ZDF-Herzkino, 20.15 Uhr: „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“

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Mit Natalies (Liza Tzschirner, 2.v.r.) unkonventioneller Art kehrt das Lachen, der Spaß und die Wärme wieder in das Haus der Familie Wilson (Elena Bin, l.; Daniel Aichinger, 2.v.l.; William/Orlando Edward-Collins, M.; Leo Bilicky, r.) ein. (c)ZDF/Jon Ailes

„Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ wird heute Abend um 20:15 Uhr im Rahmen des ZDF-Herzkinos gezeigt. Allerdings nicht zum ersten Mal. Erstausstrahlung erfolgte vielmehr bereits im Jahr 2017. Die Tatsache, dass wir heute sehen haben wir wohl der Corona-Krise zu verdanken, die einige Produktionen stoppen ließ.

Trotzdem entspricht dieser Film natürlich dem klassischen Herzkino, denn auf Rosamunde Pilcher ist Verlass.

„Wie von einem anderen Stern“: ein zeitloses, leichtes Familiendrama

Wer jetzt glaubt, dass es sich bei „Wie von einem anderen Stern“ um ein typisches Herzkino handelt, der liegt einerseits genau richtig, andererseits aber auch falsch, denn es ist nicht nur ein Liebesfilm, es ist eine Familiengeschichte, ein Drama um genau zu sein, denn zwei Kinder verlieren ihre gewohnte Familie und wachsen dann doch mithilfe der Erwachsenen schnell in die neue Situation hinein.

Natürlich ist dieser Verlust tragisch, doch im Herzkino wird die Veränderung nicht mit großer Schwermut dargestellt, sondern vielmehr als Einstieg genommen. Der Film soll schließlich nicht traurig sein, sondern unterhalten. So zeigt dieser Film, wie die Kinder mit dem Verlust umgehen, jedoch nicht an dem Verbrechen, sondern vielmehr neue Perspektiven finden. Aus diesem Grund passt dieser Film doch irgendwie in die aktuelle Zeit, denn auch wir müssen neue Perspektiven finden, neue Chancen ergreifen.

Wer jetzt nicht genau weiß, was ihn bei „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ erwartet, der hat an dieser Stelle die Möglichkeit, ein wenig mehr über die Geschichte zu erfahren.

Worum geht es bei „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“?

Seit dem Tod ihrer Eltern kümmert sich Natalie um ihren jüngeren Bruder John, der durch diesen tragischen Verlust auf die schiefe Bahn geraten ist.

Als Natalie ihre Arbeit im Supermarkt verliert, weil John dort die Kasse gestohlen hat, will sie sich beruflich komplett verändern. Sie bewirbt sich als Kindermädchen bei der Familie Wilson, die an einem malerischen Ort in Cornwall lebt.

Der Astrophysiker Benjamin Wilson lebt seit dem Tod seiner Frau mit seinen drei Kindern, Gwen, Max und Will zusammen. Da Benjamin sich aber im Universum besser auskennt als im Alltag, unterstützen ihn sein Bruder Paul und dessen Frau Ellen, so gut es geht.

Mit Natalies unkonventioneller Art mischt sie die Familie erst einmal ordentlich auf und das Lachen, der Spaß und die Wärme kehren wieder in das Haus der Wilsons zurück. Auch wenn Gwen, die älteste Tochter, Natalie skeptisch gegenübersteht, wächst Benjamins Zuneigung zu ihr. Ganz zum Missfallen von Ellen, die nicht nur ihre Aufgaben im Haushalt und in der Kindererziehung mehr und mehr verliert, sondern auch die Nähe zu Benjamin.

Als plötzlich John auftaucht und seiner Schwester Natalie gegenüber handgreiflich wird, um das Haus auszurauben, sieht Ellen ihre Chance, die unerwünschte Natalie loszuwerden. Gemeinsam mit Gwen gelingt es ihr, dass Natalie mit einer Anzeige des Hauses verwiesen wird. Aus Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrem Bruder schweigt Natalie und verteidigt sich nicht. Benjamin ist erschüttert. Nun muss er sich entscheiden, worauf er hören wird: die scheinbaren Fakten oder auf sein Herz.

Die Besetzung von „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“

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Das Herzkino zeichnet sich meist nicht nur durch eine starke Kulisse aus, sondern oft auch durch eine starke Besetzung. So ist es auch in diesem Fall, denn mit dabei sind Schauspieler, wie Francis Fulton-Smith und Daniel Aichinger, die beide mit einer gewissen Regelmäßigkeit im Fernsehen präsent sind.

Daniel Aichinger hat schon bei einigen Herzkino-Produktionen mitgewirkt und ist vermutlich auch vielen Zuschauern noch aus seiner Zeit bei Alles was zählt in Erinnerung, wo er über einen längeren Zeitraum die Rolle des Dr. Axel Schwarz übernommen hatte. Doch das ist mittlerweile längst Geschichte, im Rahmen zahlreicher Episoden Hauptrollen hat sich Daniel Aichinger im deutschen Fernsehen etabliert.

Francis Fulton-Smith ist als Schauspieler ebenfalls kein Unbekannter, möglicherweise ist der Euch sogar bereits aus einigen anderen Filmen im Gedächtnis geblieben. Im Dezember 2018 hat er zum Beispiel in„Der Nesthocker“eine Hauptrolle übernommen. Bekannter dürfte aber zum Beispiel auch seine Besetzung als Franz Josef Strauß sein. Andere kennen ihn möglicherweise aus der Serie „Familie Dr. Kleist“.

Wo wurde „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ gedreht?

„Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ wurde von Mitte August bis Mitte September 2016 gedreht. Die Drehorte finden sich dabei vor allem in Falmouth und Porthleven, aber auch in Portscatho, Trelissick Mansion, Penzance und in Newquay-Porth. Die Szenen im Planetarium wurden darüber hinaus in Bristol gedreht.

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Über die Rosamunde Pilcher-Reihe

Seit über 25 Jahren bietet die malerische Küste Cornwalls den Schauplatz für die am längsten laufende Reihe im ZDF-„Herzkino“: Den Auftakt machte am 30. Oktober 1993 „Rosamunde Pilcher: Stürmische Begegnung“. Seitdem wurden weit über 100 Filme nach den Vorlagen der britischen Erfolgsautorin gedreht.

Rosamunde Pilcher starb am 6. Februar 2019 im Alter von 94 Jahren in Dundee, Schottland.
Die Drehorte der „Rosamunde Pilcher“-Reihe beeinflussen den Tourismus in Südengland: So dankte Prinz Charles, Prince of Wales und Duke of Cornwall, der Schriftstellerin, der Produktionsfirma FFP New Media und dem ZDF 2016 für mehr als 100 „Rosamunde Pilcher“-Verfilmungen, welche in hohem Maße zur Bekanntheit und Beliebtheit des Herzogtums Cornwall beigetragen hätten.

Schon 2002, nach damals 40 „Rosamunde Pilcher“-Filmen, wurden die Verdienste um den Tourismus mit dem „British Tourism Award“ gewürdigt. Im selben Jahr wurde Rosamunde Pilcher der Titel „Officer of the Order of the British Empire“ verliehen.

Erwartungen an „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“

„Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ verspricht gute Unterhaltung vor der abwechslungsreichen und beliebten Kulisse Cornwalls, die wir alle schon in anderen Herzkino-Filmen oder auch in diesem hier bewundern durften.

Ich persönlich hoffe, dass der Geschichte bei dem Versuch trotz aller Tragik eine gewisse Leichtigkeit herzustellen, nicht zu viel Inhalt verloren geht, vielmehr würde ich mich sehr freuen, wenn dieser Film eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe aufweist.  Leicht genug, um mich gut zu unterhalten, tief genug um mich auch wirklich in die Geschichte hinein zu ziehen.

Auch wenn es sich bei diesen Film um eine Wiederholung handelt, gehe ich davon aus, dass sich das Einschalten lohnen wird, denn schon aufgrund der Besetzung gehe ich davon aus, dass dieser Film vor allem eins bietet: gute Unterhaltung! „Rosamunde Pilcher: Wie von einem anderen Stern“ verspricht auf jeden Fall schöne Szenen und eine tragische Geschichte.

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