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“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch

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“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek ist ein Buch, das ich lange erwartet habe. Vermutlich geht es vielen, die diese Reihe ebenfalls verfolgen, nicht anders.

Schließlich gibt es eine ganze Reihe offener Fragen. Ob wir dieses Mal alle unsere Fragen beantwortet bekommen? Nun ich darf euch eines vorab verraten, der dritte Teil ist ebenso spannend wie die ersten beiden.

Ebenso bietet “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek einige überraschende Wendungen, mit denen ich so nicht unbedingt gerechnet habe. Diese werde ich euch natürlich noch nicht auflösen.

Schließlich soll euch dieser Thriller ebenso viel Unterhaltung bieten wie mir.

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Jula und Hegel ein Dreamteam?

Als ein Dreamteam würde Jula die Verbindung zwischen Hegel und ihr wohl eher nicht beschreiben. Hegel profitiere doch allzu oft eher von ihr als umgekehrt.

Hegel schätzt die Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit Jula, zeigt ihr dies aber eher wenig. Trotzdem erkennt er in diesem Teil der Reihe viel stärker als zuvor, dass Jula ihn stärkt und sie miteinander einiges mehr erreichen könnten.

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Eine Entführung

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek beginnt einige Wochen nach dem Ende von “Die Frequenz des Todes” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek mit dem Ende der Gerichtsverhandlung gegen Matthias Hegel.

Im Anschluss treffen sich Jula und Hegel, da Jula ihren Teil der Vereinbarung eingehalten hat. Nun soll auch Hegel seinen Teil der Vereinbarung einhalten und ihr mehr über den Aufenthaltsort ihres Bruder Moritz erzählen.

Dass Hegel und Jula sich nur wenig später in einem Schusswechsel wiederfinden und entführt werden, hatten die beiden so ganz sicher nicht eingeplant. Wenig später gibt es Opfer zu beklagen und Jula und Hegel finden sich in der schalldichten Kabine eines Vans wieder.

Der Drahtzieher dieser Aktion, bei der auch Hegel nicht unverletzt blieb, muss in der Organisation Remus zu finden sein. In diesem Punkt sind sich beide einig. Remus hat eine verschlüsselte Nachricht  von Moritz abgefangen, die nur Jula entschlüsseln kann.

Remus möchte sie mit Gewalt dazu zwingen, den Inhalt der Nachricht Preis zu geben. Jula weigert sich zunächst. Sie weiß schließlich um die Motive der kriminellen Organisation. Auch dieser Organisation liegt schließlich viel daran, Moritz zu finden.

Sie möchten ihn umbringen. Moritz besitzt nämlich seinerseits Informationen, die Remus gefährlich werden könnten. Wenn Moritz vor Gericht aussagt, rollen die Köpfe der Führungsriege.

Ob es Jula und Hegel tatsächlich gelingt, unbeschadet aus der Nummer zu entkommen und, ob sie auch Moritz retten können, werde ich Euch an dieser Stelle noch nicht verraten, denn wie schon gesagt, möchte ich Euch den Spaß und die gute Unterhaltung durch diesen Thriller nicht vermiesen.

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Figuren, die sich entwickeln

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Was tatsächlich bei diesem dritten Teil der Auris-Reihe auffällt, ist die Tatsache, dass die einzelnen Figuren, allen voran natürlich Jula und Hegel, eine Entwicklung durchlaufen.

Schon im ersten Band und auch im zweiten ist es Vincent Kliesch als Autor gelungen, seine Figuren so zu charakterisieren, dass sie eine gewisse Vielschichtigkeit besitzen und somit ein wenig unvorhersehbarer agieren. Wer glaubt Jula und Hegel in den ersten beiden Teilen kennengelernt zu haben, der erlebt in “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek noch einmal eine Weiterentwicklung.

Menschen entwickeln sich im Verlauf ihres Lebens immer weiter und das ähnlich erscheint es auch in dieser Reihe, denn Vincent Kliesch als Autor lässt es zu, dass alle agierenden Figuren auf ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus den vorangegangenen Büchern zurückgreifen können.

Wer also bisher dachte, die einzelnen Teile dieser Reihe wären unabhängig voneinander lesbar, der erlebt in “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek eine Überraschung, denn aufgrund der Zusammenführung der bisherigen Erkenntnisse kann der jetzige Fall die Entwicklung nehmen, die er letztlich nimmt.

Genau aus diesem Grund kann ich es Euch auch nicht empfehlen, “Todesrauschen – Auris 3“ als erstes zu lesen. Wer also jetzt in die Reihe einsteigen möchte, der sollte bitte mit Auris anfangen, im Anschluss “Die Frequenz des Todes – Auris 2” lesen und schließlich bei dem aktuellen Thriller enden, bevor es dann im nächsten Jahr weitergehen kann.

Die Zeit bis zum nächsten Buch sollte auf jeden Fall reichen, auch die vorangegangenen Teile dieser Reihe zu lesen.

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Eine Frage der Wahrnehmung

Insgesamt kann ich Euch an dieser Stelle also gar nicht so viel verraten, außer vielleicht, dass dieser Thriller in gewisser Weise auch seinem Leser das Gefühl von Enge und eine gewisse Bedrohlichkeit vermittelt.

Da ich dieses Buch als Roman gelesen habe, weiß ich noch nicht, ob dieses Gefühl durch das Hörspiel noch einmal intensiviert wird. Ich könnte es mir allerdings ausgesprochen gut vorstellen.

Das Hörspiel, welches ja lediglich eine Adaption darstellt und nicht dem Roman entspricht, dürfte die Geschichte noch einmal lebendiger erscheinen und die Geschichte zu einem Erlebnis machen.

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“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Bedrückender Verlauf

Die Art und Weise, wie dieser Thriller erzählt wird, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Herausforderung für die Leserinnen und Leser, denn man selbst hat das Gefühl immer an der Seite von Jula und Hegel zu sein, wenn man ein Kapitel aus ihrer Perspektive liest.

Die Herausforderung liegt vor einigen darin, dass man selbst führt, in dieser schalldichten Kammer zu sitzen und den Druck auf den Ohren ebenfalls zu spüren. Meiner Meinung nach ist es Vincent Kliesch, dem Autor dieses Buches, gut gelungen, die Leser auf diese Weise auch emotional zu fesseln.

Durch diese gleichermaßen lebendige, wie plastische aber auch auf mangelnde Erzählform, gelingt es mir als Leserin dieser Geschichte kaum den Thriller aus der Hand zu legen.

Zu behaupten, dass “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek eine gewisse Sogwirkung entfalten würde, wäre noch untertrieben. Vermeintlich erscheint es mir eher so, als ob Vincent Kliesch seine Leserinnen und Leser durch die Geschichte hindurch peitschen möchte.

Er treibt sie an, schneller zu lesen und macht die Geschichte somit selbst um einiges schneller. Zumindest, wenn es um die Frage der Wahrnehmung eines jeden Lesers geht.

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek: Ein Abschluss und ein Neuanfang?

Wer die Bücher von Vincent Kliesch kennt, erwartet auch bei der Auris-Reihe eine Trilogie. Somit wären diese Folge die letzte gewesen, dass es nicht die letzte Folge sein würde, ist jedoch bereits bekannt gegeben. Vielmehr erwarten wir “Auris 4“ im Mai nächsten Jahres.

Schon im März wird außerdem eine neue Reihe von Vincent Kliesch geben. In beiden Fällen würde ich sagen, dass man sehr gespannt sein darf selbst weiß auch schon, dass ich mich sehr auf beide Bücher freue.

Tatsächlich freue ich mich, zu erleben, wie es mit Julia und Hegel weitergeht, denn das weitergeht ist angesichts der Ankündigung des vierten Bands offensichtlich.

Gleichzeitig jedoch weiß ich aufgrund der Handlungen aus “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek, dass die kriminelle Vereinigung Remus wohl nur noch eine recht kleine Rolle spielen wird. Auch bei manchen Figuren wird es wohl kleinere oder anders besetzte Rollen geben.

Heißt es also, dass “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek ein Abschluss und ein Neuanfang bedeutet? Ja, so könnte man tatsächlich sagen.

Obwohl dieser Thriller verhältnismäßig viele offene Fragen beantwortet, wird jedoch gleichzeitig neue Fragen auf, somit ist er gleichzeitig ein Abschluss und ein Neuanfang.

Über den Autor Vincent Kliesch

“Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahre 2010 startete er mit dem Bestseller »Die Reinheit des Todes« seine erste erfolgreiche Thriller-Serie, weitere folgten. Mit »Auris« schrieb er den Roman zu einer Hörspiel-Idee seines Freundes Sebastian Fitzek.”(Droemer Knaur)

Über den Ideengeber Sebastian Fitzek

“Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie“(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden.

Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.”(Droemer Knaur)

Fazit zu “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek

“Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek ist ein faszinierendes Buch über die Fähigkeiten des menschlichen Ohrs und die Möglichkeit, Geräusche zu verstecken.

Täuschen und tarnen, so könnte man kurz den Inhalt dieses Thriller zusammenfassen und doch ist dieser Thriller dann sicherlich nicht für jeden Fan dieses Raumes gleichermaßen geeignet, denn obwohl Gewalt immer wieder in diesem Buch thematisiert wird, findet sie doch so gut wie nie statt.

Dieses Buch ist eher ein psychologischer Thriller der mit den (klaustrophobischen) Ängsten der Leser spielt. Persönlich kann ich sagen, dass es kaum etwas Schlimmeres geben kann, als ohne räumliche oder akustische Orientierung zu sein. Genau mit diesen Urängsten spielt aber dieser Thriller.

Genau das macht Thriller aber auch zu dem was er ist, nicht unbedingt ein Highlight für jedermann, aber doch ein Highlight für die Liebhaber psychologischer Thriller.

Ebenfalls wird dieser Thriller all jenen Freude bereiten, die ein gewisses Interesse an Technik besitzen.

Wer sollte “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek lesen?

Nun, die Frage wer “Todesrauschen – Auris 3” von Vincent Kliesch und Sebastian Fitzek lesen sollte, ist keinesfalls einfach zu beantworten, denn eines ist sicher. Starke Nerven braucht man auf jeden Fall.

Wer also diese starken Nerven und ein gewisses technisches Interesse mitbringt, kann mit diesem Thriller sehr viel Freude haben.

Wer jedoch sagt, technisches Interesse bringe ich eigentlich nicht mit und starken Nerven sind aktuell auch nicht meines, der sollte vielleicht lieber einem anderen Buch greifen.

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Marie

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