“Holundermond” von Jutta Wilke, gelesen von Ulrike C. Tscharre…

Voraussichtliche Lesezeit: 2 Minuten.

… ist ein Hörbuch für Kinder ab 10 Jahren,
das aber auch mich noch gut unterhalten konnte. Von Jutta Wilke habe ich bisher
nur gehört. Selbst ein Buch von ihr gelesen hatte ich bisher noch nicht. Wobei ich zugeben muss, dass sie mich durchaus interessierten.
Als ich sah, dass es “Holundermond” als Hörbuch geben würde, musste ich einfach mal anfragen. Das tat ich zuerst bei Jutta Wilke und später dann bei Igel records. Bei der Gelegenheit fragte ich auch “Faust jr. – Das Amulett von Tutanchamun” an. Beide Hörbücher hörte ich mit großer Begeisterung und wachsender Neugier.

 

Der Inhalt

Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt,
dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem
plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel
zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften
des Klosters entgegen. (Quelle: igel records)

Hinzufügen möchte ich eigentlich garnichts mehr nur eines noch: Holundermond spielt in Wien.

Der Stil

Jutta Wilke ist es gelungen, mich in ihren Bann zu ziehen. Sie erzählt eine
Geschichte mit einem guten Spannungsbogen und einer Prise Humor. Sprachlich ist
das Hörbuch ebenso überzeugend. Die Figuren sind absolut authentisch. Ebenso
gelungen finde ich die Beschreibungen der Handlungsorte. Die Dialoge gefielen
mir stilistisch jedoch am besten, sie sind lebendig und unterstreichen die Charaktere
sehr gut.
Die Sprache ist hierbei einfach, lebendig und durchaus passend für die Geschichte.

Die Sprecherin

Ulrike C. Tscharre wurde 1972 in Bad Urach geboren und ließ sich nach dem Abitur an
der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm zur Schauspielerin ausbilden. Sie
trat häufig in Kurzfilmen auf und debütierte 2002 in “Pöhlers Passagen”
im Spielfilm. Für das Fernsehen hat sie in zahlreichen Filmen und Serien
gespielt, u.a. im „Tatort“. Für ihre Rolle in der Serie „Im Angesicht des
Verbrechens“ erhielt sie 2010 den Deutschen Fernsehpreis. Auch als
Hörbuchsprecherin ist Ulrike C. Tscharre erfolgreich. (Quelle: igel records)
Die Art und Weise wie Ulrike C. Tscharre die Geschichte vorträgt ist wunderbar. Sie lässt die Figuren lebendig werden unterstützt mit ihrer Stimme die Vorstellung die ich als Hörleser von ihnen bekomme und ist somit die absolute Traumbesetzung für Holundermond. Sie unterstreicht nicht nur meine Vorstellung. Vielmehr unterstreicht sie auch die Atmosphäre, die Jutta Wilke einfing als sie dieses Buch schrieb. Sogar einen leichten Wiener Schmäh gibt sie den Figuren aus Wien und Flavio und seinem Vater ist die italienische Herkunft ebenso anzuhören. Besonders bemerkenswert, trotz der Aktentuierung ist das Hörbuch gut zu verstehen.

 

Fazit

Alles in allem kann ich nur sagen: “Ich bin begeistert! Das Hörbuch ist ein Kopfkino vom Feinsten!”

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