig, zunächst einmal zu begreifen, dass das Jesuskind in einer Krippe aufgezogen wurde und die Familie selbst recht arm war. All dies können die Kinder in dieser Geschichte erfahren und erleben.

Für mich ist die Gestaltung dieses Buches und die Art, wie diese Geschichte erzählt wird, ein echtes Highlight. Aus diesem Grund möchte ich euch „Der kleine Hirte die erste Weihnacht“ von Margret Nußbaum wärmstens empfehlen.

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