ZDF-Herzkino, 20.15: „Frühling – Weihnachtswunder“

frühling ZDF-Herzkino, 20.15: "Frühling - Weihnachtswunder"
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Aktualisiert am 22. Dezember 2019 von Marie

Katja (Simone Thomalla, l.), Kiki (Carolyn Genzkow, 2.v.l.) und Mark (Marco Girnth, 2.v.r.) erfahren von einem Bergwachtmann (Alexander Vitzthum, r.), dass der Weg zu ihrem Haus komplett zugeschneit ist.
(c) ZDF/Jacqueline Krause-Burberg

Heute Abend wird im ZDF-Herzkino mit „Frühling – Weihnachtswunder“ um 20.15 Uhr ein Winterspecial aus der Reihe „Frühling“ gezeigt.

Ein Winter-Special ist dabei natürlich eine echte Besonderheit, denn ein solches wird eher selten gedreht. Darüber hinaus ist Frühling als fiktiver Ort, gedreht wird in Bayrischzell, vor allem für seine Landschaft und seine grüne Umgebung bekannt. In diesem Film ist es jedoch vor allem eins: weiß.

Dass es trotzdem spannend wird, steht für mich außer Frage. Denn die vorangegangenen Teile dieser Reihe haben bereits gezeigt, dass Katja Baumann, gespielt von Simone Thomalla, es mit jedem Hindernis aufnehmen kann. Gut, dieses Mal erwarten sie eine Vielzahl von Herausforderungen, die in einer Frühlings- oder Sommer-Episode dieser Reihe so wohl unmöglich gewesen wären. Ein Skiunfall passiert nun einmal eher im Winter

Waren also die neuen Möglichkeiten der Anlass für diese weihnachtliche Winterepisode? Vermutlich, denn es zeigt Frühling als Ort aus einer ganz neuen Perspektive. Auch die Redaktion beim ZDF, die für diesen durchaus ungewöhnlichen Film zuständig ist, hat sich dazu geäußert, warum sie sich für eine Winterepisode entschieden haben.

Warum ein Winterspecial?

„Mit dem ersten Weihnachts-Special in der „Frühling“-Reihe treten wir den Beweis an, dass es keinen besseren Ort gibt, um die besinnliche Jahreszeit zu feiern, als das tief verschneite Frühling. In unserem fiktiven bayerischen Dorf kennt man sich und kümmert sich.

Dabei bleibt auch dieses kleine, beschauliche Idyll vom Schicksal nicht unbehelligt: Frühling versinkt nicht nur beinahe im herabfallenden Schnee – eine Erfahrung, die übrigens in der Realität das Drehteam des Films tatsächlich gemacht hat. Es passiert auch noch ein tragischer Unfall, dem ausgerechnet ein Kind so kurz vor Weihnachten zum Opfer fällt. Doch Katja Baumann gibt nicht auf und zeigt, dass Nächstenliebe, Engagement und Beharrlichkeit auch in düsteren Zeiten Berge versetzen können.

Als unermüdlicher Weihnachtsengel treibt sie mit dem abgetretenen Professor Gabriel den einzigen Arzt auf, der helfen kann und kümmert sich wie nebenbei nicht nur um das Unfallopfer, sondern auch um den unglücklichen Täter und seine Familie. Menschlichkeit hat eben nicht nur eine Seite, sondern immer auch ein Dahinter. Ein Ort, an dem es hierfür Verständnis gibt – das ist Heimat“, erklären Wolfgang Grundmann und Nina Manhercz vom ZDF.

Ich bin also gespannt, inwieweit sich die einzelnen Aspekte, die hier vom ZDF dargestellt wurden, tatsächlich so im Film erleben lassen.

Worum geht es bei „Frühling – Weihnachtswunder“?

Eigentlich hatte sich Katja Baumann auf ein gemeinsames Weihnachten mit der sonst weit entfernt lebenden Tochter Kiki und ihrem Freund Mark gefreut. Doch von besinnlicher Weihnachtszeit zunächst keine Spur: Katja wird Zeugin eines schweren Skiunfalls, bei dem ein Mädchen lebensbedrohlich verletzt wird.

Die komplizierte Operation, die das Leben der kleinen Emily retten soll, kann nur Professor Gabriel ausführen. Doch der ist wie vom Erdboden verschluckt. Gemeinsam mit Kiki begibt sich Katja auf die Suche nach ihm – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Gleichzeitig kümmert sie sich auch um den Unfallverursacher Lutz Engel, in dessen Familie schon lang der Haussegen schief hängt. Finanzielle Probleme, Streit und Alkoholmissbrauch drohen die Familie zu zerstören. Findet Katja einen Weg, dass in Frühling am Ende hinter allen Türen Weihnachten gefeiert werden kann?

Ein Wiedersehen mit alten Bekannten

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Für dieses einmalige Winter Special kehren sowohl Katjas Freund Mark, als auch ihre Tochter Kiki wieder nach Frühling zurück, um mit Katja gemeinsam Weihnachten zu feiern. Diese kurzfristige Rückkehr stellt also auch eine Besonderheit des Films dar, denn in keiner anderen Folge wäre es möglich gewesen, beide Schauspieler mit einer simplen Erklärung wieder zurückzuholen, wenn auch nur für eine einzelne Episode. Doch mit der Idee das Weihnachtsfest gemeinsam begehen zu wollen, ist eine schon irgendwie erklärt, dass es dann doch ganz anders kommt, nun ja, das wird man hinnehmen müssen.

Erwartungen an dieses Winter-Special zu „Frühling“

Wie schon erklärt, steht das Herzkino vor allem für Emotionen, für schöne Landschaft und Geschichten, die einen für den Moment in stressigen Alltag vergessen lassen. In dieser Woche steht das Herzkino jedoch abermals auch im Zeichen von Nächstenliebe und festlicher Weihnachtsstimmung.

Dass es natürlich nicht nur eitel Sonnenschein geben kann, steht außer Frage, denn eine Folge, bei der Mark und Kiki zusammen mit Katja an einem Tisch sitzen und gemeinsam ein weihnachtliches Menü genießen, würde kaum zu hohen Einschaltquoten führen. Also taucht durch Katjas Job natürlich ein Hindernis auf.

Der Skiunfall ist dabei eine denkbare Option, gleichzeitig jedoch auch eine glaubwürdige, denn in Frühling hat es geschneit. Gut, für das Wetter, dass wir derzeit nahezu überall haben, mit Ausnahme der Berge, kann das ZDF recht wenig und Frühling ist ein kleiner Ort in Bayern. Gedreht wurde nämlich wieder in Bayerischzell, einem Ort in den Alpen und ganz in der Nähe des Tegernsee und liegt erfahrungsgemäß Schnee.

Natürlich erwarte ich auch, dass sich die Landschaft wieder atmosphärisch in die Geschichte mit einbringt, doch daran habe ich angesichts dieses besonderen Weihnachtsspecials keinerlei Zweifel. Atmosphärisch dicht scheint sich die Geschichte nämlich einfach an einer Mischung aus Emotionen, Spannung, aber eben auch einer Spur von Romantik zu orientieren.

Wer meinen Blog schon seit Längerem liest, der weiß, dass dies nicht das erste Mal ist, dass ich über einen Film aus der Reihe „Frühling“ mit Simone Thomalla schreibe. Schon oft habe ich Euch über die unterschiedlichen Dorfbewohner und ihre Geschichten einen Film vorgestellt. Immer wieder erwartet uns im Film etwas Überraschendes und das ist das auch, was ich dieses Mal wieder erwarte, denn Frühling ohne Wandlungen, das wäre nicht Frühling.

Frühling wäre ebenfalls nicht Frühling, wenn es nicht immer wieder neue Charaktere geben würde, die nicht auf Dauer in der Reihe enthalten sind, sondern nur innerhalb einer Episode oder vielleicht auch zwei Episoden lang mitwirken. Darüber hinaus gibt es auch immer noch einige alte Bekannte, die irgendwie so charakteristisch für die Reihe sind, dass man sich stets auf ein Wiedersehen mit ihnen freut.

Ein Wiedersehen wird es auch im Januar schon wieder geben, denn dann starten neue reguläre Filme dieser Reihe, die uns wiederum einige starke Überraschungen anbieten. Los geht es am 19. Januar. Ich persönlich darf sagen, dass mich diese Entwicklungen sehr freuen und ich natürlich einschalten werde, jedoch nicht glaube, dass dieser besondere Weihnachtsfilm den Auftakt für die neuen Episoden darstellt. Schließlich ist es aufgrund seiner zeitlichen Einordnung irgendwie von den anderen Episoden losgelöst.

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