So, nun hat mich das Rätselfieber…

… erst recht gepackt. Im ARG-Forum geht es jetzt erst richtig rund. Heute wird es eine Übergabe geben. Außerdem haben wir mithilfe des Internets herausgefunden, dass eine der Zielpersonen eine Telefonnummer in Frankfurt am Main hat.
Insgesamt ist dieses Spiel sehr interessant und spannend dazu. Man wird regelrecht in einen Bann gezogen und möchte immer mehr herausfinden.
In einer Sache muss ich euch jetzt hier schon einmal zustimmen, das Ganze ist zeitintensiver als es auf den ersten Blick scheint. Wer wirklich und vollständig in diesem Spiel mitmachen möchte, der sollte Zeit einplanen. Zwar findet man relativ schnell die ersten Spuren, doch die Auswertung und der Austausch mit den anderen dauert schon einige Zeit.
Wer das bedenkt, der wird mit diesem Rätsel durchaus sein Spaß haben und auch sicherlich einiges beitragen können. Wer jedoch keine Zeit hat, für den sind diese Spiele sehr tückisch, denn sie fordern ihre Zeit durchaus ein. Man denkt über die Hinweise nach und auch das dauert seine Zeit.
Bevor ihr jetzt denkt, ich habe das Lesen komplett vergessen, so sollte ich euch mitteilen, dass ich bei “Tiefe Wunden” heute ganz gut vorwärtsgekommen bin. Das Buch wirft mir persönlich zwar immer noch sehr viele Fragen auf, aber es lässt sich sehr gut lesen und ist außerdem auch noch spannend geschrieben.
Nele Neuhaus hat in dem ihr typischen Charme einige Charakteristika eingebaut, die dem Buch das gewisse Etwas verleihen. Dieses Mal spielt die Geschichte in der Welt der Reichen und Schönen. Nele Neuhaus ist es gelungen, das Buch trotz seiner Einordnung in diesem Milieu kein bisschen abgehoben wirkt. Ganz das Gegenteil ist der Fall, denn da auch Oliver von Bodenstein in dieser Gesellschaftsschicht aufgewachsen ist, erscheint es ganz natürlich, dass er auch hin und wieder mal mit den Menschen dieser Schicht zu tun hat. So lernen wir auch endlich mal seine – wie ich finde – reizende Schwiegermutter kennen. Irgendwie ist sie schon eine Kuriosität für sich, wie sie da in dem Gewächshäuschen steht und die Tomaten umgetopft, das war schon ein echt genialer Einfall.
Solche Einfälle sind es, die dem Buch immer wieder das gewisse Etwas und den Humor geben, die der Leser braucht, damit er das Buch liebt.

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