„Vierundzwanzig Stunden“ von Guillaume Musso…

„Vierundzwanzig Stunden“ von Guillaume Musso ist ein Hörbuch, welches insbesondere von seiner philosophischen Konzeption einen besonderen Reiz auf mich ausübte. Zwar bin ich normalerweise auch eine Hörerin leichter Literatur, aber ab und an, darf deshalb auch ein Roman mit echtem Tiefgang sein. Gut, dafür das der Tiefgang momentan etwas mehr ist, kann ich nichts, denn ich suche mir die Erscheinungstermine der Hörbücher nicht aus.
Gleichzeitig bemühe ich mich jedes Buch intersubjektiv so zu beurteilen, dass meine Meinung nachvollziehbar wird. Nicht immer gelingt mir das gerade bei philosophischen Büchern ist es schwierig eine generelle Empfehlung für oder gegen ein Buch zu geben, sodass es mir auch bei diesem wieder nicht leicht gefallen ist. Aber ich schweife ab. Tatsächlich soll es hier um „24 Stunden“ von Guillaume Musso gehen.

Der Inhalt und der Klappentext des Buches

Ich habe selten ein Hörbuch erlebt, bei dem die Inhaltsangabe des Klappentextes und das worum es tatsächlich geht, so weit auseinander lagen, wie bei diesem durchaus faszinierenden Hörbuch. Faszinierend ist es nicht etwa, weil es überragend ist, wobei das auch ein guter Grund wäre. Nein, die Faszination ist eine andere. Sie geht vom Thema des Buches aus und beschäftigt sich mit der Frage, wie viel unserer Zeit eigentlich wert ist.

Wenn wir pro Jahr nur 24 Stunden leben dürfen, womit würden wir unsere Zeit nutzen? Was in unserem Leben wäre und so wichtig, dass wir besagte 24 Stunden damit verbrächten, ohne unsere Zeit als verschwendet anzusehen?

Mit genau diesem Thema beschäftigt sich das Hörbuch; der Klappentext verweist jedoch nicht auf diese tief Gründlichkeit, sondern erklärt eher den Beginn der Handlung ohne jegliche Tiefe.

Klappentext

Laut Klappentext erzählt Musso folgende Geschichte: „Lisa arbeitet in einer Bar in Manhattan und macht dort eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Sie lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später begegnet sie ihm wieder und braucht diesmal seine Hilfe. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Doch Arthur ist kein Mann wie jeder andere. Er offenbart ihr sein schreckliches Geheimnis und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind – die Zeit.“ (Klappentext)

Auf mich wirkte der Klappentext sehr viel verwirrender als die eigentliche Geschichte. Erscheint der Klappentext eher wie eine klassische Liebesgeschichte mit ein paar Spannungselementen, erfährt man im Roman selbst das eigentliche Problem, denn Lisa und Arthur können sich nur jeweils einmal im Jahr treffen. Arthur selbst scheint dabei in der Zeit zu reisen von einem Jahr und dabei hat er immer nur 24 Stunden Zeit.

Die Hintergründe zu „Vierundzwanzig Stunden“

Für ein normales vom Alltag geprägtes Leben sind diese 24 Stunden viel zu kurz, sie müssen sich auf das Wesentliche konzentrieren, das was wirklich zählt.Dieses Hörbuch zeigt auf eindrucksvolle Weise, die Bedeutung von Zeit in unserem Leben. Zeit ist heutzutage nicht mehr das was es früher einmal war. Die Zeit ist schnelllebig und gerade deshalb so kostbar. Dieses Hörbuch führt es mit einer eindrucksvollen Geschichte vor, wie wertvoll unsere Zeit ist und gibt dem Hörer eindrucksvoll genau die Frage an die Hand, die wirklich zählt: „Was ist es, das wirklich zählt?“

Die Sprecher

Richard Barenberg studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Anschließend führten ihn Engagements u. a. an das Nationaltheater Weimar, das Maxim Gorki Theater Berlin, das Theater Oberhausen, das Volkstheater Rostock und die Komödie am Ku‘damm. In den letzten Jahren arbeitet er auch vermehrt als Sprecher.

Christiane Marx ist Schauspielerin und (Synchron-)Sprecherin. Neben Unterhaltungsromanen hat sie Spannungsbestseller von Gillian Flynn und Paula Hawkins gelesen. Eine kristallklare Stimme und subtile Charaktergestaltungen zeichnen ihre Hörbuchinterpretationen aus. (Quelle)

Der Autor

Guillaume Musso, geboren 1974 in Antibes, arbeitete als Dozent und Gymnasiallehrer. Musso ist einer der erfolgreichsten Gegenwartsautoren Frankreichs, seine Romane wurden in über 20 Sprachen übersetzt und haben sich als internationale Bestseller durchgesetzt.(Quelle)

Fazit

Der Roman ist etwas für philosophisch interessierte Menschen, oder insgesamt jeden, der sich mit der Thematik der Zeit in unserer Zeit beschäftigen möchte. Wie wertvoll ist eure Zeit, gibt wird diesem Hörbuch 355 Minuten Zeit, die deine Einstellung und deine Prioritäten verändern können?

Dieses Hörbuch hat einen starken Plot. Die Sprecherleistung ist großartig und verleiht dem ungewöhnlichen Stil sehr viel Lebendigkeit. Als Hörer hat man das Gefühl, man selbst erlebe die Geschichte mit.

Summary
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„Vierundzwanzig Stunden“
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