DasErste, 20.15 Uhr: „Sprachlos in Irland“

DasErste, 20.15 Uhr: „Sprachlos in Irland“
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Connie (Andrea Sawatzki) und Max (Götz Schubert) machen einen Intensivsprachkurs in Irland.
© ARD Degeto/Martin Maguire

„Sprachlos in Irland“ mit Andrea Sawatzki und Götz Schubert wird heute Abend 20:15 Uhr in der ARD gezeigt. Die Komödie zeigt deutlich, wie schwierig es ist, sich in einem fremden Land zu verständigen und gleichzeitig, wie wichtig es ist, seine Sprachkenntnisse immer mal wieder aufzufrischen.

Aufgrund dieser Thematik entsteht eine gewisse Situationskomik, die ich mir sowohl bei Andrea Sawatzki als auch bei Götz Schubert sehr gut vorstellen kann, obwohl ich beiden Schauspieler natürlich zutraue, dass sie sehr gut Englisch sprechen.

Da Irland auf die grüne Insel genannt wird, kann ich mir zudem sehr gut vorstellen, dass auch die Kulisse und Zuschauer gut unterhält. Die Tatsache, dass Andrea Sawatzki mit Connie eine Chefsekretärin spielt, könnte sogar für ein gewisses Identifikationspotenzial sorgen.

Worum geht’s bei „Sprachlos in Irland“?

Für Chefsekretärin Connie (Andrea Sawatzki) läuft es beruflich wie privat nach Plan. Ob als Ehefrau des netten Dirk (Thorsten Merten), Mutter einer erwachsenen Tochter (Sarah Hannemann), die ihr erstes Baby erwartet, oder als rechte Hand ihres Chefs (Axel Werner) – sie hat alles im Griff.

Bis der Sohn des Firmenchefs (Patrick Güldenberg) die Geschäfte übernimmt und neue Anforderungen an seine Mitarbeiter stellt: In Zukunft soll Englisch die Geschäftssprache sein. Englisch? Frei sprechen?

Kaum zu glauben, doch „Mrs. Perfect“ kann kaum Englisch und leidet unter einer handfesten Sprachblockade. Um ihren Job zu retten, bucht Connie einen zweiwöchigen Intensivsprachkurs an der irischen Westküste.

Doch auf ihre exzentrische Sprachlehrerin Gillian (Claire O’Donovan), die hauptberuflich und von ganzem Herzen Bestatterin ist, ist Connie nicht vorbereitet. Ebenso wenig kommt sie mit dem zweiten Sprachschüler klar: Max (Götz Schubert) tingelt als Tom-Jones-Imitator durch die deutsche Provinz und besucht nun seine in Irland lebende 16-jährige Tochter Amy (Ella Lee).

Sehr zu Connies Missfallen hat der Lebenskünstler mit Regeln und Ordnung nichts am Hut. Doch sie muss schon nach wenigen Tagen einsehen, dass in ihrem ‚ach so perfekten Leben‘ viel mehr fehlt als ein paar Englischkenntnisse. Und dass Spontanität manchmal schöner sein kann als jede Perfektion. Aber kann Connie ihr geradliniges Leben aufgeben und den Sprung ins Unbekannte wagen?

„Sprachlos in Irland“: Drehort

Gedreht wurde vom 5. August bis 3. September 2020 in Kilkee. Hierbei handelt es sich um einen Ort an der irischen Westküste. Bei diesem Ort, der in der Grafschaft Clare liegt, handelt es sich um ein beliebtes Taucherparadies, das in der Nähe des Atlantiks liegt.

Tatsächlich bin ich mir nicht sicher, ob der Ort tatsächlich nur für das Tauchen berühmt ist, denn Irland bietet viele touristische Sehenswürdigkeiten und hat aufgrund seiner kulinarischen auch einen Ruf in Bezug auf das Brauen von Bier und die Destillation von Whiskey.

Touristisch beliebt ist Irland auf jeden Fall, auch wenn man als erstes Touristenziel vermutlich eher größere Orte ansteuern würde und Kilkee tatsächlich eher etwas für die Taucher sein dürfte. Trotzdem bin ich gespannt darauf, wie diese Kulisse Einfluss auf „Sprachlos in Irland“ nimmt. Denn letztlich kann eine schöne Kulisse auch die Atmosphäre des Films beeinflussen.

Tatsächlich kann man wohl sagen, dass auch Andrea Sawatzki die irische Kulisse, in der „Sprachlos in Irland“ gedreht wurde als einen schönen Spielort erlebt hat. Sie verrät, was die irische Kulisse besonders macht. „Die Natur, das Wilde, das Unberechenbare. Die Stürme, die sich in Sekunden legen,Wärme, die sich in Bruchteilen in Eiseskälte verwandelt, Regen, der genauso schnell aufhört, wie er gekommen ist. Das wilde Meer, die kleinen „Pools“ in den Felsen, Wasser, das nach der Ebbe dort zurückgeblieben ist und worin man herrlich geschütztschwimmen konnte. Die glücklichen Kühe überall auf den Weiden …“

„Sprachlos in Irland“: Besetzung

Connie wird von Andrea Sawatzki gespielt. Die beliebte Schauspielerin kennen wir zum Beispiel aus den Filmen um „Familie Bundschuh“. Max hingegen wird vom Götz Schubert gespielt, den wir als Kommissar Butch aus „Wolfsland“ kennen.

Claire O‘ Donovan, die Gillian verkörpert, kenne ich bislang ebenso wenig aus einem Film wie Thorsten Merten (als Dirk) oder Ella Lee als Amy.

Sarah Hannemann, die in diesem Film die Anja spielt, kenne ich aus einer ganzen Reihe von anderen Filmen und Serien. Zuletzt ist sie mir meines Wissens in „Rosamunde Pilcher: Der Stoff, aus dem Träume sind“ begegnet.

Linda wird von Dagmar Döring gespielt und Shane wird von Don Wycherley verkörpert. Die Rolle von Marco spielt Rowan Finken.Hermann Müller spielt  Axel Werner und Sven Müller ist in der Rolle des Patrick Güldenberg zu erleben.

Anhand dieser Besetzungsliste fällt auf, dass mir einige der Schauspieler besser bekannt sind als andere und genau diese Mischung mag ich auch, da ich glaube, dass sie ebenso zu meiner Unterhaltung beiträgt, wie ich es mir wünschen würde.

Gleichzeitig hoffe ich natürlich, dass die Schauspieler gewählt wurden, sodass tatsächlich eine gewisse Situationskomik entsteht. Positiv finde ich übrigens auch, dass die Sprachlehrerin offenbar tatsächlich von einer muttersprachlichen Schauspielerin gespielt wird.

Erwartungen an „Sprachlos in Irland“

„Sprachlos in Irland“ erinnert vom Titel her an „Schlaflos in Seattle“und es doch alles andere als eine romantische Liebeskomödie. Vielmehr zeigt es, welche Herausforderungen Menschen begegnen, die schon etwas älter sind und die eigentlich nicht mehr groß Karriere machen können oder wollen.

Treffen ältere Angestellte auf jüngere Chefs kann das ganze für beide zu einer Herausforderung werden. In Zeiten der Globalisierung komme dann möglicherweise auch noch Sprachbarrieren hinzu, wie sie uns hier am Beispiel von Conny begegnen.

„Sprachlos in Irland“ greift somit auf unterhaltsame Weise eine alltägliche Herausforderung auf, die von Andrea Sawatzki und Götz Schubert authentisch verkörpert werden dürfte. Tatsächlich muss ich zugeben, dass ich mich auf ein Wiedersehen mit diesen beiden charakterstarken Schauspielern freue und hoffe, dass sie auch diese Rollen mit einem hohen Identifikationspotenzial darstellen.

Das hohe Identifikationspotenzial könnte den Effekt der Situationskomik, die durch Kommunikationsprobleme und Sprachirrtümer hervorgerufen wird, noch einmal verstärken.

Vermutlich kennen wir die Situation nicht nur aus unseren eigenen beruflichen Werdegängen, sondern auch, wenn wir Urlaub in einem Land machen, die Sprache der einheimischen jedoch nicht beherrschen. Auch hier kann es schon einmal zum ein oder anderen Missverständnis kommen.

Gerade in Bezug auf die englische Sprache finde ich gewisse Probleme durchaus plausibel, denn neben der Tatsache, dass Englisch mittlerweile eine Weltsprache ist, bieten sich hier eine Menge Redewendungen für Missverständnisse an.

Authentisch wird es auch dadurch, dass man heutzutage von jedem erwartet, dass Englisch gesprochen werden kann. „Sprachlos in Irland“ zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich tatsächlich in möglichst vielen Sprachen möglichst flüssig verständigen zu können, macht aber auch deutlich, dass es leichter wird, je häufiger die Sprache gesprochen wird.

„Sprachlos in Irland“ ist somit ein Film, den ich euch nicht nur wärmstens empfehlen möchte. Vielmehr ist „Sprachlos in Irland“ ein Pflichtprogramm für all jene, die jetzt im neuen Jahr gerade eine neue Sprache erlernen möchten.

Dabei ist es völlig gleich, ob es sich um die englische Sprache oder eine ganz andere Sprache handelt, denn wann immer man eine neue Sprache lernt oder das Wissen über eine Sprache aufgefrischt, kann es zu seltsamen Situationen kommen.

Meiner Ansicht nach ist „Sprachlos in Irland“ somit ein Film, bei dem sich das Einschalten auf jeden Fall lohnt. Doch für alle, die sich diesen Film heute Abend nicht anschauen möchten, gibt es auch noch die Möglichkeit, ihn später in der Mediathek zu schauen.

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