“Weihnachten geht mir auf die Nüsse” von Arthur Anjou

Voraussichtliche Lesezeit: 3 Minuten.

Neben vielen, die sich bereits seit Anfang Dezember auf Weihnachten freuen, gibt es auch jene, die das Fest der Liebe vielleicht nicht ganz so sehr mögen, die als Weihnachtsmuffel gelten und den festlichen Dekorationen nur wenig abgewinnen können. Für all jene habe ich mir ein Buch bis zum Schluss aufbewahrt. Denn Arthur Anjou nimmt sich dieser Weihnachtsmuffel an. Er selbst zieht einige Facetten des Fests in den Kakao, macht sich über sie lustig und demonstriert auf diese Weise eindrucksvoll, dass man Weihnachten eigentlich nur lieben kann.

Ein Buch voller Humor

Tatsächlich gilt dieses kleine Geschenke hoch wohl als der komödiantische Versuch Weihnachten ausfallen zu lassen oder besser es irgendwie zu überleben, denn dem Auto es mittlerweile selbst klar geworden, dass man es eigentlich nicht aus verlassen kann.
Dass er dabei ganz nebenbei dem Brauchtum und die einzelnen Aktivitäten an Weihnachten auf humorvolle Weise dem Leser näher bringt, ist eigentlich eher ein positiver Nebeneffekt.
Eigentlich ist Weihnachten dabei auch jedes Jahr gleich, denn jeder von uns hat gewisse Traditionen, Dinge die jedes Jahr praktisch gleich ablaufen und dabei schon fast so etwas wie eine lieb gewonnene Routine darstellen.

Für jeden ist etwas dabei

Tatsächlich könnte man dieses Buch strategisch dazu einsetzen sich Weihnachten auf humorvolle Weise zu nähern und so nicht unbedingt in jedes Fettnäpfchen hinein treten, dass es im Rahmen der Feierlichkeiten gibt. Ob es nun die Suche nach dem perfekten Geschenk, das Schrottwichteln in der Firma, die Menüwahl, dass Baum schmücken oder die richtige Gardrobe ist, hier wird jeder fündig.
Arthur Anjou präsentiert in kurzen aber überaus lustigen kleinen Texten alles, was man für das Fest benötigt. Dass er sich dabei an einem Adventskalender orientiert, fällt dabei natürlich direkt ins Auge. Ebenso die Tatsache, dass er vieles einfach nur überzeichnet, ins Moderne übersetzt und sich doch irgendwie liebenswert mit den einzelnen Aspekten der Feierlichkeit auseinandersetzt.

Der Stil

Bereits im vorangegangenen Absatz sagte ich, dass sich der Autor an einem Adventskalender orientiert. Tatsächlich sind seine kurzen Anekdoten, seine Rezeptideen, seine Last-Minute-Tipps und Überlebensstrategien nicht viel länger als ein oder zwei kurze Abschnitte. Sie lassen sich prima lesen, während man zum Beispiel irgendwo auf etwas warten muss, wie beispielsweise auf die Plätzchen im Ofen. Sie lassen sich ebenfalls lesen, während man darauf wartet, dass der Mann nach Hause kommt, weil man den Baum nicht alleine aufstellen kann.

Ebenfalls überbrückt man so vielleicht die Zeit in der man auf den Postboten wartet, der die Geschenke für die Kinder liefert oder etwas ähnliches. Was ich damit sagen will ist, dass sich diese kleinen Schnipsel anbieten mal eben zwischendurch gelesen zu werden. Sie bringen den Leser zum Lachen, und sorgen so für echte Weihnachtsstimmung. Ja, womöglich kommt man sogar auf die Idee vom Weihnachtsmuffel zum Weihnachtsfreund mutieren. Auf jeden Fall wird deutlich, dass man das Fest überleben kann.

Über den Autor

Arthur Anjou sah sich als Opfer des um ihn herrschenden Weihnachtswahns. Deswegen hat er dieses farbenfrohe und schön illustrierte Geschenkbuch geschrieben. Arthur Anjou wünscht sich nichts sehnlicher zu Weihnachten, als dass sein Schwager nie wieder den Weihnachtspulli mit dem Elch trägt.(Über der Autor/Wunderlich)

Fazit

Dieses Büchlein habe ich mir bewusst bis zuletzt aufgespart, da man es eigentlich schon Ende November besitzen wollte. So früh wollte ich aber nicht mit den Weihnachtsbüchern anfangen. Außerdem wollte ich euch zunächst mit Romanen und Geschichten auf Weihnachten vorbereiten und zu guter letzt noch einen kleinen Ratgeber für das nächste Jahr empfehlen.

Wer also in diesem Jahr das Gefühl hat, dass Weihnachten ihn sehr stresst, der könnte es im nächsten Jahr doch einmal mit diesem Buch versuchen. Natürlich sollte klar sein, dass man nicht jeden Tipp eins zu eins umsetzen kann. Manche sind ironisch gemeint, andere nicht ganz exakt wörtlich zu nehmen und wieder andere erleichtern doch den Alltag im Advent.

Summary
Review Date
Reviewed Item
"Weihnachten geht mir auf die Nüsse" von Arthur Anjou
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