Nein, vergessen habe ich euch nicht,…

Voraussichtliche Lesezeit: 3 Minuten.

… aber als ich euch gerade schreiben wollte, da kam etwas wichtiges dazwischen. Weit wichtiger als das virtuelle Leben, ist nämlich immer noch das echte Leben und um das muss man sich zwischendurch auch mal kümmern…
Aber das soll euch gar nicht interessieren, stattdessen freue ich mich, dass ich euch mitteilen kann, dass ich mich morgen auf jeden Fall mal wieder eine längere Zeit am Stück mit dem Lesen meiner Bücher beschäftigen werde. Vorgesehen ist, dass ich “Freitags isst man Fisch” endlich beende. Ich bin ja schließlich schon lang genug auf rauer See bei diesem Buch. Morgen möchte ich mein Buch also endlich beenden. Anschließend möchte ich dann das Buch von Lea Korte, in der sich vor ein paar Tagen bereits meine Nase gesteckt hatte weiterlesen, als nur bis zum Beginn des zweiten Kapitels. Wie die Autorin wie jetzt noch einmal versicherte, gab es die Hauptfigur Catalina tatsächlich. Nun gut, ich fand schon das erste Kapitel ein bisschen überdreht, dann habe ich mir allerdings erlaubt, die Nonne Fähnrich einmal zu googeln. Das Ergebnis war schon sehr interessant: Bevor ich auf das Leben der Nonne verwiesen wurde, finde ich nämlich einen Link (wohlgemerkt bei Google) der mich direkt zu der Nonne mit dem Schwert führt (also zum Buch von Lea Korte). Der zweite Link bei Google ist – wie sollte es anders sein – Wikipedia. Hierbei geht es weniger um das Buch, sondern vielmehr um das Leben von Catalina de Erauso. An dieser Stelle zitiere ich den kurzen Beitrag:

“Sie wurde laut dem Taufbuch der Pfarre St. Vincente zu San Sebastián im Jahre 1592 geboren. Als 4-Jährige wurde sie von ihren Eltern ins Kloster gesteckt, doch kurz vor der Weihe, als 15-Jährige, gelang ihr die Flucht in die Freiheit. Schnell merkte Catalina, dass sie in der Welt als Frau nicht überleben konnte. Sie verkleidete sich als Mann – ein unverzeihlicher Frevel im Zeitalter der Inquisition – und ließ sich auf ein Leben voller Gefahren ein, das sie bis nach Südamerika führte.

Das Bemerkenswerte an ihrem Leben ist, dass sie es schaffte, über Jahrzehnte als Frau unter Männern unerkannt zu bleiben – und das, obwohl sie als Matrose und als Soldat (im Vizekönigreich Peru) mitten unter ihnen gelebt hat. Erst nach einer schweren Verletzung gestand sie ihr wahres Geschlecht auf dem vermeintlichen Totenbett. Sie wurde der Inquisition vorgeführt, die sie allerdings nicht anklagte – obwohl sie hierzu die Möglichkeit gehabt hätte. Später suchte Catalina Papst Urban VIII. auf, der ihr erlaubte, sich weiterhin als Mann zu kleiden – eine spektakuläre Entscheidung, die Catalinas Ruhm mit begründet hat.

Catalinas Autobiografie ist auf Deutsch unter dem Titel Die Nonne als Fähnrich erschienen.”

Die direkt darunter findet man einen Link, der zu anderen Frauen führt, die sich als Mann verkleidet unter die Soldaten gemischt haben. Einige der dort genannten Frauen haben ebenfalls scheinbar sehr interessante Geschichte. So dass ich mich freue, im Buch “Die Nonne mit dem Schwert” mehr über Catalina de Erauso und ihr Leben als als man verkleidete Frau unter Männern zu erfahren. Ich bin sehr gespannt, wie Lea Korte die verkleideten Teile umsetzt. Sehr gespannt bin ich auch, wie sich Catalina wohl als Frau unter Männern gefühlt haben muss. So ähnlich wie ein Mann im Harem sicherlich nicht, denn dazu muss die damalige Zeit gerade für sie, die ein verkleidetes Leben, quasi eine Lebensfreude, geführt hat, viel zu gefährlich gewesen sein.
Ihr seht, ich habe mich sehr gut auf das was mich erwartet unvorbereitet. Die Bücher sind mir sicherlich auch die Möglichkeit einen Teil meines Alltagsstress zu vergessen. Jetzt werde ich wollte Schluss machen. Der Beitrag ist sie länger geworden als ich dachte euch wünsche ich einen schönen Abend.

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One Response

  1. Tanja

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