ZDF, 20.15 Uhr: “Wilsberg: Aus heiterem Himmel”

ZDF, 20.15 Uhr: “Wilsberg: Aus heiterem Himmel”
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Aus heiterem Himmel hat es Wilsberg (Leonard Lansink) gleich mit zwei Frauen zu tun: mit der Schneiderin Tahmina Ahmadi (Anastasia Papadopoulou, l.), die aus ihrer Schneiderei rausgeworfen werden soll, und mit der Investorin Rebekka Heise (Christine Sommer, r.), die dieses Ladenlokal kaufen will. (c)ZDF/Thomas Kost

“Wilsberg: Aus heiterem Himmel“ heißt die neue Episode der beliebten Münsteraner Krimiserie. In der Hauptrolle wie immer Leonard Lansink als Antiquar und Ermittler Georg Wilsberg.

Wie ihr wisst, schaue ich ab und an auch gerne mal einen spannenden, allerdings nicht zu blutigen Krimi. Wilsberg kommt mir da häufig sehr gelegen.

Jede einzelne Folge ist aber eine gelungene Mischung aus Humor, Spannung und Charakterköpfen. Auf die neue Episode “Aus heiterem Himmel“ freue ich mich somit schon sehr. Gezeigt wird sie heute Abend um 20:15 Uhr im ZDF.

Worum geht’s bei “Wilsberg: Aus heiterem Himmel”?

Georg Wilsberg soll der Inhaberin einer Schneiderei, Tahmina Ahmadi, helfen. Sie fühlt sich wie ihre Ladennachbarn, der Musikalienhändler Jazek Antonov und Modellbauhändler Tillmann Drösser, von Vermieter Hans Überholz schikaniert.

Bei seinem Besuch vor Ort wird der Münsteraner Privatdetektiv Zeuge eines Mordes. Man sieht, wie Drösser während eines Videotelefonats mit der Schneiderin erschossen wird, aber nicht, von wem.

Die Spur führt Wilsberg nicht nur zu der undurchschaubaren Immobilienmaklerin Rebekka Heise, sondern auch zurück in die Vergangenheit der drei schikanierten Geschäftsleute. Kann Niels Schiffer, die zuvorkommende Hilfskraft der Ladengemeinschaft, etwas zur Aufklärung des Falls beitragen?

Ekki hat in der Zwischenzeit eine neue Bekanntschaft über eine Blind-Date-App gemacht. Euphorisiert fiebert er dem ersten persönlichen Treffen mit der Frau entgegen, die sich in der App nur “Kuschelkätzchen 17” nennt.

Das Aufeinandertreffen verläuft allerdings ganz anders als erwartet. Derweil jagt Overbeck den Hintermännern einer illegalen Drogen-App hinterher. Dabei strapaziert er nicht nur die Ressourcen der Polizei, sondern auch die Nerven der über seinen unautorisierten Alleingang wenig amüsierten Chefin Anna Springer.

“Wilsberg: Aus heiterem Himmel“: Wo wurde gedreht?

Gedreht wurde in der Zeit vom 30. Juni 2020 bis zum 1. September 2020 sowohl in Köln als auch in Münster. Da ich selbst schon einige Male in Köln und auch in Münster war, kann ich Euch verraten, dass beide Städte ihre Reize haben und sicherlich für einen Kurzurlaub auch gut geeignet sind.

Bei dieser Serie ist es allerdings so, dass der Charme nicht nur durch die Kulisse entsteht, sondern auch durch die Mischung aus Charaktere und Handlung.

So könnte man behaupten, dass die Figur des Antiquar Georg Wilsberg irgendwo ein echter westfälischer Charakterkopf ist. Aber persönlich bin ich kein Freund davon Charaktere an regionalen Einflüssen festzumachen.

Starke Dialoge mit Witz und Eigensinn

Persönlich schätze ich die Figuren ebenso, wie die Schauspieler, die diese Figuren verkörpern. Mit viel Witz und Eigensinn schaffen sie dabei nämlich nicht nur eine oft sehr unterhaltsame Episode, sondern auch noch Figuren, die man so schnell nicht vergisst.

Dabei ist es oft gar nicht Wilsberg selbst, der ein wenig skurril ist, sondern insbesondere solche Figuren, wie Overbeck (gespielt von Roland Jankowsky) oder Ekki Talkötter (gespielt von Oliver Korittke), der in direkter Verbindung mit Georg Wilsberg für so manchen Lacher sorgt.

Somit lohnt sich “Wilsberg: Aus heiterem Himmel“ wohl auch dieses Mal wieder insbesondere wegen der Situationskomik und den starken Dialogen. Nebenbei hoffe ich außerdem noch auf eine ganze Menge Spannung.

Starke Besetzung, stabiler Cast

Insgesamt kann ich sagen, dass diese Serie sich durch eine starke Besetzung auszeichnet, bei der die Hauptfiguren seit langem durch die immer gleichen rum verkörpert werden. Das war manch einem Film vielleicht auf Dauer langweilig würde, hat bei dieser Serie bereits Kultcharakter.

Insgesamt ist es so, als würde man sich bei jeder Episode dieser Serie fragen, ob man gerade gute Freunde besucht. Tatsächlich könnte man nämlich behaupten, dass einem die Figuren irgendwie sympathisch erscheinen.

Auch, wenn sie manchem seltsame Eigenheit haben, besitzen sie doch eine Stärke, sie sind trotz aller Skurrilität keinesfalls unglaubwürdig, sondern authentisch. Authentisch vielleicht auch deshalb, weil sie so ungewöhnlich sind.

Aus genau diesem Grund kann ich Euch nur sagen, dass ich mich in der heutigen Episode “Aus heiterem Himmel“ auf ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten freue.

Krimis mit Immobilien: aktuell ein Brennpunktthema

Die Miete wird aktuell immer teurer, die Eigenheime ebenso. Ja, tatsächlich hat man den Eindruck, beim Wohnen liegt aktuell einiges im Argen, doch auch den Besitzern von kleinen Unternehmen geht es nicht anders, wenn sie auf der Suche nach günstigen Ladenlokal sind.

Aus diesem Grund finde ich es wichtig und relevant, dass in der aktuellen Folge “Aus heiterem Himmel“ genau dies thematisiert wird. Somit dürfte klar sein, dass die Serie sich wieder einmal ein recht aktuelles Thema mit vielen Identifikationspotenzial ausgesucht hat.

Ich glaube, dass ich gespannt sein darf, wie dieser Film heute Abend umgesetzt ist. Fakt ist aber, dass ich glaube, wir können uns auf eine starke neue Episode freuen.

Erwartungen an “Wilsberg: Aus heiterem Himmel“

Mussten wir lange auf eine neue Episode dieser Reihe warten? Nun, ich würde sagen, nein. Viel eher so, dass ich mich freue, dass es in diesem Jahr schon die zweite Episode ist, die neu zu dieser Reihe hinzu kommen.

Aktuell schaue ich aber auch mittwochs hin und wieder einmal eine ältere Folge bei ZDFNeo. Die Mediathek vom ZDF bietet sich für Freunde der Serie aber ebenso gut an.

Damit die Serie also gewissermaßen ein wenig ans Herz gewachsen ist, hoffe ich sehr darauf, dass ich auch heute Abend das Einschalten wieder lohnt. Ich freue mich auf die neue Folge von Wilsberg, die alles andere kommt als aus heiterem Himmel.

Wer übrigens glaubt, dass diese Serie ein wenig mit dem Münsteraner Tatort zu vergleichen wäre, der liegt falsch, denn obwohl beide Reihen oder Serien in Münster gedreht werden, verbindet sie nicht viel.

Wohingegen beim Tatort die Kriminalpolizei ermittelt, ist es in dieser Serie ein Buchantiquar, der sich hobbymäßig mit den Fällen beschäftigt und sich somit ein nettes Nebeneinkommen aufbaut.

Gleichzeitig sorgt die Tatsache, dass Georg kein Berufsermittler ist, bei dem Krimi heute Abend natürlich mit hinein, denn er hat andere Befugnisse und arbeitet mit der Polizei zusammen.

Gleichwohl bietet diese Figur natürlich großes Potenzial, aber auch große Gemütlichkeit, denn gerade wir Leser hatten, identifizieren uns wohl gerne, mit jemandem der ein Buchantiquariat führt.

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