Film: Chaos Queens: “Lügen die von Herzen kommen“

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Gestern lief also im ZDF die Verfilmung von “Lügen die von Herzen kommen“. Ich kenne den gleichnamigen Roman von Kerstin Gier und konnte mich eigentlich auch noch recht genau daran erinnern. Dennoch kann man dem ZDF nur recht geben, denn der Film enthält wirklich nur Motive nach dem Roman von Kerstin Gier.

“Lügen die von Herzen kommen“ von Kerstin Gier: Gewisse Ähnlichkeiten erkennbar

Tatsächlich lässt sich sagen, dass gewisse Ähnlichkeiten zu der ursprünglichen Geschichte erkennbar sind, ja, womöglich sind sogar recht viele Motive erkennbar, dennoch erschien mir die filmische Umsetzung an der ursprünglichen Komödie ein wenig vorbeizugehen.

Dies liegt daran, weil der Film viele Dinge, die im Buch nur angedeutet werden (als schmuckes Beiwerk oder Nebensächlichkeiten so zu sagen), tatsächlich zuspitzt und in den Mittelpunkt rückt. Sei es die chaotische Familie der Protagonistin oder das Chaos in Beruf.

Ja auch in diesem Film der Chaos Queens steht wieder einmal eine starke, wenn auch manchmal ein bisschen verpeilt wirkende Protagonistin im Mittelpunkt. Im Roman wirkte das alles etwas anders, vor allem aber etwas abgemildert.

Drehbuch, das zu unterhalten weiß

Ich fühlte mich bei “Lügen die von Herzen kommen“ von Kerstin Gier gestern tatsächlich gut unterhalten, auch wenn mir das Buch immer noch besser gefallen hat, als der gestrige Film. Dennoch bin ich neugierig, ob das allen Zuschauern so ging oder nur mir.

Aus dem Grunde frage ich mich natürlich, wer von euch “Lügen die von Herzen kommen“ von Kerstin Gier gesehen hat und wie er euch gefallen hat. Ich hatte ja gestern bereits darauf hingewiesen, dass ich ihn gucken wollte. Alles in allem war es ein Film, der sich an die Elemente der Roman-Version hielt und dennoch deutlich von ihr unterschied.

Schauspieler gut gewählt

Ich fand auch, dass die Schauspieler gut gewählt waren, auch wenn sie so ganz anders waren, als die Figuren, die ich mir ausgemalt hatte, als ich das Hörbuch vor einigen Jahren hörte.

Bemerkenswert fand ich auch, die Veränderung, die die Figur und mit ihr die Schauspielerin der Hanna durchlief. Die Veränderung ging keinesfalls nur von der Figur oder der Rolle aus, sondern wohl auch körperlich von der Schauspielerin unterstrichen.

Tim Bergmann als Adam Birnbaum jedoch war ein wenig ungewohnt, denn diesen Herrn Birnbaum hatte ich mir anders vorgestellt. Obwohl, es passte ja, nur nicht zu meiner Vorstellung.
Ich weiß nicht, wie es euch bei den filmischen Umsetzungen von Romanen geht. Mir persönlich passiert es immer wieder, dass sich die Schauspieler, welche die Figuren in den Romanen verkörpern sollen, deutlich von meiner eigenen Vorstellung absetzen. Dies kann einerseits positiv sein, andererseits aber auch negativ. In diesem Fall war die Veränderung unerwartet, aber weder besonders positiv, noch besonders negativ, es war halt einfach eine Veränderung.

Fazit zu “Lügen die von Herzen kommen“ von Kerstin Gier

Wieder einmal ein guter Film aus der Reihe des Herzkinos, der mich für eine gewisse Zeit gut unterhalten konnte, jedoch nicht mehr und nicht weniger als das.

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