“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: ab 3 Jahren

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: ab 3 Jahren
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“Das Weihnachtsversprechen“ kennt wohl jeder, der schon einmal mit der Bibel oder der Kirche beschäftigt hat. Ein jeder weiß, dass an Weihnachten Jesus Geburt gefeiert wird. Jesu gilt im christlichen Glauben als König auf Erden, als Retter und ewiger Stellvertreter Gottes.

Das Bilderbuch “Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell erzählt genau jene Weihnachtsgeschichte, die wir alle so kennen, allerdings nicht so, wie sie in der Bibel erzählt wird, sondern viel kindgerechter und somit ideal geeignet für Kinder ab drei Jahren.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Allison Mitchell: die biblische Weihnachtsgeschichte entdecken

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell lädt Kinder ab drei Jahren dazu ein, die biblische Weihnachtsgeschichte als vor diese Geschichte mit starken Bildern zu entdecken. Auf diese Weise wird die Weihnachtsgeschichte zu einem echten Familienevent, denn dieses Bilderbuch kann nicht nur zu Weihnachten selbst angesehen werden, sondern auch dann, wenn man zum Beispiel nach Weihnachten darauf hinweisen möchte, dass es nicht nur um die Geschenke gehen sollte.

Alternativ könnte man es auch vor Weihnachten mit einem Kind lesen, um zu zeigen, dass beim Weihnachtsfest um mehr geht, als nun die Geschenke.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: warum es wichtig ist, Kindern Werte zu vermitteln

Warum es wichtig ist, Kindern Werte zu vermitteln, muss ich Euch wohl kaum erklären, denn ihr selbst habt von Euren Eltern auch Werte vermittelt bekommen.

Warum es aber wichtig ist, Kindern zu erklären, dass Weihnachten nicht nur die Zeit der Geschenke ist, wird deutlich, wenn man sich anschaut, wie viele gemeinschaftliche Aktivitäten rund um die Gemeinde normalerweise stattfinden. Weihnachten steht im christlichen Glauben für das Fest der Liebe. Gemeint ist hierbei aber nicht unbedingt, die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern auch solche Werte, wie Nächstenliebe und Respekt voreinander.

Warum dies wichtig ist, sieht man, wenn man sich die Kommerzialisierung des heutigen Weihnachtsfests anschaut. In diesem Jahr war es vielen Menschen wichtig, noch kurzfristig Geschenke für ihre Freunde, Verwandten und Bekannten zu organisieren und diese falls nötig mit der Post zuzusenden.

Auf die Idee, Zeit zu verschenken kommen die wenigsten, obwohl dies im Rahmen der christlichen Tradition keine so schlechte Idee wäre. Gott seinerseits hat schließlich auch ein schönes Geschenk gemacht, als er Weihnachten dazu auserkor, einen Retter auf die Welt zu entsenden. Mit ihm schickte er Hoffnung und Zuversicht. Dinge, die man zu jeder Zeit gebrauchen kann.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: eine Weihnachtsgeschichte, die weitesgehend auf Philosophie verzichtet

Bei “Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell habe ich lange darüber nachgedacht, ob man ein Bilderbuch für Kinder ab drei Jahren komplett frei von Philosophie erzählen muss, denn tatsächlich habe ich viele Aspekte, die das Weihnachtsfest ausmachen in dieser Geschichte vermisst.

Tatsächlich erzählen Alison Mitchell und Catalina Echeverri die Tradition des Weihnachtsfestes auf die klassische Handlungsebene herunter reduziert.

Geht auf diese Weise viel von der klassischen Weihnachtsgeschichte verloren? Ja, denn vieles, was die klassische Weihnachtsgeschichte vermitteln möchte, findet auf einer übergeordneten, einer Metaebene statt und hat eine Menge mit unterschiedlichen Themen aus dem Bereich Philosophie zu tun.

Lässt man diese philosophischen Aspekte weitestgehend außer acht, so entsteht zwar eine kindgerechte Version der biblischen Weihnachtsgeschichte, aber eine, die recht wenig von den klassischen Weihnachtswerten vermittelt.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: bildgewaltige Sprache mit Bildern von Catalina Echeverri

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell aber nur auf den reinen Aspekt der Handlung zu reduzieren, wäre nach meiner Meinung falsch, denn tatsächlich verfügt diese Ausgabe der Weihnachtsgeschichte auch über eine bildgewaltige Sprache.

Die Bilder von Catalina Echeverri lassen Bilder im Kopf der Kinder entstehen, die die Weihnachtsgeschichte wirklich lebendig werden lassen und sie anschaulich machen.

Dabei sind es vor allem die Bilder, die die Geschichte wirklich modern machen, denn an der Handlung selbst hat sich wenig geändert. Ja, ja, der eine oder andere von Euch sagt mir jetzt bestimmt, dass es sich bei der Weihnachtsgeschichte ja auch um einen echten Klassiker handelt.

Allerdings führt die Vereinfachung der Geschichte schon irgendwo zu einer Veränderung der inhaltlichen Aspekte, die auf diese Weise nicht so deutlich an Umfang, sondern auch an Tiefe verliert.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: Tatsächlich ein Verlust der Tiefe?

Je nachdem, was die Eltern aus dem Bilderbuch “Das Weihnachtsversprechen“ machen, ist dieses Weihnachtsbuch nicht nur für Kinder ab drei Jahren geeignet, sondern kann je nach Alter des Kindes in seiner Komplexität angepasst werden.

Natürlich können die Eltern, ein lesender Erwachsener oder ein älteres Geschwisterkind die Geschichte einfach nur vorlesen, oder sie nutzen sie als Basis dafür, mit Kindern darüber zu sprechen, was Weihnachten eigentlich ausmacht und was die Feierlichkeit im Kreise der Familie bedeutet.

Auf diese Weise kann man dieses Bilderbuch ab drei auch noch einem Kind von sechs Jahren vermitteln oder zu mindestens als Grundlage für ein Gespräch über das Weihnachtsfest nehmen.

Auf diese Weise wird die Geschichte selbst in ihrer Komplexität variabel und anschaulich.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell: eine äußerst lebendige Geschichte

Wer sich “Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell und Catalina Echeverri ansieht, der wird schnell merken, dass die Kombination aus Text und Bild die Geschichte nicht nur vereinfachen und in ihrer Komplexität kindgerecht darstellen, sondern auch dazu einladen, diese überaus lebendige Geschichte als Einstieg zu nehmen, zum Beispiel, wenn es darum geht, Kindern das Krippenspiel zu erklären.

Aufgrund der modernen und farbenfrohen Illustrationen lässt sich nämlich vermitteln, dass das Krippenspiel auch heute noch eine ganz eigene Bedeutung hat und das eben nicht nur darum geht, Jesus Geschenke zu machen, sondern ihn auf der Erde willkommen zu heißen und das mit allem was dazugehört.

Über die Autorin Alison Mitchell

“Alison Mitchell ist Chefredakteurin bei The Good Book Company, wo sie eine Reihe von Bibellese-Notizen für Kinder und Familien verfasst hat, und Redakteurin für die Reihe Christianity Explored.”(Gütersloher Verlag)

Über die Illustratorin Catalina Echeverri

“Catalina Echeverri, geboren 1986 in Bogota, Kolumbien. Sie hat einen BA in Grafikdesign von der Accademia di Comunicazione (Mailand) und einen MA in Kinderbuchillustration von der Cambridge School of Arts, ARU (Cambridge, UK). Sie wurde in den The Best of British Illustration Catalogue 2012 der AOI (Association of Illustrators) ausgewählt. Catalina lebt mit ihrem Mann William und einer Tochter in London.”(Gütersloher Verlag)

Fazit zu “Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell ist ein Bilderbuch, das vor allem für Eltern interessant ist, die ihren Kindern den Familiengottesdienst im Voraus oder rückwirkend erklären möchten, der an Weihnachten stattfindet.

Erfahrungsgemäß ist dieser Weihnachtsgottesdienst nämlich um einiges imposanter, als andere, wobei ich sagen muss, dass Familiengottesdienste schon einmal leichter verständlich sind, als die klassischen, in der Wand fast ausschließlich Erwachsene antrifft.

“Das Weihnachtsversprechen“ von Alison Mitchell bietet sich perfekt dafür an, weil es eben nicht die ganze Bibel bespricht, wird eine Kinderbibel tun würde, sondern lediglich eine ausgewählte, aber umso wichtigere Szene, die zeitlich und von der Handlung her eindeutig festgelegt ist. Für Kinder ist die Geschichte so noch einmal einfacher, als wenn man direkt mit einer Kinderbibel beginnen würde.

Für ältere Kinder habe ich vor einiger Zeit auch schon einmal die Reihe der Strandspürnasen vorgestellt, wo es ebenfalls um religiöse Themen geht. Zwar sind die beiden Ansätze sich Religion zu nähern keinesfalls miteinander zu vergleichen, aber wer sowohl Kinder ab drei Jahren als auch Kindern ab acht oder neun Jahren das Thema Religion vermitteln möchte, kann hier ebenfalls vorbeischauen.

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