Leipziger Buchmesse LBM – Tag 3 von vier: Der Frühstückstag

Voraussichtliche Lesezeit: 4 Minuten.

Der dritte Messetag der Leipziger Buchmesse 2017 könnte wirklich als Tag des Frühstücks in die Geschichte der Buchmesse 2017 eingehen. Denn an diesem Tag habe ich sage und schreibe drei mal gefrühstückt.

Erstes Frühstück im Hotel

Nicht weiter spektakulär, aber gut. Es gab Rührei. Dazu noch ein Brötchen und etwas zu trinken, Tee, Kaffee trinke ich nämlich höchst selten und Saft.Dann ging es auch schon bald zum dritten Messetag. Auf dem Plan standen gleich zwei Frühstücke, die unterschiedlicher nicht sein konnten und doch beide auf ihre Weise wunderbar. Zunächst frühstückten wir mit Dietmar Wunder und Uve Teschner.

Das Frühstück mit Dietmar Wunder und Uve Teschner

Dietmar Wunder erzählt während eines Früchstücks von seinen Erfahrungen als Sprecher…

Da die beiden zu meinen absoluten Lieblingssprechern gehören und ich unbedingt ein wenig mehr über das Einsprechen von Hörbüchern erfahren wollte, war für mich klar, dass ich unbedingt zu diesem Frühstückstermin gehen wollte. Tatsächlich gab es auch noch Croissant und einen Orangensaft.So verflog die halbe Stunde die für diesen Termin angesetzt war, wie nichts. Gleichzeitig jedoch erfuhr man eine ganze Menge darüber, was sich im Hörbuch-Bereich alles getan hat. Der Wandel lebt könnte man sagen, und tatsächlich, noch nie hatte man das Gefühl, so viele Hörbücher zu besitzen jetzt. Audible sei Dank braucht man diese noch nicht weit mehr auf echten Datenträgern mit sich herum tragen. Die Kassetten und CDs verstauben nicht mehr im Schrank. Heute hört man digital.

Uve Teschner erzählt während des Frühstücks von Auswärmübungen für die Stimme…

Das hat natürlich auch die Produktion der Hörbücher verändert. Eines jedoch ist in all den Jahren scheinbar gleich geblieben, das Einsprechen ist für jeden Hörbuchsprecher ebenso Pflicht wie für einen Fernsehmoderator, einen Schauspieler oder all jene die mit Mikrofon arbeiten.

Die Art des Lesens unterscheidet sich von Buch zu Buch

Je nachdem um was für ein Buch es sich handelt, sind auch die Lesarten sehr unterschiedlich.  Der Sprecher versucht sich in die Handlung einzufühlen. Genau das macht ein Hörbuch zu dem was es ist. Wenn es gut gelesen wird, entführt es den Zuhörer in die Welt der Geschichte.

Frühstück mit Ursula Poznanski

Ursula Poznanski erzählt beim gemütlichen Frühstück über ihre Bücher und beantwortet geduldig unsere Fragen…

Auch beim Frühstück mit Ursula Poznanski ging es natürlich um Bücher. Dass ich auch bei diesem Frühstück sehr gerne dabei war, muss ich nicht extra erwähnen oder doch?
Ursula Poznanski erzählte uns, die wir mit mehreren Bloggern an einem großen Tisch saßen darüber, wie sie ihre Geschichten entwickelt, was er inspiriert und wie ihre Figuren entstehen. Sie erzielte jedoch nicht über die Entstehung ihrer Bücher, sondern auch davon, dass sie gerne mal ein Buch liest, wenn sie nicht gerade selbst schreibt, mit Freunden weggeht und eigentlich ein ganz normaler Mensch ist.Das Frühstück gab also die Möglichkeit diese Lieblingsautorn aus einer einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. Ja, auch Autoren sind nur Menschen und ja auch sie haben Dinge, die sie lieber tun als andere.

Ich persönlich fand dieses Gespräch sehr interessant, da man sich doch fragt, wie Autoren beim Schreiben ihrer Bücher vorgehen. Da ist so ein Blick hinter die Fassade doch mal ganz schön, denn Bücher entstehen doch eigentlich nur, weil Menschen sie schreiben und weil es Menschen wie uns gibt, die sie lesen.  Auf den ersten Bick ist schreiben dabei einem ganz bestimmten Konzept unter geordnet. Doch ganz so staar sind die regeln dabei gar nicht.

Von unterschiedlichen Schreibprozessen

Ursula Poznanski und ihre Frühstücksblogger

Es gibt Autoren die gehen systematisch mit einem Plan durch ihre Geschichte durch und dann gibt es solche die schreiben einfach aus dem Bauch heraus. Ursula Poznanski beschreibt ihr Vorgehen als eine Mischung aus beidem. Zwar hat sie zu Beginn der Geschichte natürlich einen Plan und auch entwickelt sich der Plan mit Verlauf der Geschichte manchmal in ganz neue Richtungen. Somit ist sie wohl eine Mischung aus beidem. Schreiben der einzelnen Kapitel jedoch läuft bei ihr schon nach einem festen Plan ab, sie beginnt ganz am Anfang und endet chronologisch mit dem Schluss. Dann wird überarbeitet. Einige Szenen verändern sich dadurch schon noch einmal, jedoch selten ganze Kapitel. Die wenigsten der Kapitel jedoch werden auch so, wie sie sie von Anfang an geplant hat.

Ein schöner Morgen mit starken Eindrücken und leckeren Frühstücks

Leider habe ich die Lesung zu „Elanus“ am Vortag nicht gefunden, aber dieses Frühstück entschädigte für vieles. Dennoch findet auch das schönste Frühstück irgendwann ein Ende und bei dieser Beitrag dazu dass es nur um den Morgen ging schon ungewöhnlich lang ist, werde ich an dieser Stelle erst einmal pausieren und später weiterschreiben. Ihr dürft euch also auf dem Bericht Tag 3.5 von vier freuen. Ganz ohne Frühstück.

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