Wie ich in vier Wochen eine To-do-List bis Mai abarbeite

Nun, ich möchte ganz ehrlich mit Euch sein, diese Frage stellt sich angesichts der vielen Buchsendungen, die ich momentan erhalte tatsächlich, aber tatsächlich gehören viele dieser Bücher auch noch auf die Liste der relevanten Bücher für die Leipziger Buchmesse.

Das heißt, natürlich, dass ich sie zuvor gelesen haben muss, denn wenn ich mit jemandem über sein Buch spreche, dann möchte ich nicht einfach irgendwelche Fragen in den leeren Raum hinein stellen, sondern möchte, dass meine Fragen durchdacht sind, sich tatsächlich auf das Buch beziehen und ich mich ein wenig mit dem Buch beschäftigt habe. Im besten Fall habe ich das Buch dann sogar komplett gelesen.

1. Drei Bücher, das klingt nicht unbedingt viel

Stimmt, aber letztendlich sind es doch viele Bücher, denn die allermeisten dieser Bücher haben mehr als 300 Seiten. Sie sind anspruchsvoll und ich möchte mir eigentlich die Zeit nehmen, sie in Ruhe zu lesen.
Und eigentlich ist das das ganze Geheimnis, denn wenn ich mir die Zeit nehme, sie in Ruhe zu lesen, dann lese ich um einiges konzentrierter und somit irgendwie schneller. Also heißt es mich in den nächsten drei Wochen auf das Lesen zu fokussieren.

2. Interesse am Thema

Ja, vermutlich kann auch das Interesse am Thema, sofern es vorhanden ist, dazu beitragen, sich schnell und gut organisiert mit einem Buch zu beschäftigen.

Doch ich möchte Euch an dieser Stelle gar nicht sagen, ob mich die Themen interessieren, denn das Interesse dürfte über allen Büchern, die ich hier vorstelle einfach einmal voraussetzen, viel eher möchte ich Euch die Bücher, die ich in den letzten Tagen bekommen habe, einfach einmal kurz vorstellen.

Zum einen ist da das neue Buch von Titus Müller, den ich eigentlich vor zwei Jahren interviewen sollte, zum anderen ist da ein Buch von Sabine Ebert, die es im Rahmen einer Lesung, auf der Buchmesse präsentieren wird. In dieses Buch möchte ich zumindest einmal hinein lesen, denn ich finde es schon wichtig, zu wissen, worum es geht.

Zu guter Letzt ist auch noch der Thriller „Dark Web“, der bereits vor einigen Tagen in meinem Briefkasten landete und dessen Lesung ebenfalls Teil meines Buchmesseprogramms sein wird. Ihr seht, mir geht es keinesfalls darum, mich auf irgendwelche Interviewtermine vorzubereiten, aber sollte ich den Autoren doch über den Weg laufen, so bin ich vorbereitet.

Darüber hinaus werde ich in den nächsten Tagen noch einige Termine festlegen, was meine To-do-Liste noch einmal ein wenig erweitern kann.

In diesem Jahr möchte ich mich vor allem darauf konzentrieren, Euch die Eindrücke der Buchmesse ins heimische Wohnzimmer zu bringen. Ich werde also eher über Termin und Lesungen berichten, als Interviews zu führen, dennoch werde ich, die Angebote die sich mir bis dahin bieten und die für Euch interessant sind natürlich nicht ablehnen.

3. Machbare Ziele setzen

Als ich meinen vorläufigen Programmplan freuen einer bekannten zeigte, war sie über die Vielzahl der Angebote, für die ich mich entschieden hatte doch ein wenig überrascht. Ja, tatsächlich bin auch ich jedes Mal ein wenig überrascht, wie viele Termine man in vier Tagen schaffen kann, jedoch weiß ich aus der Erfahrung, dass ich jedes Mal wenn ich von der Buchmesse wiederkomme, eine ganze Menge Themen für Euch im Gepäck habe oder naja in meinem Fall eher in einem Paket, das sich an mich selbst adressiert nach Hause schicke.

Darüber hinaus weiß ich aus der Erfahrung, dass diese Themen sich zumeist deutlich von jenen unterscheiden, die ich vor der Messe geschrieben habe. Damit meine ich nicht, dass die Inhalte tatsächlich andere sind, jedoch fällt es mir meist leichter, die für Euch relevanten Themen zu finden, sodass ihr auf meinem Blog einen Mehrwert findet. Aus diesem Grund bereite ich meine Buchmesse immer schon sehr früh vor, ich überlege mir vorher recht genau, wo ich hingehen möchte und am Ende ist meist eh alles anders, aber auch das gehört zur Buchmesse dazu.

4. Warum Buchmessen für mich interessant sind

Der Grund, warum die Buchmesse für mich interessant ist, ist eigentlich jener, warum ich berufliche Veranstaltungen besuche. Es geht darum, neue Informationen zu erhalten, neue Kontakte zu knüpfen und bereits vorhandene zu intensivieren. Mir geht es natürlich – ebenso wie Euch – darum, ein bisschen was von der Atmosphäre mit zu bekommen. Jedoch ist Atmosphäre letztendlich nicht der wichtigste Aspekt, warum man diese Messe besucht. Natürlich geht es auch darum, die Bücher, die in den nächsten Monaten auf den Markt kommen oder gerade frisch erschienen sind, kennenzulernen. Es ist wichtig, dass man als Blogger, wie auch als Journalist, die Informationen bekommt, die man benötigt und das geht scheinbar nirgendwo so einfach wie auf einer Buchmesse.

5. Der Schein trügt

Doch der Schein trügt. Tatsächlich ist es so, dass man sich auf den Besuch einer Messe, wie der Leipziger Buchmesse, sehr lange sehr freut, doch hinter einer gelungenen Messe steckt oftmals auch eine Menge Vorbereitung.
Damit meine ich nicht, wer passt auf die Wohnung auf, denn das übernehmen im Zweifelsfall Ehemänner, Familienangehörige etc., sondern eher so etwas wie, wann mache ich mit wem, welche Termine und wie bereite ich mich darauf vor.

6. Worauf ich mich als Buchblogger bei der Buchmesse freuen kann

Nun, für die meisten ist diese Antwort klar, auf die Bücher. Doch die Bücher sind es nicht alleine, den Reiz der Buchmesse ausmachen. Vielmehr ist so wie bei vielen anderen Messen auch. Wer wie viele Blogger zum Messebummel geht, der nimmt vor allem die Atmosphäre auf wie ein Schwamm. man trifft neue und alte Bekannte, lernt oft genug nette Menschen kennen und schafft manchmal sogar den ein oder anderen Perspektivenwechsel beziehungsweise ein Blick hinter die Kulissen. Für die allermeisten Blogger ist dies ein Traum.

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