ZDF-Herzkino, 20.15 Uhr: „Katie Fforde: Für immer Mama“

Für immer Mama ZDF-Herzkino, 20.15 Uhr: "Katie Fforde: Für immer Mama"
Helen (Rebecca Immanuel, M.) setzt endlich ihr Medizin-Studium fort, wird jedoch davon überrascht, dass nicht nur ihr krisengeschüttelter Sohn Louis (Jascha Baum, r.) wieder bei ihr wohnen möchte, sondern auch ihr Lover Marc (Alexander Wipprecht, l.) plötzlich bei ihr einzieht. (c) ZDF/ Rick Friedman
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Helen (Rebecca Immanuel, M.) setzt endlich ihr Medizin-Studium fort, wird jedoch davon überrascht, dass nicht nur ihr krisengeschüttelter Sohn Louis (Jascha Baum, r.) wieder bei ihr wohnen möchte, sondern auch ihr Lover Marc (Alexander Wipprecht, l.) plötzlich bei ihr einzieht.
(c) ZDF/ Rick Friedman

„Katie Fforde: Für immer Mama“ ist der 40. Film der Katie-Fforde-Reihe und wird heute um 20.15 Uhr im ZDF-Herzkino gezeigt. In der Hauptrolle sehen wir dieses Mal Rebecca Immanuel in der Rolle der Helen Carter. In der Geschichte „Katie Fforde: Für immer Mama“ geht es um eine Frau, die sich neu erfinden möchte, nachdem selbst ihr mittlerweile erwachsener Sohn ausgezogen ist. Doch das sich neu erfinden ist leichter gesagt als getan. Somit beschäftigt sich dieser Film mit einer Thematik, die einerseits zeitlos ist, andererseits aber auch eine hohe Identifikation für Frauen in den besten Jahren darstellt.

Früher war es durchaus üblich, dass Frauen im Job kürzer traten oder ein Studium abbrachen, wenn die Kinder kamen. Ganz so bietet auch Helen Carter, die nun hofft an den Hoffnungen von einst anknüpft zu können. Ob ihr das gelingen wird? Nun, der Film verspricht auf jeden Fall, dass alleine der Versuch schon gute Unterhaltung bietet.

Worum geht’s bei „Katie Fforde: Für immer Mama“?

In der 40. „Katie Fforde“-Verfilmung möchte sich Helen Carter (Rebecca Immanuel) ihren Lebenstraum erfüllen: Sie hängt ihren Job im Drugstore ihrer Freundin Mildred (Mignon Remé) an den Nagel, um endlich ihr Medizinstudium abzuschließen. Dieses hatte sie als junge Frau nicht beenden können, als sie schwanger wurde und plötzlich allein dastand.

Helens Kündigung ist ein Verlust für ihre Chefin und Freundin Mildred, aber vor allem auch für jene Kunden des Drugstores, die sich keine Krankenversicherung leisten können – denn Helen stand ihnen, auch wenn sie es offiziell nicht durfte, immer mit Rat und Tat zur Seite.

Obwohl Helen es nun kaum erwarten kann, endlich in den Uni-Alltag zu starten,  gestaltet sich der Einstieg ins Studentenleben nicht einfach: Ihr Professor hält nicht viel von Spätberufenen und beobachtet sie besonders kritisch.

Zu allem Überfluss steht Sohn Louis (Jascha Baum), der theoretisch in Kürze seinen Studienabschluss machen und endlich auf eigenen Füßen stehen sollte, plötzlich mit gebrochenem Knöchel, Krücken und Weltschmerz vor ihr. Er ist wild entschlossen, sich wieder im Hotel Mama einzunisten.

Von seinem alten Kinderzimmer aus torpediert er nun Helens Flirts mit Marc Bloom (Alexander Wipprecht). Doch damit nicht genug: Helen findet heraus, dass Louis seit Monaten nicht in der Uni gewesen ist. Zudem hat er seine Freundin Sarah (Charleen Deetz) geschwängert und weigert sich nun, Verantwortung zu übernehmen.

Die Betreuung des Nesthockers nimmt immer mehr Zeit in Anspruch, und Helen gerät zunehmend unter Druck. Aber braucht Louis wirklich ihre ganze Aufmerksamkeit, oder zweifelt Helen insgeheim selbst an ihrer Entscheidung, so spät noch den Absprung in ein neues Leben zu wagen?

„Katie Fforde: Für immer Mama“: Wo wurde gedreht?

„Für immer Mama“ wurde wie die vorangegangenen 39 Filme der Katie-Fforde-Reihe (wie zum Beispiel auch „Katie Fforde: Mama allein zu Haus“)  in Boston und Umgebung gedreht. Hierbei muss man in diesem Fall wohl von Glück reden, denn dieser Film entstand bereits im Juli und August 2019. Also bevor die Coronakrise das Reisen und Drehen im Ausland störte.

Da mit „Emmas Geheimnis“ schon der 41. Film dieser Reihe für die Ausstrahlung geplant ist, gehe ich davon aus, dass dieser Film vom bisherigen Drehort Boston abweichen wird. Wir sollten also „Katie Fforde: Für immer Mama“ genießen.

„Katie Fforde: Für immer Mama“: Rebecca Immanuel steht für starke Frauenrollen

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Dass Rebecca Immanuel vor allem starke Frauenbilder verkörpert, ist mit Sicherheit kein Zufall bei der Besetzung dieser Rolle, denn auch die Figur der Helen Carter ist so eine starke Frau, die genau weiß was sie möchte und wovon sie ihr Leben lang geträumt hat.

Rebecca Immanuel beschreibt ihre Rolle im Interview mit dem ZDF: „Helen zeichnet sich durch ihre Herzlichkeit aus, ihre Gabe das große Ganze zu sehen und sich in den Dienst ihrer Mitmenschen zu stellen. Ihre Haltung ist vorbildlich für das Motto: „Wie halte ich an meinem Lebenstraum fest und arbeite beharrlich an seiner Umsetzung, egal was mir das Leben vor die Füße wirft?“ Ein paar mehr von diesen Helens und unsere Welt wäre ein anderer Ort.“

Ich glaube, dass die Schauspielerin Rebecca Immanuel für diese Figur eine Idealbesetzung darstellt, denn dadurch, dass man sie aus anderen Rollen als eine starke Frau definiert, gehe ich davon aus, dass auch bei Helen Carter am Ende alles glatt gehen wird. Katie Fforde ist eben Herzkino und Herzkino steht für Happy-End-Garantie.

Auch Rebecca Immanuel weiß genau, was sie mit den Filmen der Katie-Fforde-Reihe verbindet. „Hochwertige Fernsehunterhaltung mit romantischen, positiven Geschichten an den schönsten Plätzen Nordamerikas – 90 Minuten Kurzurlaub“, sagt sie.

Erwartungen an „Katie Fforde: Für immer Mama“

Wie es bei den Filmen des Herzkino aus üblich ist, möchte ich Euch auch bei diesem Film wieder meine Erwartungen vorab vorstellen. Ich persönlich mag die Katie-Fforde-Filme nicht nur wegen ihrer schönen nordamerikanischen Kulisse, sondern auch wegen ihrer Geschichten, die dicht am Alltag der Zuschauer sind und häufig ein hohes Identifikationspotenzial wirken.

Genau dieses Identifikationspotenzial erwarte ich auch bei „Katie Fforde: Für immer Mama“, denn meiner Meinung nach verspricht diese Mutter-Sohn-Beziehung eine entweder einseitig oder sogar doppelseitige Abhängigkeit, die aber gerade Helen ihr Leben zusehends erschwert. Insoweit denke ich, dass wir als Zuschauer einerseits gespannt sein dürfen, sich aber gerade jene, die selbst bereits erwachsene Kinder haben mit diesem Film gut identifizieren können.

Nicht ganz sicher bin ich mir, ob wir nun wirklich eine reine Komödie vor uns haben oder sich durchaus auch ein wenig Tiefgang erwarten dürfen, denn die Geschichte verspricht durchaus auch eine gewisse Ernsthaftigkeit.

Genau aus diesem Grund sehe ich das Identifikationspotenzial auch bei „Katie Fforde: Für immer Mama“ und freue mich deshalb sehr darauf, diesen Film heute Abend im ZDF zu sehen. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass weitere Katie-Ffforde-Filme in der ZDF-Mediathek zu finden sind. Wer also Lust auf einen kleinen Kurzurlaub in Nordamerika hat, könnte mit den bisherigen Katie-Fforde-Filmen sogar coronakonform reisen.

Von „Katie Fforde: Für immer Mama“erwarte ich auf jeden Fall wieder gute Unterhaltung und freue mich persönlich auf einen entspannten Abend mit einem neuen Film der Katie-Fforde-Reihe im Rahmen des Herzkinos. Genießen wir die Atmosphäre und Kulisse Nordamerikas in „Katie Fforde: Für immer Mama“.

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