ZDF, 20.15 Uhr: „Frühling – An einem Tag im April“

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Theo Neumeister (Valentin Just) fasst Vertrauen zu Katja Baumann (Simone Thomalla). (c)ZDF/Robin Paralkar

„Frühling – An einem Tag im April“ wird heute Abend um 20.15 Uhr im ZDF-Herzkino gezeigt. Nachdem es in der Episode „Auf den Hund gekommen“ unerwartet spannend wurde, bin ich gespannt, was uns als Zuschauer in der heutigen Folge erwartet. Tatsächlich glaube ich, dass es wieder sehr emotional werden wird, da der Verlust eines Kindes eine Familie nachhaltig verändert.

Worum geht es bei „Frühling – An einem Tag im April“?

Katja Baumann kümmert sich um eine Familie, die vor vielen Jahren ein tragisches Schicksal ereilte: Die kleine Tochter Marie verschwand spurlos und wurde nie gefunden.

Noch immer klammern sich Mutter Friederike und Bruder Theo an die Hoffnung, dass Marie eines Tages zurückkehrt. Als Friederike erkrankt und Katja auf Theo aufpasst, merkt sie schnell, dass Theo zu früh erwachsen werden und sich um sich selbst kümmern musste.

Wie kann Katja der Familie helfen?

„Frühling – An einem Tag im April“: Der Verlust eines Kindes

Der Verlust eines Kindes ist für die gesamte Familie mit Sicherheit eine traumatische Erfahrung. Noch schlimmer dürfte es sein, wenn man nicht weiß, ob das Kind noch lebt oder die Leiche bis dato nicht gefunden wurde. Der Filmtitel verrät schon einiges über das Verschwinden von Marie Neumeister. Sie verschwand an einem Tag im April.

Katja Baumanns aktuelle Herausforderung erläutert Simone Thomalla. Sie erklärt: „In dieser Folge erzählen wir eine Geschichte, die tragischer nicht sein könnte und niemals ihre Aktualität verliert: über eine Familie, die daran zerbricht, dass ihre Tochter vor vielen Jahren verschwand und niemals gefunden wurde!

Als Mutter kann ich sehr gut nachempfinden, was das mit einem macht…niemals abschließen zu können, in Trauer und Hoffnung zu versinken und jeden kleinen Strohhalm zu ergreifen, in der Hoffnung, dass doch noch alles gut wird.

Besonders Geschwisterkinder haben unter einer solch belastenden Situation zu leiden und zerbrechen oft daran. So auch Theo in unserer Geschichte, der viel zu früh erwachsen werden musste! Katja zerreißt es das Herz und sie findet einen Weg, Mutter und Sohn zu helfen!“

Für „Frühling – An einem Tag im April“ gibt es nun eine ganze Reihe von Möglichkeiten der Entwicklung. Zum einen könnte sich das ganze so gestalten, dass in diesem Film um Trauerbewältigung gehen wird, zum anderen und vielleicht auch darum, Tochter der Familie wiederzufinden.

Letztlich gibt es also eine ganze Reihe von Möglichkeiten, wie sich „Frühling – An einem Tag im April“ entwickeln könnte. Fakt ist aber, dass jeder andere Wege hat, mit seiner Trauer umzugehen. Geht es in diesem Film also Trauerarbeit, dann kann der Film sehr vielseitig umgesetzt sein, ist aber in jedem Fall emotional.

Geht es um die Suche nach dem vermissten Mädchen, könnte dieser Film genauso emotional werden, aber dann kommt Spannung zu. Praktisch erwarte ich also, dass der Film auf jeden Fall eines erreicht, dass ich mich als Zuschauerin gut unterhalten fühle.

Trotzdem hoffe ich darauf, dass dieser Film nur ein geringes Identifikationspotenzial bietet, denn der Verlust eines Kindes ist eine Familie immer tragisch.

„Frühling – An einem Tag im April“: Drehort

Wie so häufig möchte ich auch an dieser Stelle wieder kurz auf den Drehort eingehen, obwohl ich glaube, dass die Handlung selbst dieses Mal genug Aspekte bietet, um für Spannung und Tiefe zu sorgen. Trotzdem lasse ich den Drehort nicht aus, denn wie auch in all den anderen Episoden wurde auch dieses Mal wieder in Miesbach gedreht.

Dieser Film entstand in der Zeit vom 24. Juni 2021 bis zum 27. Juli 2021. Ob Miesbach eine Reise wert ist, muss wohl jeder für sich selbst herausfinden, aber Fakt ist, dass hier vor allem jene Menschen einen schönen Urlaub erleben können, die gern in die Berge fahren, die gerne wandern und denen es weniger darum geht, Abenteuer zu erleben.

Miesbach verspricht Ruhe und Entspannung, aber auch Tradition und die Möglichkeit, Sport zu treiben. Die Vielseitigkeit, die man in Miesbach erleben kann, ist wirklich umfangreich. Wer auf der Suche nach einem schönen Reiseziel in Alpennähe ist, ist hier also möglicherweise sehr gut beraten.

Dass Frühling ein fiktiver Ort ist, ist den regelmäßigen Zuschauern vermutlich schon bewusst, aber diese Kulisse ist passend gewählt, da es in den einzelnen Episoden stets um eine starke Verbundenheit zwischen den einzelnen Dorfbewohnern geht. Dieses zeigt sich auch in einem gut besetzten Stammcast oder auch dadurch, dass die Figuren, die nicht zum regelmäßigen Stammgast gehören bei Bedarf wieder im Rahmen einzelne Episoden mitwirken.

„Frühling – An einem Tag im April“: Besetzung

Die Besetzung bietet dieses Mal ebenfalls keine großartigen Überraschungen. Tatsächlich erleben wir wieder viele Schauspieler Stammcast und darüber hinaus nur wenige Episodenhauptrollen. Mit dabei sind Simone Thomalla als Katja Baumann, Kristo Ferkic als Adrian Steinmann und Johannes Herrschmann als Pfarrer Sonnleitner.

Jan Sosniok spielt auch in der aktuellen Episode die Rolle des Tom Kleinke. Moritz Bäckerling schlüpft ein weiteres Mal in die Rolle von Levi.

Valentin Just spielt Theo Neumeister. Landwirt Feichtmayr wird von Franz-Xaver Zeller verkörpert.

Maurice Lattke sehen wir als Maximilian. Katja Brenner spielt Fanny Schneider. Anna März übernimmt die Rolle von Sonja. Simon Eckert besetzt Leon Neumeister.

Tatsächlich bin ich gespannt, ob sich der Stammcast von „Frühling“ durch die aktuellen Episoden ein wenig erweitern wird. Ich freue mich auf auf ein Wiedersehen mit Jan Sosniok als Tom Kleinke und auch mit Moritz Bäckerling in der heutigen Episode „An einem Tag im April“, der in der vergangenen Episode erstmalig die Rolle des Levi übernahm.

Einen starker Stammcast ist für diese besondere Herzkino-Reihe elementar wichtig, da diese Reihe eine starke Dorfgemeinschaft präsentiert.

Erwartungen an „Frühling – An einem Tag im April“

Meine Erwartungen an „Frühling – An einem Tag im April“ sind vergleichsweise hoch, denn ich fand die Auftaktfolge zur neuen Staffel ungewohnt stark und das obwohl mir auch schon frühere Episoden gut gefallen haben. Allerdings hoffe ich, dass mich bei diesem Film nicht nur eine überaus starke Geschichte begegnet, die emotional aufgeladen ist, sondern möglicherweise auch wieder Spannungselemente enthalten sind.

Dass sich Katja Baumann dieses Mal wieder in einer gefährlichen Situation wieder finden wird, erscheint unrealistisch, aber möglicherweise bietet die Suche nach dem verschwundenen Mädchen, sofern es zu dieser Suche kommt, das Potenzial für mindestens ein weiterer Spannungselement.

Selbst wenn es nicht zu dieser Suche kommt glaube ich aber, dass dieser Film 90 Minuten stark Unterhaltung bietet, Lust auf vergangene Filme dieser Reihe macht und auch in den kommenden Wochen ebenso stark fortgesetzt wird. Persönlich stelle ich fest, wie wandelbar die Figur der Katja Baumann ist und hoffe auf weitere Entwicklungen.

Wer Simone Thomalla in der Entwicklung dieser Figur erlebt hat, könnte bemerkt haben, dass sie selbst diesen Wandel ihrer Figur schätzt. Denn auf diese Weise werden die einzelnen Episoden dieser Reihe wohl nicht so schnell langweilig. Vermutlich  erfreut sie nicht nur sich selbst, sondern auch uns als Zuschauer, die immer wieder gerne eine neue Episode „Frühling“ einschalten.

Wer also glaubt, dass der Alltag als Dorfhelferin langweilig sein könnte, irrt gewaltig, denn die Aufgaben, die ein Katja Baumann herangetragen werden decken eine große Bandbreite an unterschiedlichen Aufgaben und Herausforderungen ab. Ich bin gespannt, ob es genauso weitergeht und freue mich sehr auf den Film am heutigen Abend.

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