ZDF, 20.15 Uhr: „Mona und Marie“

ZDF, 20.15 Uhr: “Mona und Marie”
Sharing is Caring! Hilf mit, diesen Beitrag bekannt zu machen!
In dunklen Zeiten rückt die Familie zusammen – aber ist es auch so bei den Bertholds? Können Mona (Maren Kroymann, M.) und ihre Tochter Sophie (Susanne Bormann, 2.v.l.), die von ihrer Frau Karen Andresen (Anne Düe, l.) unterstützt wird, ihre Unstimmigkeiten beiseite legen? Und sind ihr Sohn Jonas Berthold (Maximilian Bretschneider, 2.v.r.) und Schwester Marie (Ulrike Kriener, r.) ebenfalls eine Stütze? (c) ZDF/Willi Weber

Mit „Mona und Marie“ zeigt das ZDF, heute Abend um 20.15 Uhr, eine weitere Weihnachtskomödie. Dass es sich um eine etwas andere Weihnachtskomödie handelt, die zudem viel Frauenpower verspricht, macht mich zugegebenermaßen schon neugierig.

Ich erwarte allerdings nicht unbedingt eine klassische Weihnachtskomödie, sondern eher eine der anderen Art. zunächst erscheint alles ein wenig chaotisch, denn in der Familie überschlagen sich die Ereignisse und man fragt sich doch, wie groß der Zusammenhalt in der Familie der auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Schwestern wohl werden wird.

Meiner Meinung nach ist die Besetzung aus Maren Kroymann, Ulrike Kriener und Ann-Kathrin Kramer mit drei starken Powerfrauen ideal besetzt. Die Geschichte selbst mit dabei überaus modern und ich glaube, dass man sich bei und mit „Mona und Marie“ herrlich entspannen kann.

Worum geht’s bei „Mona und Marie“?

Das Fest der Liebe steht vor der Tür und Großstadt-Diva Mona ist voll in ihrem Element. Dabei kann sie Weihnachten und die gefühlsduselige Besinnlichkeit überhaupt nicht leiden.

Trotzdem muss alles perfekt sein: der größte Baum, die teuersten Geschenke, das exklusivste Buffet. Doch leider läuft nicht alles nach Plan, denn ihr Ehemann Gregor stirbt zwei Wochen vor Weihnachten an einem Herzinfarkt.

Als wäre das nicht schlimm genug, muss Mona erfahren, dass ihr Mann sie nicht nur mit seiner Assistentin betrogen, sondern sie auch um das gesamte Familienvermögen gebracht hat.

Monas Leben liegt also total in Trümmern. Da ruft Monas Sohn Jonas ihre jüngere Schwester Marie auf den Plan, wohl wissend, dass die beiden Schwestern eigentlich zerstritten sind. Auch für die spirituelle Marie läuft es nicht gerade bestens: Ihre Ferienpension auf Pellworm wirft nichts ab, und ihr Lebensgefährte Harald outet sich plötzlich als schwul. Eine Abwechslung kommt ihr da gerade recht, auch wenn sie weiß, dass ihre nervige Schwester sie in den Wahnsinn treiben wird.

Also wird gezickt und gestritten, bis die Christbaumkugeln fliegen, aber auch heimlich füreinander gekämpft, was aber keine jemals zugeben würde. Doch schließlich müssen beide einsehen, dass sie sich gegenseitig brauchen. Wird es am Ende doch noch ein schönes Weihnachtsfest?

„Mona und Marie“: Drehorte

Gedreht wurde in der Zeit vom 10. März 2020 bis zum 09. Februar 2021. Die Drehzeit in der „Mona und Marie“ gedreht wurde, ist Pandemie bedingt länger. Darüberhinaus wurde nicht nur in Düsseldorf sondern auch in Ostfriesland gedreht.

Dass beide Drehorte beliebte Reiseziele sind, ist sicher kein Geheimnis, aber alleine anhand der Drehorte lässt sich erkennen, wie unterschiedlich die beiden Schwestern sind. Düsseldorf ist eben nicht Ostfriesland. Beide Worte haben ihre persönlichen Stärken, sind aber von Haus aus grundverschieden.

„Mona und Marie“: Am Set wird es tierisch

Dass am Set von „Mona und Marie“ auch ein Hund den Dreh bestimmte, könnte glatt übersehen werden, aber tatsächlich spielt mit Lucky bei diesem Film auch ein Hund eine wichtige Rolle. Bernd von Fehrn, der Direktor von Warner-Fiction erzählt von den Besonderheiten beim Dreh.

Er erzählt: „Nicht ohne meine Leberwurst! Echte Stars können bekanntlich sehr eigen sein. Bei Lucky, mit „bürgerlichem Namen“ Aiden, unserem vierbeinigen Star, war das nicht anders. Für eine Szene sollte der Königspudel auf einer Benefizgala ausreißen und einen weiteren Gast der Veranstaltung anspringen.

Der Gast war ich – mit einer kleinen Hundedame auf dem Arm. Von der sollte Aiden laut Drehbuch so begeistert sein, dass er kurzerhand ausbüchsen und den verdutzen Hundehalter fast umrennen sollte. Bei den Proben geschah das auch so. Wie man das von einem Profidarsteller wie Aiden erwartete. Aber dann wurde es Ernst – die Szene sollte gedreht werden.

Plötzlich fand es der Hund nicht mehr spannend, mich anzuspringen, sondern spazierte mal an mir vorbei, lud mich schwanzwedelnd zum Spielen ein oder setzte sich neugierig vor mir hin. Wieder und wieder versuchten wir, ihn vor der Kamera dazu zu bewegen, den spitzen Rüden zu geben, der der kleinen Hundedame seine Aufwartung machen und mich dabei anspringen sollte. Nichts funktionierte – kaum war das Rotlicht an, verweigerte Aiden den Dienst.

Also griff unsere clevere Hundetrainerin Aurelia Hornung zum letzten, entscheidenden Mittel: Bestechung. Sie wusste, dass Aiden eine mittelgroße Schwäche für Leberwurst hatte. So wurde mir punktuell ein wenig Streichleberwurst auf den Arm geschmiert.

Das lockte den Hund tatsächlich an, allerdings reichte die Menge nur für kurzzeitiges Interesse. Er sprang zwar, schnupperte eine Hundertstelsekunde und schnappte sich die Wurst, rannte dann aber leider direkt wieder weg. Die Szene verlangt jedoch, dass unser tierischer Star länger an mir beziehungsweise seiner Angebeteten herumzeterte.

Also mussten wir die „Leberwurst-Dosis“ mit jeder Wiederholung erhöhen. Von Klappe zu Klappe wurde mir immer mehr Leberwurst an die entlegensten Anzug- und Körperecken geschmiert. Mein Anzug roch wie frisch aus der Fleischtheke.

Als ich nach Drehschluss damit zu Hause ankam, sprangen mich auch meine eigenen zwei Hunde so leidenschaftlich wie nie zuvor an und wichen den ganzen Restabend nicht mehr von meiner Seite. “

Neben der tierischen Besetzung kommt es natürlich auch auf die Menschen an, die bei diesem Film mitwirken.

„Mona und Marie“: die Besetzung

Maren Kroymann spielt Mona Berthold in „Mona und Marie“. Ulrike Kriener verkörpert ihre Schwester Marie Decker.

Susanne Bormann mimt Sophie Berthold. Jonas Berthold wird von Max Bretschneider verkörpert. Chiara Ott wird von Ann-Kathrin Kramer gemimt. Aykut Kayacik spielt Ahmet Uyan. Harald Friedrich wird von Peter Prager gemimt.

Sophies Ehefrau Karen wird von Anne Düe verkörpert. Martin Armknecht mimt den Bankangestellten. Marco Mehring und Gareth Charles mimen die Polizisten. Katja Wagner spielt die Maklerin. Caroline Pharo spielt die Verkäuferin Modeboutique. Nicholas Bodeux mimt den Gerichtsvollzieher. Matthias van den Berg verkörpert den Antiquitätenhändler. Nikolai Will spielt den Pastor.

Pudel Lucky  in „Mona und Marie heißt normalerweise Aiden.

Persönlich kann ich anmerken, dass auch hier die Mischung in der Besetzung stimmt. Sowohl Männer als auch Frauen mit ganz eigenen Stärken und Herausforderungen finden sich in diesem Film wieder. Gleichzeitig würde ich auch sagen, dass die Mischung aus bekannten und unbekannten Gesichtern hier stimmt.

Ich bin mir sicher, dass ihr einige Schauspieler, die hier im Cast erwähnt wurden, ebenfalls schon aus anderen Filmen kennt. Andere hingegen scheinen mir zu mindestens dem Namen nach bislang nicht als bekannt sein.

Tatsächlich kann und muss ich wohl sagen, dass ich gespannt bin, wie sich „Mona und Marie tatsächlich darstellen wird.

Erwartungen an „Mona und Marie“

da sich bei diesem Film um eine Weihnachtskomödie handelt, bei der die Familie keinesfalls zu kurz kommt, könnte ich mir vorstellen das es in diesem Film gewisse Ähnlichkeiten zu „Familie Bundschuh“-Filmen gibt, wie zuletzt „Woanders ist es auch nicht ruhiger“. Gleichzeitig hoffe ich auf eine gewisse Ernsthaftigkeit, sodass ich mir auch eine Parallele zu „Wenn das fünfte Lichtlein brennt“ vorstellen kann.

Wer heute Abend lieber etwas anderes schauen möchte, hat sicherlich zu einem späteren Zeitpunkt die Gelegenheit, „Mona und Marie“ in der Mediathek anzuschauen.

Bleibt offen, welche Erwartungen ich denn nun an den Film habe. Und auch diese Frage möchte ich euch nun beantworten, denn aufgrund der Besetzung von Ulrike Kriener und Maren Kroymann, die sich aufgrund von anderen Drees schon seit vielen Jahren kennen, kann ich mich heute Abend auf „Mona und Marie“ freuen.

Ich bin mir sicher, dass „Mona und Marie“ mit ganz unterschiedlichen Stimmungen aufwartet. Tatsache, dass die beiden Schwestern Mona und Marie von Grund auf verschieden sind, könnte hier zu guter Unterhaltung führen. Meiner Meinung nach sollte man den Film am heutigen Abend

Sharing is Caring! Hilf mit, diesen Beitrag bekannt zu machen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

vielleserin
Die mobile Version verlassen