ZDF, 20.15 Uhr: „Alice im Weihnachtsland“

ZDF, 20.15 Uhr: “Alice im Weihnachtsland”
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Bei Daniela (Nina Hoger, l.), Kurt (Ilja Richter, 2.v.l.) und Nicolas (Daniel Gawlowski, r.) findet Weihnachten ganz anders statt als Alice (Aybi Era, 2.v.r.) erwartet hat. (c)ZDF/Jan Raiber

Mit „Alice im Weihnachtsland“ zeigt das ZDF heute Abend um 20:15 Uhr einen etwas untypischen Herzkino-Film. Zwar handelt es sich um einen emotionalen Film mit weihnachtlichen Stimmung, aber geht eben auch darum, das Weihnachtsfest im Kreise seiner Familie und Freunde zu verbringen.

Persönlich bin ich schon sehr neugierig darauf, wie sich „Alice im Weihnachtsland“ entwickeln wird, denn obwohl ich schon viele Herzkino-Film gesehen habe und auch viele winterliche Herzkino-Filme kann ich mich bislang nicht daran erinnern, im Rahmen dieser Reihe jemals einen Film über das Weihnachtsfest mit der ganzen Familie gesehen zu haben.

Sieht man einmal von „Weihnachten im Schnee“ab, aber bei diesem Film hatte das Weihnachtsfest mit der Familie einen völlig anderen Hintergrund. Ich glaube, dass „Alice im Weihnachtsland“ ein sehr moderner, weihnachtlichen mit guter Besetzung und starker Kulisse ist. Also hoffe ich darauf, dass uns heute Abend eine besinnliche Stimmung einfängt, die tatsächlich so etwas wie das Gefühl von Weihnachten aufkommen lässt.

Worum geht’s bei „Alice im Weihnachtsland“?

Alice Cordes soll Weihnachten bei der Familie ihres Freundes Nicolas Huber in Oberbayern verbringen. Obwohl die Hamburger Köchin selbst keine Eltern mehr hat, reagiert sie zunächst zögerlich auf die Einladung: ein Familienfest? Dabei kennen sie sich doch noch gar nicht so lange. Aus der gemeinsamen Anreise wird leider nichts: Nicolas wird durch die Arbeit aufgehalten und muss nachkommen.

Das erfährt Alice allerdings erst am Bahnhof im winterlich verschneiten Bayern, denn ihr Handyakku ist leer. Sie leiht sich ein Telefon von einem jungen Passanten, dem achtjährigen Leo, im Tausch gegen einen Schokoriegel. „Geh doch einfach schon mal zu meinen Eltern“, rät ihr Nicolas noch am Telefon. Da tippt ihr plötzlich ein fremder Mann von hinten auf die Schulter, erbost darüber, dass Alice seinem Sohn das Handy abgenommen hat. Im anschließenden Wortgefecht stellt sich heraus, dass dieser Vater niemand anderes als Nicolas älterer Bruder Jakob ist.

Die Familie Huber, allen voran die Eltern Hanna und Toni und Jakobs Tochter Mathilde, begrüßen den Besuch aus dem hohen Norden herzlich. Alice, die durch einen Unfall früh ihre Eltern verloren hat, fühlt sich in der warmherzigen, weihnachtlichen Atmosphäre des gutbürgerlichen Gasthauses sofort wohl.

Dann stürzt Kellner Tomasz von der Leiter, weil sich Alice und Jakob beim Tragen des Weihnachtsbaums in die Haare bekommen, und Hanna fällt dadurch in der Küche aus. Die Köchin bietet spontan ihre Hilfe an.

Als Nicolas sich mit der Nachricht aus Hamburg meldet, dass er es erst am Heiligabend schafft zu kommen, ist das für Alice kein Problem mehr.

Derweil wundert sich Christian, Alices alter Nachbar in Hamburg und längst ein väterlicher Freund: Von welchem Mann genau spricht eigentlich Alice am Telefon so emotional? Es ist auch ihm selbst aus der Ferne nicht verborgen geblieben, wie sehr sie Jakob während der gemeinsamen Arbeit in der Gasthofküche näherkommt und einen Draht zu seinen Kindern aufbaut – für Jakob, ein verwitweter alleinerziehender Vater, ein Dilemma.

Und für seine Mutter erst recht. Wie gerne würde die Seniorchefin des Gasthauses es sehen, wenn ihr ältester Sohn endlich den Avancen von Fischhändlerin Desna nachgeben würde, die schon sehr lange Gefühle für ihn hat. Mit Sorge versucht sie, ihrem Sohn ins Gewissen zu reden: Alice ist tabu!

Dann kommt Heiligabend. Mitten in den Festvorbereitungen der Hubers, die Überraschung: Nicolas ist angekommen! Es soll nicht die einzige bleiben an diesem Tag. Eine schöne Bescherung!

„Alice im Weihnachtsland“: Drehort

Gedreht wurde „Alice im Weihnachtsland“ in der Zeit vom 2. Februar bis zum 4. März 2021 in Hamburg und Oberstdorf. Dass dieses Mal unter besonderen Bedingungen gedreht wurde, ist sicher kein Geheimnis, aber natürlich stellte der Dreh somit den gesamten Stab vor ganz neue Herausforderungen.

Die Produzenten Heike Wiehle-Timm erzählt über die Besonderheiten des Drehs: „Oberstdorf lebt vom Fremdenverkehr. Normalerweise. Als wir im Januar diesen Jahres mitten im Lockdown ankamen, waren wir die einzigen Gäste.

Die Hamburger Nummernschilder unserer Fahrzeuge stießen auf Skepsis: Wer betritt in Zeiten mit coronabedingten eklatanten Reiseeinschränkungen fremde Terrains? Wer mietet sich in Ferienwohnungen ein, wo doch alles geschlossen war? Kein Skilift in Betrieb, Gasthöfe und Geschäfte geschlossen, die Einkaufsstrasse wie ausgestorben.

Die Dreharbeiten zu „Alice im Weihnachtsland“ gehören sicher mit zu den ungewöhnlichsten Erfahrungen, die wir als Filmcrew machen konnten.“

Das touristisch geprägte Oberstdorf ist normalerweise insbesondere für die Skifahrer immer eine Winterreise wert. Doch als „Alice im Weihnachtsland“ gedreht wurde, war das ein wenig anders. Bei den letzten hier vorgestellten Filmen hattet ihr einmal angemerkt, dass sich die Atmosphäre in den Filmen verändert hätte.

Doch nicht nur die Atmosphäre in den Film hat sich verändert. Auch der Teamspirit, also das Gefühl von Zusammenhalt ist ein anderer geworden.

„Alice im Weihnachtsland“: Die Besetzung

Heike Wiehle-Timm äußerte sich auch dazu, wie die scheinbare Abgeschiedenheit das Team stärker zusammenschweißt hat, als man es von anderen Filmen gewohnt ist. Sie erzählt: „Als Team hielten wir zusammen. Wir hatten uns, nur uns. Außenkontakte sprich Besucher waren nicht erlaubt. Jede und jeder nahm Rücksicht. Niemand wollte für das Ausbrechen des Corona-Virus verantwortlich sein.

Denn das hätte Stillstand der Dreharbeiten und vor allem die Gefährdung der Gesundheit bedeutet. Und so konnten wir trotz aller Widrigkeiten in diesen Zeiten die Dreharbeiten gut beenden. Dass wir arbeiten durften, haben wir als ein Privileg empfunden.

Nun möchten wir die Zuschauer und Zuschauerinnen mit Alice in das winterliche Weihnachtsland entführen und eine Geschichte erzählen, die so ganz und gar nicht von Corona handelt, sondern vielmehr mit ein paar ungeahnten Wendungen überrascht und in eine fröhliche, das Leben und die Liebe feiernde Weihnachtsstimmung versetzt.“

Das beantwortet euch natürlich noch nicht, welche Rolle von welchem Schauspieler übernommen wird. Doch auch diese Antwort möchte ich euch nicht vorenthalten. Deshalb vielleicht nur in aller Kürze:

Aybi Era spielt Alice Cordes. Jakob Huber wird von Jochen Matschke verkörpert.

Daniel Gawlowski spielt Nicolas Huber. Jutta Speidel ist in der Rolle von Hanna Huber zu sehen. Toni Huber wird von August Schmölzer gespielt.  Nina Hoger erleben wir als Daniela Huber. Kurt Huber wird von Ilja Richter gespielt.  Fabian Ziems spielt Leo Huber.  Falka Klare erleben wir als Mathilde Huber.

Sushila Sara Mai ist in der Rolle von Desna Patel zu sehen. Nikki Huber wird von Jonathan Müller gespielt.  Stan Holoubek verkörpert Tomasz Nowak. Peter Franke ist in der Rolle von Christian Paulsen zu sehen. Claudia Matschulla spielt die Taxifahrerin. Svenja wird von Franciska Friede verkörpert.  Ingo Abel spielt Frank Fischer.

Erwartungen an „Alice im Weihnachtsland“

Vom Titel her erinnerte mich „Alice im Weihnachtsland“ irgendwie an „Alice im Wunderland“und ich nehme an, dass diese Verbindung so beabsichtigt ist, denn tatsächlich taucht die Alice hier im Film in eine ganz neue weihnachtlichen Welt ein, die sie so selbst noch gar nicht kennengelernt hat.

Trotzdem handelt es sich bei „Alice im Weihnachtsland“ keinesfalls um ein Herzkino.Märchen, sondern viel eher um eine romantische Familienkomödie vor vorweihnachtlicher Kulisse in Oberstdorf. Nach allem was ich bisher über diesen Film gehört habe, gehe ich selbst davon aus, dass er sich lohnen könnte.

Für alle, die bislang noch nicht in meiner Stimmung sind, aber es noch kommen möchten, könnte dieser Film eine positive Affirmation bieten. Doch stellt euch „Alice im Weihnachtsland“ am heutigen Abend vor die Herausforderung, dass es sich wohl kaum um ein ein klassisches Herzkino handelt.

Wer also eine Alternative im Fernsehen schauen möchte, verpasst kein klassisches Herzkino. Trotzdem bietet sich dieser vorweihnachtliche Film möglicherweise auch unter der Woche an, wenn man etwas anderes schauen möchte, als sie Spielesendungen, die aktuell wieder vom Fachwissen oder Mitmachaktivitäten, die aktuell wieder im Fernsehen gezeigt werden.

Ganz gleich, für was ihr gerade eine Alternative braucht, in der Mediathek hat die auf jeden Fall die Möglichkeit und ich würde auch behaupten die Chance, den Film zu einem späteren Zeitpunkt anzusehen.

Zu guter letzt möchte ich noch über „Alice im Weihnachtsland“ sagen, dass ich mich auf das Duett von Ilja Richter und Nina Hoger freue. Es kommt vielleicht ein wenig unerwartet, doch nicht ganz ungelegen. Gute Unterhaltung dürfte bei diesem Film auf jeden Fall garantiert sein, weshalb ich mich freue, heute Abend „Alice im Weihnachtsland“ zu schauen.

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