„Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“: ZDF, 20:15 Uhr

“Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“: ZDF, 20:15 Uhr
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Der sympathische Michel (Manuel Mairhofer) taucht nebst Hund Kalle eines Tages in Majas Leben auf. (c) ZDF/ Bavaria Fiction/Ralf Wilschewski.

Mit „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“ zeigt das ZDF heute Abend um 20:15 Uhr einen neuen Film aus der Inga Lindström-Reihe im Rahmen des Herzkino. Auf diesen neuen Film, der wieder vor schwedischer Kulisse spielt, freue ich mich schon sehr.

Die Inga-Lindström-Reihe steht für mich für starke, aber doch irgendwo zarte Frauen, die die Natur zu schätzen wissen und doch genau wissen, dass sie Platz vielleicht nicht mehr inmitten der Natur ist, aber ebenso wenig inmitten der Großstadt.

Maja weiß genau, dass sie Platz seit vielen Jahren in Stockholm ist. Doch als sie bei dem Geburtstag ihres Großvaters bemerkt, dass unter der Oberfläche einer Familienidylle einiges brodelt, setzt sie alles daran, ihre Familie zu unterstützen. Gleichzeitig wirft die Vergangenheit immer noch dunkle Schatten.

Meiner Meinung nach dürfen wir uns bei „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“ auf eine gleichzeitig melancholische, aber auch lebensbejahende Geschichte freuen, die uns 90 Minuten lang aus unserer eigenen Alltag entführt.

Worum geht’s bei „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“?

Nachdem sie vor Jahren nach Stockholm geflohen war, kehrt Maja zum Geburtstag ihres Großvaters Benno in ihre Heimat zurück. Doch ihre Mutter Ingrid verhält sich ihr gegenüber noch immer abweisend – sie gibt Maja die Schuld am Tod ihres jüngeren Bruders Linus.

Doch bald findet Maja heraus, dass der Bauernhof der Familie in Not geraten ist. Benno ahnt davon allerdings nichts, denn Ingrid verheimlicht ihrem Vater die Situation. Und nicht nur der Hof steckt in einer Krise – auch Ingrids Ehe mit Majas Vater Samu droht zu scheitern. Kann Maja den Hof retten?

Dabei ist sie mit ihrem Liebesleben bereits mehr als ausgelastet. Denn zwar trifft Maja zu Hause auch wieder auf ihren Ex-Freund Elias, doch gleichzeitig lernt sie den charmanten Michel besser kennen. Sie gerät zwischen die beiden sehr unterschiedlichen Männer. Nun muss Maja sich entscheiden: Will sie weiter auf der Flucht vor sich selbst leben oder stellt sie sich den Konflikten und Geheimnissen in ihrer Heimat?

„Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“: Heimat – mehr als nur ein Wort

Dass Heimat in Majas Augen mehr ist als nur ein Wort, wird in „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“ sehr deutlich. Denn obwohl Maja vor Jahren ihre eigentliche Heimat verlassen hat, zieht es sie nun am Geburtstag ihres Großvaters doch wieder zurück zu ihrer Familie.

Sie weiß eigentlich, dass sie genau dort hingehört. Doch der tragische Tod ihres Bruders macht es der Familie schwer, wieder einen Zugang zueinander zu finden. Zu behaupten, dass in einer Familie immer alles einfach wäre, ist sicherlich fehlerhaft, weshalb ich diese Behauptung auch gar nicht streifen möchte.

Allerdings erscheint mir das Herzkino immer ein wenig idyllisch und ja, es besitzt so etwas wie eine Happy-End-Garantie, also hoffe ich darauf, dass am Ende alle nach einem klärenden Gespräch eine für sie akzeptable Lösung finden, mit der alle zufrieden sind und sich ihr Leben positiv entwickeln wird.

Ich denke, diese Optimismus erwarten auch Zuschauer von diesem Film und doch bin ich skeptisch, ob es tatsächlich am Ende alles so leicht und locker sein wird, wie wir es von Herzkino kennen.

Wo wurde „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“ gedreht?

Heimliche Hauptdarstellerin der „Inga Lindström“-Verfilmungen, die seit 2004 im ZDF ausgestrahlt werden, ist die idyllische Landschaft Schwedens. Felsige Küsten, grüne Wälder und unzählige Seen, gepaart mit dem großstädtischen Flair Stockholms, prägen das Setting der Filme.

Tatsächlich ist es dieses Mal schwierig, Euch genauer zu sagen, wann und wo gedreht wurde. Also muss ich an dieser Stelle spekulieren. Viele Filme der Inga Lindström-Reihe werden zum Teil in Stockholm gespielt und zum anderen Teil in den Schärengebieten.

Ich bin gespannt, ob es sich dieses Mal wieder so weit, vermute es aber fast. Solltet ihr schon einmal in der Region Urlaub gemacht haben und etwas wieder erkennen, freue ich mich natürlich über einen Kommentar von Euch, der mir ein wenig mehr über den Drehort verrät. Ich bin nämlich neugierig.

„Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“: Die Besetzung

Für Zoe Moore und Paul Triller sind es die ersten Hauptrollen in der „Inga Lindström“-Reihe.Allerdings haben wir Zoe Moore schon einmal in einer anderen Reihe des Herzkino erlebt. Hat sie nicht in einem Märchen mitgewirkt? Ich meine mich daran zu erinnern, dass sie eine Hauptrolle in „Schneeweißchen & Rosenrot“ gespielt hat.

Auch bezüglich Paul Triller erinnere ich mich daran, in schon einmal gesehen zu haben. War es in „Rosamunde Pilcher: Falsches Leben, wahre Liebe“? Ja, das könnte es gewesen sein.

Auch an Manuel Meirhofer kann ich mich gut erinnern. Er hat bereits 2017 in „Inga Lindström: Das Haus am See“ mitgespielt. Somit stellt sich dieser Film, der heute angezeigt wird, als ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten heraus.

Erwartungen an „Inga Lindström: Der schönste Ort der Welt“

Einen Film von schwedischer Kulisse zu genießen, ist, von einem Thriller oder Krimi einmal abgesehen, immer etwas Gemütliches, denn aus irgendeinem Grund wecken diese Filme bei mir das Gefühl von Hygge.

Darüber hinaus schätze ich die eher jüngere Besetzung dieses Films sehr, denn obwohl jeder einzelnen Figur mit dem Leben zu stehen scheint, besitzt sie dennoch eine gewisse Neigung zu Unabhängigkeit und einen gewissen Freiheitsdrang. Somit können sich bei diesem Film auch jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer irgendwo wieder finden.

Das veränderte Identifikationspotenzial zwar ein wenig, aber möglicherweise ist eine jüngere Zielgruppe auch genau das, was dieser Film anstrebt. Trotzdem werden die älteren Zuschauerinnen und Zuschauer nicht vergessen, denn es gibt ja auch noch die Elterngeneration.

Somit glaube ich, dass dieser Film einem großen Publikum gut gefallen wird und, dass er genau die Unterhaltung bietet, die wir in der schnelllebigen aber meist etwa stressigen Zeit aktuell benötigen.

Am Montag geht es dann auch schon wieder in eine neue Woche um genau dafür lohnt es sich noch einmal auf zu tanken. Sollten wir uns morgen jedoch für ein anderes Programm entscheiden, haben wir im Nachhinein auch noch die Möglichkeit diesen Film in der Mediathek zu schauen. Denn eines ist sicher, gute Unterhaltung ist hier garantiert.

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