“Ein Zelt für drei: Malibu”: ZDF, 20.15 Uhr

“Ein Zelt für drei: Malibu”: ZDF, 20.15 Uhr
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Jantje (Karla Nina Diedrich) verpasst dem Eingang von “Malibu Camping” einen neuen Anstrich. (c) ZDF/Manju Sawhney

Nachdem mir “Camping für Anfänger: Malibu”in der vergangenen Woche gut gefallen hat, freue ich mich, dass mit “Ein Zelt für drei” heute Abend um 20.15 Uhr eine Fortsetzung gezeigt wird. Da ich diesen Film einerseits als wunderbar entspannend und gleichzeitig nicht aus der  Zeit gefallen erlebt habe, bin ich gespannt, wie es heute Abend weitergeht.

Für mich stellen sich zwei wesentliche Fragen: Wie geht es auf und mit dem Campingplatz weiter? Funktionieren Jantje und Stefan trotz Fernbeziehung als Familie?

Worum geht es bei “Malibu: Ein Zelt für drei”?

Jantje und Stefan haben sich entschlossen, den maroden Campingplatz “Malibu” zu übernehmen. Doch der Preis für die kleine Familie ist eine Fernbeziehung. Während Jantje versucht, den abgelegenen Platz auf Vordermann zu bringen, will Stefan weiterhin in der Stadt leben, um als Angestellter finanzielle Lücken zu schließen. Sohn Hannes vermisst seinen Vater sehr und freut sich auf jedes gemeinsame Wochenende.

Ex-Krankenschwester Jantje ist sich sicher: Der idyllische Campingplatz “Malibu” in der Holsteinischen Schweiz ist der Schlüssel zu ihrem neuen Leben. Davon kann sie auch kein noch so schrulliger Dauercamper oder schwieriger, neuer Gast abhalten.

Mit aller Kraft will sie den maroden Platz im Einklang mit der Natur zukunftsfähig machen. Wenn nur ihr Mann Stefan dabei an ihrer Seite wäre. Denn mit der Fernbeziehung tut sich die gesamte Familie schwer.

Doch Stefan sieht seine berufliche Zukunft in Hamburg. Ohne sein festes Gehalt und Jantjes und seine Ersparnisse wäre “Malibu” ohnehin schon bald dem Untergang geweiht. Mit aller Kraft kämpft Jantje dagegen an: Sie investiert in das “Malibüdchen”, einen kleinen Laden, der Geld in die Kasse spülen soll.

Dass die Baugenehmigung für das Projekt schon längst abgelaufen war, war ihr in Martins Zettel-Nachlass leider entgangen. Ausgerechnet Bauamtsmitarbeiter Jacob Bernstein, der Jantje für ihr Engagement bewundert, muss ihr sagen, dass sie alles wieder abreißen muss.

“Malibu: Ein Zelt für drei”: Neue Familienstrukturen

Nachdem es in der ersten Episode um die Work-Life-Balance ging, geht es dieses Mal vermutlich um moderne Familienstrukturen, die eine Mischung aus Wochenend- und Fernbeziehung darstellen.

Meiner Meinung nach dürfte auch diese Episode wieder eine breite Zielgruppe ansprechen und dennoch kein ganz klassisches Herzkino sein. Dass die Handlung trotzdem wieder authentisch sein dürfte, lässt mich darauf hoffen, dass diese Fortsetzung ebenso stark wird, wie der Reihenauftakt in der Vorwoche.

“Malibu: Ein Zelt für drei”: Besetzung

Nachdem ich mich in der vergangenen Woche vor allem auf ein Wiedersehen mit Tom Radisch  (als Stefan) freute, war mir auch Karla Nina Diedrich als Jantje gleich sympatisch.

Ja, ich könnte sogar behaupten, dass mir gleich aufgefallen ist, dass sich beide Schauspieler auf dem Campingplatz sehr wohl fühlten, aber möglicherweise wäre das auch zu weit gegriffen. Trotzdem kann ich mittlerweile sagen, dass Tom Radisch und Karla Nina Diedrich sind, da sie selbst Camping-Erfahrung mitbringen.

So erzählte Karla Nina Diedrich gegenüber dem ZDF: “Ich liebe Camping. Mit 18 Jahren habe ich sogar auf einem Campingplatz gejobbt und in dieser Zeit dort auch zwei Monate gewohnt – in einem Wohnwagen aus den 70ern, ohne Strom, aber mit Rüschen. Zum Abendbrot habe ich gegrillt.

Gelesen habe ich mit einer Bratpfanne, gefüllt mit Teelichtern – die gaben schönes Licht und waren schön warm. Ich bin gerade aus meinem Urlaub gekommen: zelten in Schweden in den Schären. Außerdem wohne ich jedes Jahr eine Woche im Zelt auf dem Roskilde-Festival. Das ist schon eine Tradition geworden. Den ganzen Tag an der frischen Luft, das ist einfach fantastisch.”

Dass auch Tom Radiesch Camping-Erfahrungen besitzt erscheint wenig verwunderlich. Er erklärte gegenüber dem ZDF: “Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, da wurde viel gecampt. Meine Großeltern hatten eine Parzelle auf einem Campingplatz an einem See.

Da war ich schon als Kind sehr viel. Ich weiß also ziemlich genau, wie es sich in einem Wohnwagen schläft oder in einem Zelt. Damals hatte das schon was Romantisches in dieser Einfachheit und in der Konstellation mit meinen Großeltern.

Aber das ist nun schon ‘ne Weile her. Die Vier-Sterne-Luxus-Campingplätze von heute sind nicht so mein Ding. Was mich noch reizen würde, wäre ein selbst ausgebauter alter Transporter – und dann immer irgendwo Station machen.”

Neben diesen beiden Hauptrollen wirken weitere Schauspieler mit und so freue ich mich bereits auf ein Wiedersehen mit Lewe Wagner (als Hannes Schäfer), Christian Hockenbrink (als Dieter Marzinowski), Heiko Pinkowski (als Nikos Mariolis), Susi Banzhaf (als Irene Mariolis), Luka Omoto (als Helena Diekmann), Philippa Engels (als Aleyna), Nicola Mastroberardino (als Jacob Bernstein), Katja Studt (als Dana), Alexander Wipprecht (als Patrick), Julia Buchmann (als Sarah), Joy Ewulu (als Malou) und Oceana Mahlmann (als Martha).

“Malibu: Ein Zelt für drei”: Drehort

Da beide Filme gleichzeitig gedreht wurden, entstand auch dieser Film vom 21. April bis zum 14. Juni 2022 auf dem Campingplatz am Bredenbeker Teich. War ich beim Film in der Vorwoche etwas ungenau, werde ich nun etwas konkreter.

Gedreht wurde übrigens nicht direkt in Plön, sondern genauer gesagt im Plöner Umland oder – wie mir eine aufmerksame Leserin schrieb – im Kreis Stormarn. Danke dir, Kendra, für die Einordnung.

Darüber hinaus sind Szenen in Hamburg und Umgebung gedreht worden. So dass hier wieder ein Spannungsverhältnis zwischen Stadt- und Landleben entsteht, das ich schon in der vergangenen Woche sehr geschätzt habe.

Erwartungen an “Malibu: Ein Zelt für drei”

Nachdem ich in der vergangenen Woche vor allem neugierig auf die neue Reihe war, habe ich nun eine recht konkrete Idee was uns heute erwarten dürfte. Ich rechne mit vielen Szenen auf dem Campingplatz und mit einigen Herausforderungen beim Zeltaufbau.

Wobei Karla Nina Diedrich und Tom Radiesch selbst weniger Probleme mit dem Zeltaufbau haben als ihre Figuren. Sie erklärt: “Ich kann eigentlich sehr gut Zelte aufbauen, bin aber öfter mal ungeduldig. Gerade bei modernen Zelten mit vielen Raffinessen, die ich nicht kenne, möchte ich gerne das Handtuch schmeißen.

Ich freue mich aber dann so aufs Einrichten und Auspacken, dass ich mich natürlich weiter durchwurschtle und zur Not auch mal die Anleitung angucke. (lacht) Ich habe ein großes 70er-Jahre- Hauszelt.

Als es bei einem Sturm eingeknickt ist, habe ich es mit Kabelbinder und Gaffa-Tape gerettet und zuhause repariert. Ich habe sogar die alten Eisenstangen schweißen lassen, damit es noch möglichst lange hält.”

Tom Radisch hält sich kürzer: “Ich liebe es, Zelte aufzubauen. Ganz im Gegensatz zu Stefan. Ich empfehle, sich vollkommen zu entspannen und es ganz ruhig, Schritt für Schritt anzugehen.” Als Zuschauerin freue ich mich nach diesen Statements auf weitere tolle Zeltszenen.

Den ersten Film dieser Reihe könnt ihr in der Mediathek abrufen. Wer diesen in der vergangenen Woche verpasst hat, hat also trotzdem eine Chance den Anfang der Geschichte nachzuschauen. Dass die einzelnen Episoden aufeinander aufbauen, finde ich gut.

Allerdings macht diese Art von Film es neuen neugierigen Zuschauern schwieriger in die Handlung einzusteigen. Unmöglich ist es trotzdem nicht. Wer den ersten Teil verpasst hat, sollte der heutigen Episode dennoch eine Chance geben. Ich erwarte nämlich einen starken Film mit Wohlfühlcharakter.

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