„Liebe und andere Schätze: Rosamunde Pilcher“: ZDF, 20.15 Uhr

“Liebe und andere Schätze: Rosamunde Pilcher”: ZDF, 20.15 Uhr
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Patricia Wingham (Lucinda Davidson, r.) ist überrascht, als ihr Vater Ruben (Victor Gardener, 2.v.l.) seinen zukünftigen Schwiegersohn Jason Carter (Hans Gurbig, 2.v.r.) als Nachfolger des Museumsdirektors Trevor Murphy (Thomas Heinze, l.) vorschlägt. (c) ZDF/Jon Ailes

Mit „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“ beendet das ZDF-Herzkino heute Abend um 20.15 Uhr die Sommerpause und zeigt einen neuen Film aus der beliebten Rosamunde-Pilcher-Reihe. Dies verspricht eine romantische Geschichte mit einem Hauch von Spannung und emotionalen Turbulenzen.

Ich freue mich auf diesen Film, der eine gute Besetzung mit einer guten Geschichte verbindet. Natürlich freue ich mich auch auf die Kulisse Cornwalls, die mit altertümlichen Herrenhäusern nicht nur für an Architektur interessierte Zuschauer ein unterhaltsames Erlebnis darstellen.

Ein Herrenhaus spielt dieses Mal eine ganz besonders wichtige Rolle, sodass man für diesen Film die Kulisse nicht nur der schönen Bilder wegen gewählt haben dürfte. Tatsächlich wird ein Herrenhaus in der Geschichte selbst eine nicht ganz unwichtige Rolle spielen.

Worum geht es bei „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“?

Kuratorin Mia Barlow ist praktisch in einem Museum groß geworden, seit Direktor Trevor Murphy und seine Frau, die Restauratorin Hannah, sie als Pflegekind bei sich aufgenommen haben.

Als Hannah schwer erkrankt und Trevor sich um sie kümmern muss, möchte Mia in seine Fußstapfen treten. Doch sie hat mit Widrigkeiten zu kämpfen: Das Museum ist nicht mehr rentabel und soll geschlossen werden. Außerdem macht ihr Jason Carter die Leitung streitig.

Mia hält den Abenteurer und Schatzsucher allerdings für einen Kunstdieb und verlangt einen Einstellungstest.

In einem viktorianischen Haus, ohne jeglichen neuzeitlichen Komfort, sollen Mia und Jason die Sammlung eines Missionars dokumentieren und daraus ein Ausstellungskonzept entwickeln. Je mehr die beiden in die damalige Welt eintauchen, desto näher kommen sie sich.

Denn der Missionar führte eine heimliche Ehe mit einer Südafrikanerin. Sie ist aber nicht das Einzige, was er von seinen Reisen mitbrachte.

Spätestens als Mia und Jason erfahren, dass der Missionar ein Vermögen versteckt hat, erwacht auch Mias Entdeckergeist. Gemeinsam versuchen sie, den „Schatz“ zu finden. Doch als sie endlich vor dem Versteck stehen, ist ihnen jemand zuvorgekommen. Ist es der Hausmeister, den sie nie zu sehen bekommen? Oder der Geist der weißen Frau, der angeblich durch die alten Gemäuer spukt?

Mia hält eine einfache Erklärung aber für viel plausibler: Jason ist der Dieb. Enttäuscht und verletzt kehren beide nach Hause zurück: Jason zu seiner Freundin Trish und Mia zu ihrem Freund Carl.

Doch dann erwartet Mia eine ganz andere Wahrheit, die ihr vorgezeichnetes Leben völlig auf den Kopf stellt.

„Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“: Drehort

Gedreht wurde vom 18. August 2021 bis zum 15. September 2021 in Newquay und Umgebung. So entstanden einige Szenen unter anderem in Truro, Porthilly, Feok und Fowey.

Diese an sich übersichtliche Wahl der Schauplätze ohne Drehorte machte es möglich, dass man diesen Film unter den Corona-Schutzmaßnahmen drehen konnte. Gleichzeitig ermöglicht es uns als Zuschauern sich einige der Originalschauplätze in einem Urlaub unproblematisch anschauen zu können.

Tatsächlich bin ich mir sicher, dass wir bei diesem Film einen guten Einblick von der Schönheit Cornwalls erhalten. Hier trifft eine ebenso raue wie schöne Kulisse auf eine gute Geschichte. Ich bin mir sicher, dass sich das Einschalten heute Abend lohnt.

„Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“: Besetzung

Gleichzeitig freue ich mich persönlich über stark besetzte Figuren und einen guten Cast. Die Besetzung von Thomas Heinze und Cheryl Shepard stimmt mich optimistisch, dass auch die übrigen Besetzungen eine gute Wahl stellen.

Bei diesem Film spielen nämlich neben Thomas Heinze (als Trevor Murphy) und Cheryl Shepard (als Hannah Murphy) einige neue von mir unbekannte Schauspieler mit. Somit ist die Mischung aus altbewährten und bekannten Gesichtern in Verbindung mit vielen neuen Gesichtern hier gegeben.

Wobei die Liste der Figuren und Schauspieler bei diesem Film ebenfalls als übersichtlich bezeichnet werden muss.

Mia Barlow wird von Leni Adams gespielt. Die männliche Hauptrolle Jason Carter wurde mit Hans Gurbig besetzt. Thomas Heinze und Cheryl Shepard in den Rollen von Trevor und Hannah Murpy habe ich bereits erwähnt.

Jan-Martin Müller spielt die Rolle des Carl Coburn. Patricia Wingham wird von Lucinda Davidson gespielt. Victor Gardener übernimmt die Rolle des Ruben Wingham und Kip O’Sullivan spielt Tim Carter. Darüber hinaus gibt es noch einige wenige weitere, die natürlich ebenfalls besetzt sind.

Aber diese vergleichsweise übersichtliche Aufstellung der hier genannten Mitwirkenden wächst meine Neugier. Ich persönlich bin ein wenig skeptisch, ob so wenige Figuren eine ganze Geschichte tragen können, glaube aber, dass es hier gut gelungen ist.

Schließlich basiert das Drehbuch zu diesem Film auf einer Kurzgeschichte. Dies hat übrigens schon Tradition, fast alle Geschichten der Rosamunde-Pilcher-Filme basieren auf kurzen Geschichten. Die wohl bekannteste Ausnahme stellt „Die Muschelsucher“ dar.

Erwartungen an „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“

„Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“ ist der erste Film der neuen Saison und gleichzeitig ein Film, der recht typisch für das Herzkino ist, denn hier verbinden sich Emotionalität, Liebesgeschichte und eine starke Kulisse zu einem entspannenden Film.

Von diesem erwarte ich mehr, dass er mich für 90 Minuten gut unterhält, allerdings weiß ich auch, dass die Herausforderungen bei diesen Filmen zumeist eher oberflächliche Art sind und trotzdem ist es ein Film, der meiner Meinung nach genau das richtige, um mich für einen kurzen Zeitraum in eine Art Urlaub nach Cornwall entführt.

Ich weiß, dass die Filme dieser Reihe einen wahren touristischen Boom in der Region ausgelöst haben. Hierfür wurde Rosamunde Pilcher zu ihren Lebzeiten von der kürzlich verstorbenen Queen ausgezeichnet.

Vielleicht ist es auch dieses Gefühl von Melancholie, die bei diesem Film greifbar wird. Ich bin mir fast sicher, dass heute Abend noch ein paar Zuschauer mehr einschalten werden.

Wer nach diesem Film Lust hat, weitere Filme der Rosamunde-Pilcher-Reihe anzuschauen,  könnte in der Mediathek fündig werden. Gerade der Aspekt mit dem Kunstdieb erinnert mich persönlich irgendwie an „Die Elster und der Kapitän„. Aber ich glaube, dass die Parallele eher zufällig ist.

Vielleicht schaue ich mir den Film doch noch einmal in Ruhe an und vergleiche, ob es darüber hinaus Parallelen gibt. Heute Abend jedoch schaue ich erst einmal „Rosamunde Pilcher: Liebe und andere Schätze“.

Schließt ihr Euch meine Filme Abend an? Dann wünsche ich Euch natürlich ebenso viel Spaß wie mir.

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