Die Verfilmung der Wanderhure war…

Voraussichtliche Lesezeit: 1 Minuten.

… meines Erachtens ein gelungener Film. Ungeachtet bei der Vorlage des Buches ist es dem Film gelungen Eindruck auf mich zu machen. Die Wahl der Schauspieler fand ich sinnvoll gewählt und absolut nachvollziehbar. Dafür, dass wir uns als Leser die Wanderhure Buch anders vorstellten, kann die Verfilmung selber ja nichts.
Die Verwirrung war einerseits sehr nahe Buch andererseits wich sie in bestimmten Punkten stark von der gegebenen Vorlage des Buches ab. Ich möchte an dieser Stelle auf konkrete Beispiele verzichten, gleich denjenigen, die das Buch nicht gelesen haben, den Spaß daran nicht verderben möchte. Für diejenigen unter euch ist es nämlich wichtig, dass sie nicht selbst, was konkret im Buch passiert. Sonst bräuchte dieser nicht mehr lesen und ganz ehrlich es wäre doch sehr schade.
Dass sich eine Verfilmung mehr oder weniger stark von der Vorlage unterscheidet, ist für mich irgendwie logisch. Gleichwohl kann ich erwarten, dass der Kern der Geschichte identisch ist.
Vergleichbar ist es wohl mit den verschiedenen Sorten eines Apfels. Ich kann einen Boskop essen oder einen Granny Smith und doch ist ich immer dasselbe nämlich einen Apfel. Im Vergleich kann ich an der Stelle ziehen, indem ich sage: “Ich sehe einen Film, der auf einer Romanvorlage basiert (wie im Falle von Iny Lorentz’ Wanderhure) oder ich kann sagen ich verzichte auf die Romanvorlage und schreibe ein eigenes Drehbuch mit einer eigenen Geschichte.” In dem Falle wo ich auf die Romanvorlage verzichtet, kann es sein, dass der Film an Kraft und Energie durchaus gewinnt, aber an Zuschauern insgesamt nur halb so stark ist, wie ein Film mit Romanvorlage.
Gleichzeitig würde dieser Film besser von seinen Zuschauern beurteilt werden. Ich glaube ganz ähnlich ist es bei dem Film, der gestern Abend lief. Viele Leute hatten einfach etwas anderes erwartet, ob das nun gut oder schlecht ist, dass sei jedem einzelnen selbst überlassen.
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen. Das heißt aber nicht, dass ich jetzt sofort in den Laden retten muss um die DVD zu kaufen und den Film dann 30 Mal zu gucken, bis ich ihn dann auswendig kann. Das war sicherlich nicht Sinn dieser Verfilmung. Der Film wollte mich unterhalten und das ist ihm gelungen.

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