DasErste zeigt um 20.15 Uhr: “Klassentreffen”

Voraussichtliche Lesezeit: 6 Minuten.

Das “Klassentreffen”-Team um Regisseur Georg Schütte (vorne links).
v.l.n.r.: Sandra (Elena Uhlig), Ali (Kida Khodr Ramadan), Katharina (Nina Kunzendorf), Stefan (Björn Jung), Astrid (Anna Schudt), Thorsten (Oliver Wnuk), Gesa (Annette Frier), Sven (Fabian Hinrichs), Carsten (Jan Georg Schütte), Herr Rebentisch (Burghart Klaußner), Nina (Nicole Kersten), Stefanie (Anja Kling), Krischi (Charly Hübner), Hergen (Marek Harloff), Harald (Christian Kahrmann), Ulli (Guido Renner), Marion (Jeanette Hain), Nicole (Nadja Zwanziger), Andi (Aurel Manthei)
© WDR/Wolfgang Ennenbach,

Mit „Klassentreffen“ zeigt das Erste heute Abend um 20:15 Uhr einen Improvisationsfilm mit Schauspielern wie Annette Frier, Jeanette Hain, Marek Harloff, Fabian Hinrichs, Charly Hübner, Björn Jung, Christian Kahrmann, Nicole Kersten, Anja Kling, Nina Kunzendorf, Aurel Manthei, Kida Khodr Ramadan, Guido Renner, Anna Schudt, Elena Uhlig, Oliver Wnuk, Nadja Zwanziger, Burghart Klaußner und Jan Georg Schütte.

Da ich einige der Schauspieler kenne, ahne ich, dass das ganze recht lustig werden kann. Annette Frier, Anja Kling, Nina Kunzer Elena Uhlig und Oliver Wnuk sind wir dabei besonders ins Auge gefallen. Tatsächlich meine ich mich zu erinnern, dass Annette Frier auch bereits in Improvisationstheatersendungen wie „Schillerstraße“ mitgewirkt hat.
In Verbindung mit diesem Improvisationstheater erfahren wir leider wenig darüber, was uns tatsächlich erwartet. Die Geschichte ist aber recht simpel.

Worum geht’s bei „Klassentreffen“?

Nach allem, was die ARD bislang über den gesagt hat, erwarte ich einen über ein Klassentreffen. Doch die Ankündigung war um einiges konkreter. „25 Jahre ist es her, dass sie Abitur gemacht haben oder es hätten machen können, wenn sie nicht vorher abgegangen wären, Ehrenrunden gedreht hätten oder schlichtweg gescheitert wären. Nun sehen sie sich beim Klassentreffen wieder, die ehemalige Klassenbeste, das ehemalige Genie, die Ex-Klassengöre, der Ex-Klassen-Arsch, Mitte 40 mittlerweile, und stehen auf einmal den Leuten gegenüber, mit denen sie sich damals ihr zukünftiges Leben erträumt haben. Doch was ist eigentlich mittlerweile in der Realität passiert? Mit den anderen, aber auch mit einem selbst?

Annette Frier, Charly Hübner, Anja Kling, Jeanette Hain, Nina Kunzendorf, Fabian Hinrichs, Oliver Wnuk, Elena Uhlig, Kida Khodr Ramadan, Anna Schudt, Christian Kahrmann, Marek Harloff, Aurel Manthei, Nadja Zwanziger, Nicole Kersten, Guido Renner, Björn Jung: Das ist die eindrucksvolle Liste der Schauspielerinnen und Schauspieler, die ohne Textvorgabe und ausformulierte Geschichte antraten, um die 17 ehemaligen Klassenkameraden zu spielen.

Burghart Klaußner schlüpfte in die Rolle des Lehrers, der sich ein Wiedersehen mit seinen alten Schülerinnen und Schülern nicht entgehen lassen will. Ohne den vollständigen Lebensweg aller anderen Figuren zu kennen, improvisierten die Akteure zwei Tage lang auf Basis ihrer Rollenprofile und der eigenen Lebenserfahrung, Sie begaben sich in unvorhersehbare Situationen, verblüfften die anderen – und wahrscheinlich manchmal auch sich selbst – mit Schlagfertigkeit und dramaturgischer Fantasie und entwickelten auf diese Weise Momente und Geschichten voller Witz, Melancholie und Wahrhaftigkeit. Das umfangreiche, 130 Stunden lange Material, das von 24 Kameras eingefangen wurde, wurde im Schnitt gesichtet, ausgewertet und zu einem 90-minütigen Fernsehfilm verdichtet”, so das Erste.

Sicher eine spannende Erfahrung

Tatsächlich macht sich bei der im vor allem deshalb neugierig, weil hochrangige und allseits bekannte Schauspieler nun im Rahmen eines Rollenprofils improvisieren sollen. Sie verkörpern also nicht nur eine Rolle, sie arbeiten auch noch ohne dass ihnen ein Text vorgegeben wurde. Authentischer geht es nicht. Gleichzeitig ist die Fallhöhe in die sich diese Schauspieler begeben enorm hoch.

Ich persönlich bin mir noch nicht sicher, wann ich den schaue, da er tatsächlich mehrfach gezeigt wird. Das erste Mal heute Abend, aber auch noch einmal zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich am 10 März um 20.15 Uhr auf One.

Diese Wiederholung bietet sich vor allem für diejenigen an, die am 8. März ab 21:00 Uhr die Serie schon, in der ansonsten ungezeigte Material verarbeitet wurde, um die Geschichten der einzelnen Figuren zu vertiefen. Um jedoch zu verstehen, wie viel tiefer die Geschichten haben, sollte man einen Blick in die Rollenprofile werfen.

Annette Frier ist Gesa

“Gesa hat das Klassentreffen organisiert und ist sehr darum bemüht, dass alles glatt und harmonisch verläuft. Ein frommer Wunsch, wie sie im Laufe des Abends auch am eigenen Leib zu spüren bekommt, als man ihr von einer offenbar erfolgreich verdrängten Episode aus der Schulzeit erzählt, die so gar nicht zu der patenten Gesa-Ausgabe des Jahres 2019 passen will”, erklärt das Erste.

Ich persönlich mag Annette als Schauspielerin sehr gerne. Ob ihre Rolle als Gesa mir jedoch gefällt, kann ich vorab nach dieser kurzen Beschreibung nicht sagen.

Sicher bin ich mir jedoch, dass mich dieses Rollenprofil neugierig macht und dass ich vermutlich in eine der Ausstrahlungen hineinschauen werde. Interessant stell ich mir auch da spontan interagieren und reagieren auf die Rollen der anderen vor. Somit kann es sein, dass der eine gänzlich unerwartete Richtung einschlägt und ganz anders verläuft als ich es mir zum jetzigen Zeitpunkt vorstellen kann.

Anja Kling ist Stefanie

Stefanie ist verheiratet mit einem älteren Mann, hat zwei Kinder und lebt wieder in ihrer alten Heimat, in Oranienburg. Bei Krischi hat sie sich nie wieder gemeldet, was ihr nach eigenen Angaben mittlerweile wahnsinnig leid tut. Zu Schulzeiten war er ihr »bester Freund und allerliebster Kumpel«. Dass Krischi definitiv mehr sein wollte, war ihr schon immer bewusst“, so Das Erste über das Rollenprofil von Stefanie, gespielt von Anja Kling.

Sie selbst erzählte gegenüber der ARD: „Nachdem ich die e ›Altersglühen‹ und ›Wellness für Paare‹ von Jan Georg Schütte mit großer Begeisterung gesehen hatte, war ich schon bei der Anfrage einer eventuellen Mitwirkung meiner Person in seinem neuen ›Klassentreffen‹ in sofortiger großer Freude, gemixt mit Aufregung, Abenteuerlust und ein wenig Angst. Einen herzustellen mit 24 Kameras in vier Stunden und vor allem ohne Drehbuch, das ist eine sehr besondere Reise in unserem Beruf und alles andere als alltäglich. Im Grunde konnte ich mir das alles bis zum ›Startschuss‹ an unserem einzigen Drehtag gar nicht so genau vorstellen. Ich weiß nicht, wie der beziehungsweise die Mini-Serie geworden ist, noch habe ich nichts gesehen. Ich weiß nicht, was von all dem Material verwendet werden konnte und was schlichtweg einfach nicht zu gebrauchen war. Aber was ich mit Sicherheit weiß, ist, dass ich mein ganzes Leben lang dankbar sein werde, dass ich neben all den anderen wunderbaren Schauspielern Teil dieses Experiments sein durfte. Diese paar Stunden Drehzeit ohne Unterbrechung, ohne Regieanweisung und in totaler Improvisation waren für mich ein unglaubliches Erlebnis des wahrhaftigen und ehrlichen Erlebens verschiedenster Emotionen. Ein Rausch regelrecht, der einzigartig bleibt.“

Auch Anja Kling habe ich bereits in einigen en erlebt, und kann sagen, dass auch sie eine sehr authentische Schauspielerin ist, die gerne die ein oder andere Charakterfigur spielt. So zumindest könnte man meinen, wenn man sich ihre e anguckt. Nicht zuletzt aus diesem Grund bin ich gespannt, wie sie ihr Rollenprofil als Stefanie umgesetzt hat.

Ich bin mir sicher, dass auch die anderen Schauspieler starke Profile bekommen haben, möchte diese jedoch an dieser Stelle nicht vorwegnehmen, da ich euch schließlich einen guten Abend mit dem wünsche und keinesfalls langweilen möchte. Aus diesem Grund habe ich jetzt nicht fort, die einzelnen Rollen vorzustellen, sondern sage noch kurz, welche Erwartung ich an diesen habe.

Erwartungen an „Klassentreffen“

An dieser Stelle, dass es ein lustiger und unterhaltsamer Abend wird. Die Improvisation verspricht darüber hinaus auch noch, dass es vor allem ein spontaner Abend wird. Ein spontaner Abend in dem sich viele unterschiedliche Figuren auf unterschiedliche Weise begegnen. Auf ungeplante Weise sollte ich vielleicht auch noch sagen, denn auf diese Weise kann der Abend für den Zuschauer sehr unterhaltsam werden und völlig überraschend, denn praktisch nichts scheint vorhersehbar. Geplant werden konnte ebenfalls nichts, sodass jeder völlig losgelöst in seinem Rollenprofil aufgehen muss und einfach das Körper muss, was er sein soll. Auf dieses Experiment freue ich mich sehr, auch wenn ich bereits andere Improvisationsproduktionen sehen durfte. Ich hoffe ja ebenso viel Spaß, wie ich an dieser Stelle erwarte.

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