“Die Dienstagsfrauen” (Monika Peetz) treffen…

…  sich seit einem Französisch-Kurs an einem Dienstag pro Monat im Restaurant. Neben den monatlichen Treffen verreisen sie auch einmal im Jahr gemeinsam. Nun verstirbt Judiths Mann. In seinem Nachlass findet sie das Tagebuch, welches ihr verstorbener Mann während einer Pilgerfahrt auf dem Jacobsweg geschrieben hat.
Nun wandeln die fünf Freundinnen auf den Spuren des Toten und stoßen dabei auf Ungereimtheiten. Es ist eine Reise, die alle fünf verändern wird:

“Da ist Caroline, die Strafverteidigerin, verheiratet und Mutter zweier
erwachsener Kinder. Organisiert, konsequent und streitbar. Sie sagt, was sie
denkt, und sie tut, was sie sagt. Und kann trotzdem gut mit Kikis Chaos umgehen.
Kiki, chronisch gut gelaunt, gern verliebt, entwirft beruflich
Haushaltsgegenstände. Sie hofft auch mit 35 noch, von der Wegwerfware
wegzukommen. Bei Aufträgen und bei Männern. Eva wäre schon froh, wenn sie ein
eigenes Leben hätte. Als Hausfrau, Ehefrau und Mutter mit brachliegender
medizinischer Approbation ist sie geplagt von den schrecklichen “V’s”: vierzig,
vier Kinder, verirrt. Estelle, die Apothekergattin, ist die Frau, die immer zu
viel in den Koffer packt und das Tragen anderen überlässt. Einig sind sie sich
nur, wenn es darum geht, ihrer Freundin Judith beizustehen. Die zierliche
Kindfrau ist die Dramaqueen der Dienstagsfrauen. Sie bespricht ihre Probleme
lieber, als dass sie sie löst.” (amazon.de)

Das Buch ist nicht zuletzt aufgrund seines gradlinigen Schreibstils und seiner kurzen Kapitel das ideale Reisebuch. Es versetzt den Leser in die Rolle eines Pilgers. Obwohl das Buch perspektivisch zwischen den Frauen wechselt, fühlte ich mich als eine von den Dienstagsfrauen und wusste immer, wer gemeint ist.
Das Buch weckt mein Interesse für den Jakobsweg. Vielleicht sollte ich ihn auch mal pilgern? Egal, ich freue mich auf neue Abenteuer der fünf Damen, obwohl ich ja eigentlich gar nicht zur Zielgruppe gehöre.

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