ZDF, 20.15 Uhr: „Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“

ZDF, 20.15 Uhr: “Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel”
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Emma (Charlotte Woolfe, r.) freut sich, dass mit Rebecca (Antonia Bill, l.) eine neue Vikarin ihr Amt aufgenommen hat. Endlich kann sie die Hochzeit mit Adam (Jeroen Engelsman) planen. (c) ZDF/Jon Ailes

Mit „Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“ zeigt das ZDF-Herzkino heute Abend um 20.15 Uhr einen klassischen Liebesfilm vor der malerischen Kulisse Cornwalls.

Traditionsbewusst und trotzdem vergleichsweise modern erscheint „Im siebten Himmel“ aus der Rosamunde-Pilcher-Reihe erfrischend jung und engagiert und trotzdem nicht ganz frei von Kritik.

Ein Film, in dem es um die anglikanische Kirche geht, übt mit einer Jung-Vikarin leise Kritik am katholischen Glauben. Persönlich freue ich mich also sehr darauf, heute Abend einen extrem gefühlvollen und romantischen Film zu erleben, bei dem es letztlich um mehr geht, als darum im siebten Himmel zu schweben.

Worum geht es bei „Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“?

Rebecca „Becky“ Taylor ist frisch ordinierte Jung-Vikarin der Anglikanischen Gemeinschaft. Vor ihrem offiziellen Dienstantritt besucht sie die ihr zugeteilte Gemeinde in Cornwall.

Dabei stößt sie um ein Haar mit einem attraktiven Fahrradfahrer zusammen. Aus dem Fast-Crash wird ein Flirt. Doch als Becky vermeintlich nicht eingreift, als sein Fahrrad von einem Teenager geklaut wird, faucht der Radbesitzer sie wütend an.

Beckys neue Gemeinde ist überschaubar, und der bestohlene Radfahrer mit Namen Adam kümmert sich als Architekt um den Neubau des Gemeindezentrums. Finanziert wird das Projekt von Lady Biningham, der wohlhabenden Witwe eines geadelten Architekten, die um ihren vor einem Jahr verstorbenen Mann trauert. Neben ihrem neuen Job als Vikarin hat es sich Becky zur Aufgabe gemacht, sich um Kylie zu kümmern, die aus schwierigen Verhältnissen kommt.

Trotz des Verlusts seines Fahrrades ist Adam sichtlich erfreut, als sich seine und Beckys Wege erneut kreuzen. Hat das Schicksal seine Hand im Spiel oder andere höhere Mächte? Wenn ja, treibt es böse Scherze mit der jungen Vikarin, denn es stellt sich heraus, dass Adams Herz bereits vergeben ist. Seine Verlobte Emma Biningham freut sich, dass es endlich eine neue Vikarin gibt, und drängt auf einen zeitnahen Hochzeitstermin.

Becky geht emotional auf Distanz zu Adam, auch wenn er anscheinend Zweifel hinsichtlich seiner Hochzeit hat. Oder ist das nur Beckys Wunsch? Da bittet Emma die Vikarin um ein Gespräch, um ihr einen vorehelichen Seitensprung zu beichten. Die künftige Braut fühlt sich schlecht und befürchtet, Adam könnte sie verlassen, wenn er davon erfährt.

Angeblich sucht sie Beckys Rat, aber eigentlich will sie nur deren Absolution – und bringt die Vikarin in eine emotionale Zwickmühle. Zumal Adam immer öfter Beckys Nähe sucht. Emma bleibt nicht verborgen, dass ihr Verlobter sich zunehmend von ihr entfernt, und erkundigt sich bei der Vikarin, ob sie eine Ahnung hat, warum Adam sich so verhält.

Als sich Becky und Adam schließlich küssen, zieht Becky die Notbremse und eröffnet Adam professionell distanziert, kein Interesse an ihm zu haben. Die Hochzeit wird angesetzt, und es scheint so, als ob Rebecca den Mann, den sie liebt, mit einer anderen verheiraten muss.

„Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“: Der Drehort

Gedreht wurde in der Zeit vom 23.September bis zum 20.Oktober 2020 in Cornwall. Wie bereits aus vorangegangenen Rosamunde-Pilcher-Filmen bekannt, werden die meisten Filme dieser Reihe in der Region rund um Newquay gedreht.

Obwohl es dieses Mal nicht konkreter angegeben ist, gehe ich also davon aus, dass auch dieser Film in der Gegend rund um Newquay gedreht wurde. Gespannt bin ich schon darauf, ob wir während des Films selbst einige der Drehorte erkennen können. Möglicherweise handelt es sich ja um Drehorte, die wir schon aus vorangegangenen Filmen kennen.

Tatsächlich könnte es auch sein, dass einige von euch bereits in der Region Urlaub gemacht haben und die Orte deshalb erkennt. Dass die Rosamunde-Pilcher-Filme den Tourismus in der Region angekurbelt haben, ist schon lange bekannt.

„Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“: Die Darsteller

Die Besetzung von „Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“ erscheint mir mit einer Ausnahme gänzlich unbekannt. Einzig Jeroen Engelsman ist und Zuschauern bereits aus dem Film „Inga Lindström: Rosenblüten im Sand“, der in der vergangenen Woche gezeigt wurde, bekannt.

Aus diesem Grund war ich mir nicht sicher, ob es sich bei „Im siebten Himmel“ um die Fortsetzung von „Rosenblüten im Sand“ handelt. Das jedoch ist auszuschließen, da die Inga-Lindström- und die Rosamunde-Pilcher-Reihe eigentlich schon aufgrund der unterschiedlichen Drehorte keine Überschneidungen aufweisen können.

Auch die unterschiedlichen Rollennamen weisen ihn als eine andere Figur aus. Also ist nahezu ausgeschlossen, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, aber ein merkwürdiger Zufall ist es dann am Ende doch.

Wenn nennen möchte ich euch die einzelnen Darsteller und ihre Rollen natürlich trotzdem: Rebecca Taylor wird von Antonia Bill gespielt.  Der bereits erwähnte Jeroen Engelsman spielt Adam Morris.  Nina Kronjäger übernimmt die Rolle von Lady Charlotte Biningham. Emma Biningham wird von Charlotte Woolfe gespielt.

Luke Allen-Gale ist Ben Lockwood. Berit Vander übernimmt die Rolle von Kylie Garraw. Paul Harrison wird von Joerg Stadler verkörpert.  Jeremy Nicholas spielt Peter Bradley.

Handelt es sich hierbei nur um eine starke Besetzung? Nun, ich finde es schwierig dieses zu beurteilen, denn die meisten der Schauspieler habe ich noch nie in einem anderen Film erlebt. Da ich allerdings weiß, dass die Castings um die Rosamunde-Pilcher-Filme meist eine gute Arbeit leisten und einen starken Cast zusammenstellen, hoffe ich auch bei diesem Film auf das beste.

Erwartungen an „Rosamunde Pilcher: Im siebten Himmel“

Bei diesem Film fällt es mir ein wenig schwer, euch vorab mitzuteilen, wie er mir gefällt, denn obwohl ich weiß, dass viele von euch emotionale Filme in der aktuellen Lage schätzen, hoffe ich sehr darauf, dass dieser Film zwischen Emotionalität und Realität die Waage hält.

Hatte ich mich beim letzten Mal noch darüber gewundert, dass es sich bei „Rosenblüten im Sand“ keinesfalls um einen Weihnachtsfilm handelt, rechne ich nun bei „Im siebten Himmel“ keinesfalls damit, dass es weihnachtliches wird.

Auch weiß ich nicht genau, warum sowohl im aktuellen heutigen Film als auch im Film von letzter Woche der gleiche Schauspieler mitwirkt, auch wenn die beiden Reihen nicht miteinander zu tun haben. Ist hier lediglich eine etwas unglückliche redaktionell Planung die Ursache?

Obwohl auszuschließen ist, dass die beiden Filme aufeinander aufbauen, könnte ich mir gut vorstellen, dass es Sinn macht, beide Filme noch einmal hintereinander in der Mediathek des ZDF zu schauen. Dies könnte Spaß machen, weil in beiden Filmen der gleiche Schauspieler für unterschiedliche Rollen besetzt wurde.

Ein Zufall, der möglicherweise zu einem ganz anderen Filmerlebnis beiträgt. Allerdings weiß ich natürlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen beiden Filmen gibt. Obwohl es mich schon ein wenig gewundert hatte, dass in der vergangenen Woche nicht für jede Rolle gleichermaßen das Happy End erreicht wurde.

Da ich mich an dieser Stelle nur über diesen ungewöhnlichen Zufall wundern kann, werde ich selbst heute Abend ganz entspannt einschalten.

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2 Kommentare

  1. Natürlich erwartet man die üblichen Klischees bedient zu wissen. Da muss man nicht drüber reden. Es dient ja nur der Ablenkung vom Alltag. Fakt ist aber, daß die derzeitige immer noch nicht beendete C. Angelegenheit leere Pubs, ausgestorbene Ortskerne und Touristenmagnete zeigt. Unecht, irreal. Ganz furchtbar. Damit gerät auch diese Verfilmung in meinen Augen zu einer Farce. Schade.

    1. Hallo Michael,
      vor dem von dir angesprochenen Aspekt kann ich deine Kritik nachvollziehen. Allerdings erscheinen in Punkto gesellschaftliches Leben derzeit einige Filme etwas seltsam. Solange die Pandemie nicht erfolgreich bekämpft wurde, wird es gefühlt immer etwas Merkwürdiges geben, weil wir es auch anders kennen.

      Allerdings bewerte ich bei Filmen nicht die pandemische Lage, sondern die gesamte Handlung, die ich aktuell als vergleichsweise modern erlebe.

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