Von Neujahrswünschen und guten Vorsätzen: „Becoming – das Ausfüllbuch“ von Michelle Obama

Von Neujahrswünschen und guten Vorsätzen: “Becoming – das Ausfüllbuch” von Michelle Obama
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Becoming – das Ausfüllbuch habe ich pünktlich zu Jahreswechsel angefangen. Wer mein Instagram-Video des heutigen Tages bereits mitbekommen hat, der weiß, dass ich mir eigentlich nicht so viel aus Neujahrsvorsätze mache und mir deshalb auch generell keine vornehme. Mit „Becoming – das Ausfüllbuch“ könnte dies nun anders werden. Natürlich wünsche ich mir etwas fürs neue Jahr, doch auch mit dem Wünschen ist es nicht ganz so leicht, denn was soll man sich eigentlich wünschen? Etwa, dass im neuen Jahr alles besser wird oder einfach nur anders?

Ein Wegweiser etwas andere Art: das Ausfüllbuch zu „Becoming“ von Michelle Obama

Nun, ich habe mir in diesem Jahr überlegt, das Ausfüllbuch zu Michelle Obamas Bestseller „Becoming“ zurate zu ziehen und bin gleich auf den ersten Seiten auf einen interessanten Hinweis gestoßen: das Führen eines Tagebuch hätte ihr mit Ende 20 dabei geholfen, ihre Gedanken zu ordnen, als sich in ihrem Leben besonders viel verändert hat. Auch in meinem Leben stehen in diesem Jahr ein paar Entscheidungen und Veränderungen bevor. Nun ist für mich die Idee eines Tagebuch vielleicht nicht unbedingt die beste, aber die Fragen des Ausfüllbuchs werde ich mir trotzdem zu eigen machen und für mich beantworten.

Auf diese Weise hoffe ich, mir darüber klar zu werden, welche Veränderungen – oder allgemeiner – welche Entwicklung ich in den nächsten Jahren anstreben werde. Gut, von Neujahrsvorsätzen halte ich dann immer noch nicht viel mehr, aber im Anschluss an das Beantworten dieser Fragen dürfte ich Stück für Stück wieder näher an dem Ziel sein, dass ich eigentlich erreichen wollte.

In ihrem Vorwort schreibt Michelle Obama selbst, dass diese Fragen wie eine Entdeckungsreise zu sich selbst sind und man sich Stück für Stück authentischer zeigt. Dass man möglicherweise sogar eine eigene Stimme entwickelt, die einem dann aber im Laufe der Zeit immer mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen in die eigenen Stärken gibt.

Schon beim Vorwort von „Becoming – das Ausfüllbuch“ musste ich herzlich schmunzeln, denn wer sich dieses Vorwort durchliest, der bekommt den Eindruck, es wäre an sich total einfach ebenfalls so erfolgreich zu sein wie Michelle Obama. Wer ihre Biografie jedoch kennt oder sich schon einmal mit dem Bestseller beschäftigt hat, der hinter diesem Aufüllbuch steht, der weiß, auch ihre Biografie war alles andere als einfach.

Der Weg ist das Ziel oder warum das Leben ein stetiges Werden ist

Michelle Obamas Buch „Becoming“ zeigt auf, warum das Leben eigentlich nie zu einem Stillstand kommen kann. Es beschreibt auch, warum der Weg letztendlich das Ziel ist und das Leben eine stetige Veränderung. All das wird uns deutlich, wenn wir uns Schritt für Schritt mit dem beschäftigen, was uns eigentlich ausmacht.

Genau auf diese Besonderheiten, also unsere Individualität, macht „Becoming – das Ausfüllbuch“ uns aufmerksam. Begib dich also auf die Suche nach Dir selbst und Du wirst einen Weg finden. Wenn Du selbst nicht hinter Dir stehen kannst, wird es auch niemand anderes tun. Niemand kann dir das Leben abnehmen, dass Du letztendlich führen willst und niemand wird die Position übernehmen können, die Du Dir selbst zuschreibst.

Von selbstgesetzten Zielen und den Zielen, die andere Dir zuschreiben

Jeder Mensch setzt sich selbst irgendwann Ziele und bekommt gleichzeitig Ziele genannt, die andere von einem erwarten. Letztendlich kommt es allerdings nicht auf die Erwartungen der anderen an, sondern darauf, dass Du Dir selbst treu bleibst. Genau diese Aussage wirst Du im Verlauf dieses Buches ebenfalls erkennen, vorausgesetzt Du bleibst Dir selbst treu und bist absolut ehrlich zu Dir selbst.

Die Antworten in „Becoming – das Ausfüllbuch“ sind Deine Antworten, somit ist jedes ausgefühlte Buch ein Unikat. Mit den Antworten auf diese Fragen schreibst Du selbst Dein eigenes Leben, aber auch Dein eigenes Buch.

Auch wenn das Ergebnis irgendwo an ein Tagebuch erinnert, hat es selbst nicht so wahnsinnig viel mit einem Tagebuch gemeinsam. Man muss „Becoming – das Ausfüllbuch“ nicht täglich füllen und auch nicht darüber schreiben, was man an dem jeweiligen Tag erlebt hat, obwohl man es könnte. Viel wichtiger erscheint jedoch, dass man achtsam oder besser aufmerksam durch sein Leben geht und dieses Leben mit allen möglichen Sinnen erfasst.

Vielleicht verbindest Du mit einem bestimmten Ereignis ein bestimmten Geruch, einen bestimmten Geschmack oder auch nur die Erinnerung an ein Gefühl. All das kann man aber gut einordnen und festhalten. Ja, um dieses Festhalten und Reflektieren von wichtigen oder wesentlichen Ereignissen geht es in diesem ziemlich speziellen Ausfüllbuch, dass dir hilft, Dein Leben zu ordnen.

Über die Fragenstellerin Michelle Obama

„Michelle Robinson Obama war von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie studierte an der Princeton University und an der Harvard Law School und begann ihre berufliche Laufbahn als Anwältin bei der Kanzlei Sidley & Austin in Chicago, wo sie ihren zukünftigen Ehemann Barack Obama kennenlernte. Später arbeitete sie im Büro des Bürgermeisters von Chicago, an der University of Chicago und am University of Chicago Medical Center.

Michelle Obama gründete auch die Chicagoer Sektion von »Public Allies«, einer Organisation, die junge Menschen auf eine Laufbahn im öffentlichen Dienst vorbereitet. Sie verfasste ihre von der Kritik hochgelobte Biografie »Becoming« mit über 11,5 Millionen verkauften Exemplaren weltweit. Die Obamas leben derzeit in Washington, D.C. Sie haben zwei Töchter, Malia und Sasha.“ (Autorenbiografie)

Fazit

„Becoming – das Ausfüllbuch“ von Michelle Obama gefiel mir ausgesprochen gut und genau deshalb empfehle ich es Euch heute anstelle einer Reihe ganz normaler Neujahrsvorsätze. Mir persönlich erscheint es nämlich sinnvoll, sich tatsächlich nicht nur an Neujahr mit Vorsätzen und dem richtigen Weg im Leben zu beschäftigen, denn tatsächlich könnte man jeden Tag alseinen Stichtag betrachten, etwas anders machen zu wollen und sich nachhaltig zu verändern.

Eine Reihe von Vorsätzen fürs neue Jahr

Zu Beginn dieses Beitrags habe ich Euch bereits mitgeteilt, dass ich mir keine ganz normalen Vorsätze vornehme, sondern stattdessen versuche, langfristig etwas zu ändern, inbesondere durch Reflexion. Das es dabei nicht nur mich und um meine persönliche Entwicklung gehen darf, ist mir überaus bewusst, weshalb ich Euch in den nächsten Tagen einige Bücher und Themen vorstellen werde, die ich bedenkenswert finde.

In diesem Sinne bleibt mir in 2019 nur noch eine Kleinigkeit zu tun: Ich wünsche Euch und Euren Lieben einen guten Rutsch ins neue Jahr und das Eure Vorsätze nicht nur Wünsche bleiben, sondern sich tatsächlich erfüllen. Natürlich bleibt es für mich dabei, dass mein Vorsatz meist zu wenig geplant ist, aber nur weil ich mit mir selbst keine Verträge am 1. Januar mache, heißt das ja nicht, dass es für Euch nicht funktionieren kann.

In diesem Sinne schreibt mir gerne in die Kommentare, welche Neujahrsvorsätze ihr Euch so vornehmt, und kommt natürlich gut ins neue Jahr. Das neue Jahrzehnt wirft mittlerweile schon seine Schatten voraus, machen wir also das Beste daraus. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2020!

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