“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly
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“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly ist als ein weiteres Buch zur US-Wahl durch einen Zufall zu mir gekommen und hat mich erst auf die Idee gebracht, Bücher zur US-Wahl zu lesen.

Als ich das Buch zur Hand nahm, erkannte ich schnell, dass Rick Reilly in seinem Buch “Der Mann der nicht verlieren kann“ von Donald Trump sprach. Dass ich ein Golfbuch in den Händen hielt, verriet mir der Untertitel.

Rick Reilly, der in den USA ein bekannter Sport-Reporter ist und eine Leidenschaft fürs Golfen hegt, beschäftigte sich damit mit einem ebenso passionierten Golfer. Er selbst kennt Donald Trump seit über 30 Jahren, demnach also nicht nur als Präsident, sondern auch als Golfer.

Die Golfleidenschaft des Präsidenten hat sich der überaus bekannte und beliebte Sport-Reporter einmal genauer angesehen und versucht auch Rückschlüsse auf die Regierung Donald Trumps zu ziehen.

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly: Was das Golfspiel über den Charakter verrät

Der festen Überzeugung, dass das Golfspiel eines Mannes etwas über seinen Charakter aussagt, greift Rick Reilly in diesem Sport Sachbuch Anekdoten aus der Vergangenheit Trumps auf, die etwas über ihn als Mensch, Politiker oder Macher Aussagen.

Dabei wird auch deutlich, dass Trump genau weiß, wie man eine Fassade pflegt. Denn Trump selbst scheint vor allem an seinem eigenen Vorteil interessiert zu sein, er kann einfach nicht verlieren.

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly: Anekdoten zeichnen ein Bild von Anspruch und Wirklichkeit

Wer sich die zahlreichen Anekdoten, die Rick Reilly in “Der Mann der nicht verlieren kann” erzählt, genauer ansieht, erkennt sowohl den Anspruch, den Trump an sich selbst richtet, als auch eine deutlich davon abweichende Wirklichkeit.

Trump kann Fakten manipulieren und tut alles dafür, um seine Ziele zu erreichen. Vor allem aber ist er der Meinung, sich alles so zurechtbiegen zu können, dass es für seinen persönlichen Anspruch genügt.

All diese Aspekte hat der Autor von “Der Mann der nicht verlieren kann” jedoch nicht in persönlichen Gesprächen erfahren, sondern in dem er mit Trump zum Golf entging oder aber, indem er mit früheren Golfpartnern des Präsidenten sprach.

Insgesamt 18 Championchips gibt Trump vor, gewonnen zu haben, Rick Reilly stellt das infrage, suchte belegen und fand eine ganze Menge Widersprüche.

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly: ein humorvoller Erzählstil, der den Leser in das Buch hineinzieht

Rick Reilly weiß genau, wie er schafft, die Leser in den Bann dieses Sachbuches hinein zu ziehen. Bei diesem Sachbuch hatte ich zum Teil sogar den Eindruck, es er mit einer Geschichte zu tun zu haben, als mit einem echten Sachbuch.

Es ist im Stile eines sogenannten erzählenden Sachbuch ausgeschrieben. Die zahlreichen Anekdoten sind dabei jedoch nicht ausgeschmückt, sondern überzeugen vor allem aus sich selbst heraus.

In”Der Mann der nicht verlieren kann” beschreibt Rick Reilly nicht unbedingt den Charakter des Präsidenten, der sich nun in diesem Jahr neuerlich zur Wahl stellt, stattdessen zeigt er ihn.

Wer glaubt, dass es Trump nur um sein persönliches Budget geht, der täuscht sich. Der Golfplatz offenbart, eine gewisse Machtbesessenheit Donald Trumps, die nach seiner Präsidentschaft nicht mehr zu übertreffen ist.

Als Präsident der Vereinten Nationen ist Donald Trump der wohl mächtigste Mann der Welt. Für seinen individuellen Anspruch bedeutet das, dass er alles erreicht hat, wonach er je gestrebt hat.

Da Donald Trump aber nicht verlieren kann – auch das wird in diesem Buch deutlich –, liegt dem nun alles daran, an der Macht zu bleiben. Ich persönlich bin gespannt, wie die Wahl ausgehen wird.

Ganz gleich, wie das Ergebnis dieser Wahl am 3. November lauten wird, bedeutet es für Trump, dass er sich nicht weiter profilieren kann, denn er hat scheinbar alles erreicht.

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly: ein etwas anderes Buch über Donald Trump

Im Vergleich zu “Im Wahn” von Klaus Brinkbäumer und Stephan Lamby und “America First: Donald Trump im weißen Haus – Eine Bilanz” von Stephan Bierling legt Rick Reilly den Schwerpunkt in “Der Mann der nicht verlieren kann” nicht auf die politischen Ambitionen des amtierenden US-Präsidenten, sondern eher auf seine sportlichen Ambitionen.

Golf liebt er, da er hier glaub den Ton angeben zu können und genau das verbindet seine sportlichen Ambitionen, mit seinen politischen Zielen.

Diese neue Perspektive, die uns durch den Autor Rick Reilly eröffnet wird, ermöglicht es uns als Leserinnen und Leser Trump von einer Perspektive aus wahrzunehmen, die er selbst nicht beeinflusst hat.

In diesem Buch geht es weniger um seine Außenwirkung, als vielmehr um sein Verhalten auf dem Golfplatz.

Nun gut, auch sein Verhalten auf den Golfplatz ist alles andere als typisch, aber das Bild, das Rick Reilly in seinem Buch “Der Mann der nicht verlieren kann” malt, zeigt gleichwohl die außen als auch die Innenansicht Trumps.

Es macht deutlich, in welcher Form und mit welchen Möglichkeiten um Manipulationen Donald Trump die Wahrnehmung seiner Person nach außen hin verändert.

Über den Autor Rick Reilly

“Rick Reilly, geboren 1958, ist ein bekannter Sportjournalist in den USA. Dort hat er bereits zehn weitere Bücher veröffentlicht, von denen viele Bestseller waren. Er arbeitet für ESPN, ABC Sports und schreibt für die Sports Illustrated.

Bereits elf Mal wurde er als NSSA National Sportswriter of the Year ausgezeichnet, und zudem mit dem Damon Runyon Award für herausragende Beiträge zum Journalismus geehrt.”(Hoffmann und Campe)

Fazit zu “Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly

Tatsächlich kann ich Euch, nach der Lektüre von”Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly nur raten, dieses besondere Sachbuch, welche Sport mit Politik verbindet, selbst zu lesen. Selbst, wenn ihr Euch nicht für Golf interessiert, öffnet dieses Buch auf recht anschauliche Art und Weise dem Blick auf einen Charakter, den Donald Trump durch Manipulation und Rhetorik überdeckt.

“Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly zeichnet das Bild eines Mannes, der er ein Egozentriker, den ein Menschenversteher ist. Es zeichnet das Bild eines Präsidenten, der nach der Weltmacht strebte und diese offenbar auch erreicht hat, der in dieser Position jedoch nicht unbedingt eine Idealbesetzung zu sein scheint.

Wenn ihr mich fragt, ob ich Euch dieses Buch empfehlen würde, so würde ich Euch sagen: “Ja, “Der Mann der nicht verlieren kann” von Rick Reilly ist absolut empfehlenswert.

Solltet ihr nur die Zeit haben ein Buch über den amtierenden US-Präsidenten zu lesen, so sollte es dieses sein, obwohl auch die anderen Sachbücher über Donald Trump und seine politischen Ambitionen durchaus lesenswert sind.

Hier jedoch lernt ihr Donald Trump als Menschen kennen. Ihr werft mit diesem Buch einen Blick hinter seine Fassade.

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