Die Pseudonym-Frage wurde bei einer …

Voraussichtliche Lesezeit: 1 Minuten.

… der aktuellen Rezensionen gestellt.Ich selbst habe dabei unterschätzt, wie wichtig es sein kann, zu wissen, wer hinter einem Buch steckt. Bei offenen Pseudonymen habe ich mit der Verschleierung des echten Namens auch gar kein Problem.
Wichtig finde ich allerdings durchaus,  dass man mit dem Autor jemanden verbindet. Aus diesem Grund verstehe ich den  Aufruhr um die Rezension des Buches von Kristjan Knall ja durchaus.
Mit dem verbindet man, obwohl sein Buch gut ist, wie ich es ja auch geschrieben hatte, so gut wie nichts. Bleibt die Frage, ob man die Bücher dieses Autors als glaubwürdig einstuft.
Diese Frage ist so nicht ganz so leicht zu beantworten. Sicher könnte man sagen “Der Knall hat einen Knall!” (Entschuldigt bitte das Wortspiel!), aber ich glaube das trifft den Kern der Sache nicht.
Das eigentliche Problem ist glaube ich ein anders. Knall, der inhaltlich nicht unbedingt einen Knall hat, legt es darauf an, das andere denken “Der Knall hat einen Knall!” und irgendwie lebt er als Satiriker auch von diesem Image. Aufgrund des Pseudonyms nehmen ihn die Menschen nicht Ernst, greifen aber zu seinem Buch.
Nicht umsonst genossen die Narren im Mittelalter ein Ansehen, das im Alltag des burgischen Lebens wichtig war, sie konnten Könige und andere hohe Herren auf Missstände hinweisen, ohne dass sie Ärger erhielten. Sehr hilfreich war hier auch die sogenannte Narrenkappe. Vielleicht spielt Knall sogar ein wenig auf sie an, denn inhaltlich ist er ähnlich ernst zunehmen wie sie.

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