“Torstraße 1” von Sybil Volks …

Voraussichtliche Lesezeit: 1 Minuten.

… erzählt die Lebensgeschichte einer Berliner Straße seit Beginn der 1930er Jahre. Eng verknüpft  mit dem Schicksal dieser Straße sind die Biografien von Elsa und Bernhard.

“Für Elsa steckt das neu eröffnete Soho-Haus in Berlin voller persönlicher Erinnerungen: 1929, genau am Tag der Eröffnung des ersten Kreditkaufhauses von Berlin, kam sie hier auf dem Packtisch der Poststelle zur Welt; hier spielte sie als kleines Kind und hier musste sie mit ansehen, wie die jüdischen Besitzer die zersplitterten Scheiben der Schaufenster wegkehrten. Nach dem Krieg starrte sie auf das rußgeschwärzte Gebäude, auf dem ein riesengroßes rotes Banner mit Marx, Engels, Lenin und Stalin prangte. All dies und noch viel mehr verbindet sie mit diesem Haus, aber auch mit Bernhard, der am selben Tag geboren wurde wie sie. Elsa ist die unehelich gezeugte Enkelin der einstigen jüdischen Kaufhausbesitzer, die 1939 in die USA fliehen mussten. Und während Elsa an all das zurückdenkt, wird ihr klar, dass es in dem Trubel um die Neueröffnung des Hauses nur einen Ort gibt, wo sie Bernhard finden wird: an der Brüstung der Dachterrasse, wo einem ganz Berlin zu Füßen liegt.” (Amazon.de)

Lebhaft schildert die Autorin Sybil Volks die Erlebnisse Elsas und Bernhards und ordnet diese geschickt in die geschichtlichen Epochen ein.
Als Hörer des Hörbuchs taucht man tief in die Geschichte und die Geschichte ein. Ulrike Krumbiegel schafft durch ihre angenehme Stimme die passende Atmosphäre  und trägt den Zuhörer praktisch  durch die Erzählung. Mir persönlich hat die Erzählung sehr gut gefallen.

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