ZDF-Herzkino, 20.15 Uhr: „Weihnachten im Schnee“

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Der Heilige Abend, den Simon (Luke Matt Röntgen, l.), seine Mutter Annika (Katharina Schüttler, 2.v.l.), seine Großmutter Gitta (Ulrike Kriener, 3.v.l.), seine Tante Sanne (Inez Bjørg David, Mitte), sein Großvater Henri (Rainer Bock, 3.v.r.), sein Onkel Bastian (Anton Spieker, 2.v.r.) und sein Vater Christoph (Janek Rieke, r.) in einer Hütte in Norwegen verbringen, stellt die Familie vor große Aufgaben. (c) ZDF/Timo Moritz

Mit „Weihnachten im Schnee“ zeigt das ZDF-Herzkino heute um 20.15 Uhr und passend zum 3. Advent einen Weihnachtsfilm, der in Hamburg und Norwegen gedreht wurde.  Alleine der Wechsel des Ortes von Hamburg nach Norwegen verspricht schon einmal eine starke Kulisse und das Gefühl von weißer Weihnacht, die für mich hierzulande doch eher selten scheint. In Norwegen scheint es anders zu sein. Ich freue mich auf die Eindrücke, die uns der Film präsentieren wird und bin schon sehr gespannt darauf, inwieweit sich “Weihnachten im Schnee“ möglicherweise auch norwegischer Traditionen annimmt. Mit Wenke Myrre ist immerhin eine echte Norwegerin im Cast.

Auch wenn sie eine vergleichsweise kleine Rolle einnimmt verspricht der Film durch sie, die wir vor allem als Schlagersängerin kennen, zu einem echten Highlight zu werden. Doch auch ansonsten lässt die Besetzung keine Wünsche offen.

Worum geht es bei „Weihnachten im Schnee“?

Kurz gesagt ist „Weihnachten im Schnee“ eine sehr turbulente Familiengeschichte, die mit einigem Chaos aufwarten kann. Mir persönlich gefällt die Idee der Gegensätzlichkeit der einzelnen Familienmitglieder, sorgt sie doch im Verlaufe der Geschichte für eine Menge Konfliktstoff, der nicht nur auf den ersten Blick hochexplosiv klingt.

Die erwachsenen Geschwister Annika, Sanne und Bastian fallen aus allen Wolken: Weihnachten soll dieses Jahr im Schnee stattfinden, genauer gesagt in einer Hütte in Norwegen. Eigentlich feiert die Familie das Fest der Liebe immer gemeinsam in Hamburg. Doch Gitta und Henri Johnen haben kurzerhand das Ferienhaus von Finja Lund gebucht. Die E-Mail, die sie ihren Kindern kurz vor den Feiertagen schicken, stellt die alljährliche Weihnachtsroutine erst mal auf den Kopf.

Buchhalterin Annika, die gemeinsam mit Ehemann Christoph den 15-jährigen Sohn Simon hat, ist nicht gerade besinnlicher Stimmung: Wie können die Eltern die Verlagerung des Fests einfach so über alle Köpfe hinweg entscheiden? Annikas Schwester Sanne hatte vor, als Ärztin am Universitätsklinikum Dienst zu schieben – wie immer nach Heiligabend und dieses Mal gemeinsam mit ihrer Affäre Mark. Nur Bastian, das Nesthäkchen der Familie, freut sich über die Woche außerhalb Hamburgs. Denn seine neueste Geschäftsidee ist wieder mal gescheitert. Vielleicht ist Mama Gitta ja bereit zu einer weiteren Finanzspritze?

Also macht sich Familie Johnen auf nach Norwegen. Dort angekommen ist die Vorfreude erst einmal groß: Gitta und Henri haben die verschneite Hütte festlich geschmückt, Neuigkeiten werden ausgetauscht, man macht einen gemeinsamen Ausflug in die Stadt. Doch auf engem Raum brechen schnell alte Konflikte auf. Die Eltern benehmen sich seltsam. Hat Henri etwa eine Affäre? Bastian versucht seine Mutter um Geld anzupumpen, zum Unwillen seiner Schwestern. Die Eltern machen sich Sorgen um Sanne, die erschöpft wirkt und der ständig schlecht ist. Doch die ist nicht überarbeitet, sondern schwanger. Aber was soll Sanne mit einem Kind, wenn sie nicht mal eine Beziehung hinbekommt?

Annika hat auch dieses Weihnachtsfest das Gefühl, dass ihre Geschwister mehr geliebt werden als sie selbst. Und die dringliche Frage, ob sie Christoph eigentlich noch liebt, traut sie sich auch nicht zu beantworten. Eigentlich ist alles okay. Aber ist „okay“ genug? Zumal es da auch noch den sympathischen Norweger Morten gibt, den Annika zufällig kennengelernt hat. Dieses Weihnachtsfest wird die Weichen im Leben der Familie Johnen völlig neu stellen.

Über die Besetzung und den Stab

Katharina Schüttler spielt Annika Hombach. Für Katharina Schüttler, die mit dem Regisseur Till Franzen verheiratet ist, der auch für “Weihnachten im Schnee“ verantwortlich ist, schätzte die Zusammenarbeit mit ihrem Mann.

„Es war unsere dritte Zusammenarbeit, und vom ersten Drehtag an, war es ein Fest. Till ist immer sehr darauf bedacht, eine gute Stimmung am Set zu haben. Es ist ein Geschenk, sich so blind zu verstehen, da es das Zusammenarbeiten sehr einfach macht und wir uns auf die Geschichte konzentrieren können, die wir gemeinsam erzählen wollen.

Neu für uns war es, mit der ganzen Familie an einen Drehort zu reisen. Das Zusammensein mit der Familie gibt einem viel Kraft, aber man hat kaum Momente, um sich von einem Drehtag zu erholen – geschweige denn, sich auf den nächsten entspannt vorzubereiten (lacht).

Nach einem langen Nachtdreh kamen wir einmal nach Hause und als wir unsere Kinderfrau verabschiedet hatten, wurde uns klar, dass zwei Stunden später alle wieder wach sein würden. Wir wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten. Am nächsten Tag haben wir es dann besser organisiert. Alles in allem war es eine sehr schöne und besondere Zeit für uns, an die wir viele schöne Erinnerungen haben. Unsere Kinder können es kaum erwarten, wieder nach Norwegen zu reisen“, erzählt sie dem ZDF im Interview.

Für Katharina Schüttler ist die Familie kein unbekanntes Tarrain. Sie selbst ist mit Geschwistern aufgewachsen und hat selbst Kinder. Sie erklärt: „Nirgends ist so viel Liebe zu finden wie in der Konstellation, die wir Menschen „Familie“ nennen. Familie heißt, ein Leben lang verbunden zu sein. Ob wir es wollen oder nicht. Sie ist ein potentieller Quell für ungeheuer viel, und im Idealfall bedingungslose Liebe.

Die große Frage ist nur, ob wir es schaffen, unsere Liebe auch in ein liebevolles Verhalten umzuwandeln. Das ist die vielleicht größte Herausforderung überhaupt. Für mich ist Familie ein großes Geschenk, da die Menschen um einen herum uns immer spiegeln und so die „blinden Flecken“ unserer Persönlichkeit sichtbar werden. Meine Kinder zeigen mir jeden Tag, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder gerade einer Vorstellung anhänge, wie die Welt zu sein hat. Das ist toll.“

Ulrike Kriener verkörpert Gitta Johnen. Für die Schauspielerin war die norwegische Landschaft besonders eindrucksvoll. Sie kannte Norwegen bis dato noch nicht und sagt: „Nein, ich kannte Norwegen nicht, aber ich war total begeistert von der Landschaft und den Menschen. Etwas einschüchternd fand ich, dass alle Norweger auf mich sehr sportlich gewirkt haben.“

Henri Johnen wird durch Rainer Bock gespielt. Für ihn ist Weihnachten ein Familienfest. „Zu Hause, mit einem Baum, den meine Frau und mein Sohn schmücken. Es gibt Ente mit Rotkohl – naja, hoffentlich, denn mein Sohn ist seit einiger Zeit vegan. Das bewundere ich, aber kann es nur partiell teilen (lacht). Es wird ein bescheidener Austausch von wichtigen Dingen. Frohes Fest!“, erzählt er.

Die Schauspielerin, die Sanne Johnen verkörpert ist und bereits aus anderen Filmen wohl bekannt. Inez Bjørg David war nämlich bereits in anderen Herzkino-Filmen in Hauptrollen zu sehen.

Sie erzählt: „Der Dreh zu ‚Weihnachten im Schnee‘ war chaotisch und familiär. Meine Familie und ich werden Weihnachten verbringen, wie es echte Dänen tun: Es werden gemeinsam Weihnachtsfilme geguckt, es wird lecker gegessen, um den Weihnachtsbaum getanzt und gesungen (ja, das machen wir tatsächlich). Es werden Geschenke geöffnet und dann wird noch mal gegessen und zwar Risalamande – ein kalter Milchreis mit sehr viel Schlagsahne angereichert, dazu eine heiße Kirschsoße und irgendwo in der Reisschale ist eine Mandel versteckt. Wer diese Mandel auf seinem Teller hat, der bekommt das ‚Mandel-Geschenk‘.“

Anton Spieker verkörpert Bastian Johnen. „Dass man während der Dreharbeiten am Wochenende auf die Skipiste konnte, war natürlich ein großer Spaß. Diese besinnliche Stille im Tiefschnee hat auch das Arbeiten zu einem sehr familiären Erlebnis gemacht. Auch Weihnachten ist ein Fest der Besinnlichkeit, der Familie, des Rekapitulierens und des Weihnachtsoratoriums. Und Muttern macht immer das herrlichste Essen.

Abends geht’s dann gesammelt mit der ganzen Nachbarschaft zum Turmblasen – so nennen die Lichterfelder das Blechbläserkonzert, das an Weihnachten immer auf dem Balkon des Kirchturms stattfindet. Dort ist die Wiedersehensfreude mit alten Schulkameraden immer groß. Auch weil zu dem Zeitpunkt eigentlich alle schon einen im Tee haben (lacht).“ , sagt er über den Dreh in Norwegen.

Die von mir bereits angesprochene Wenke Mryrre spielt Finja Lund, die Hüttenbesitzerin, die sich natürlich ab und an auch um ihre Gäste kümmert. Für sie war es eine besondere Ehre für ihr Land Werbung zu machen. Sie erklärt: „Wir haben oft Schnee an Weihnachten und am 23. Dezember haben alle viel zu tun.

Dann gibt es eine besondere Mahlzeit, einen Reisbrei mit Zimt und Zucker und dazu wird roter Saft getrunken. Der Topf mit dem Brei wird kurz vor die Tür gestellt und es wird eine Mandel hineingegeben. Wer diese Mandel auf seinem Teller findet, bekommt ein kleines Geschenk, denn die hat der Weihnachtsmann in den Topf getan.“

Christoph Hombach wird durch Janek Rieke gespielt. Luke Matt Röntgen spielt Simon Hombach. Der Norweger Morten Sjörgen wird von Carsten Björnlund gespielt und sorgt in seiner Rolle für ganz schönes Chaos. Sannes Affäre Mark Peters wird von Johannes Hauer gespielt. Natürlich spielen auch noch einige weitere Schauspieler und Figuren mit, die an dieser Stelle nicht weiter ausführen werde.

Erwartungen an den Film “Weihnachten im Schnee“

Bei “Weihnachten im Schnee“ erwarte ich nicht viel mehr und nicht viel weniger als einen turbulenten Film über das klassische Weihnachtschaos, welches in vielen Familien jedes Jahr zur Weihnachtszeit Einzug hält. Tatsächlich erwarte ich bei diesem Film auch einiges an Tiefgang, den ich dem Film tatsächlich auch zutraue, denn ich könnte mir fast vorstellen, dass jeder einzelne der Figuren mehr zu verbergen hat, als man zunächst glaubt.

Genau das ist auch der Grund, warum ich mich sehr darüber freue, dass ich heute Abend die Gelegenheit habe den Film zu schauen. Mir persönlich macht nämlich schon die Vorankündigung viel Freude, auch wenn ich mir durch die zahlreichen Turbulenzen innerhalb dieser Familie auch ein wenig Tiefgang erwarte, glaube ich, dass er nicht zu Schwermut neigt. Ich bin gespannt!

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