[31 Tage – 31 Bücher] Tag acht: Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert, ist…

… “100 Arten eine Mango zu essen”. Dieses Buch spielt in Indien und befasst sich mit der dortigen Kultur und Tradition. Priya ist 27 Jahre alt und besucht ihre Eltern das erste Mal seit dem Beginn ihres Studiums vor sieben Jahren. Der Grund: Priya studiert in den USA. Sie hat sich an die westliche Kultur angepasst und sogar einen Mann kennen gelernt. Er ist ihr Traummann und Priya hat sich bereits mit ihm verlobt. Doch das dürfen ihre Eltern natürlich nicht mal eben zwischen Tür und Angel erfahren. Sie wären ja schließlich keine echten Inder, würden sie ihrer Tochter keinen passenden Ehemann suchen. Den passenden Ehemann hat Priya jedoch schon gefunden. Doch wie sollte das ihren Eltern erklären, die inzwischen mit einigen potentiellen Kandidaten für die Traumhochzeit ihrer Tochter ankommen. An jedem Kandidaten hat ihre Tochter Priya jedoch irgendwas auszusetzen. Meist sind es so Kleinigkeiten wie der hat eine zu große Nase oder den falschen Beruf. Priya treibt ihre Eltern schier zur Verzweiflung, nimmt aber an der indischen Tradition der Familie ohne zu murren oder zu Knurren teil. Es beginnt ihr sogar ein bisschen Spaß zu machen. Die Traditionen ihrer Heimat lernt Priya wieder zu schätzen bis eines Tages ihr amerikanische Verlobter vor der Tür steht. Nun ist das Chaos perfekt…
Der Autorin Amulya Malladi ist meiner Meinung nach gut gelungen den Leser in die indische Kultur und Tradition zu entführen. Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich viel über Indien erfahren ohne mich dabei zu langweilen. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte habe ich noch einige weitere Bücher dieser Art gelesen. Jedem, der mehr über eine fremde Kultur erfahren möchten empfehle ich die Bücher eines einheimischen Autors zu lesen. Meist sind es nämlich diejenigen, die es schaffen, die eigenen Traditionen und Kulturen am besten zu erklären. Meist schaffen sie dabei eine Atmosphäre, die noch neugieriger macht.

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