Bei „Hering Strandluft Mordgeflüster“ von Inga Schneider handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe „Anni Gade und die Fördemorde“. Die frühere Petuh-Tante macht gerade ein Praktikum beim Radio und hat sich gerade erst richtig gut eingelebt, als ein Kollege, mit dem sie eigentlich recht gut zurecht kam, im Sender tot aufgefunden wird.
Wohingegen die übrigen Kollegen noch an einen Unfall glauben, ist sich Anni schnell sicher, dass Timo Feddersen gewaltsam zu Tode kam. Die Obduktion gibt ihr Recht, tatsächlich wurde der Kollege vergiftet. Annis neugierige Art lässt sie schon bald an der Seite des von ihr wenig geschätzten Kommissars Jan Christiansen Nachforschungen anstellen. Dass sie sich selbst dabei nicht in Gefahr bringen würde, musste sie dem Kommissar versichern. Als Teil des Teams ist sie praktisch die perfekte Undercover-Ermittlerin.
Schließlich fällt es wohl niemandem negativ auf, wenn sie, die sowieso schon recht neugierig ist nun auch noch einige weitere Fragen stellt. Ob es ihr auch dieses Mal gelingen wird, den Täter oder die Täterin zu überführen, erfahren wir als Leserinnen und Leser oder Hörerinnen und Hörer natürlich erst am Ende und ich werde es euch auch nicht verraten, denn ansonsten geht euch der ganze Spaß verloren. Fakt ist aber, dass das Hören hier genauso viel Spaß macht, wie selber lesen, denn Heidi Jürgens setzt Anni Gade gekonnt in Szene.
„Hering Strandluft Mordgeflüster“: Einstiegsqualität und Tempo
Gleich zu Beginn erleben wir wie Anni in ihrem neuen Umfeld, dem Radiosender mit kleinem Team, ankommt und sich integriert, kurze Zeit später wird jedoch auch schon ihr Kollege Timo, der ihr das Praktikum vermittelt hatte, tot aufgefunden. Der Todesfall trifft alle und ist natürlich für die Radio-Kollegen ein Schock.
Als Timo am Fuße der Treppe tot aufgefunden wird, glaubt das gesamte Team an einen Unfall und dennoch nimmt die Polizei natürlich umgehend die Ermittlung auf. Jan Christiansen, den Anni schon aus einem früheren Fall kennt, ist wenig erfreut auch hier wieder auf die Petuh-Tante zu treffen, die sich schon in der Vergangenheit in seinen Ermittlungen eingemischt hatte.
Obwohl die Ermittlungen in einem eher langsamen Tempo Fahrt aufnehmen, nimmt die Spannung im Verlaufe zu und als Leserin oder Hörerin bin ich neugierig, wie es weitergeht, denn der Einstieg in die Geschichte macht Lust auf mehr. An dieser Stelle möchte ich euch nicht unbedingt das ganze Team vorstellen, denn auch die einzelnen Teammitglieder bieten vielfältige Charaktere und jeder hat etwas zu verbergen. Auch wenn einem dies zu Beginn vielleicht nicht direkt klar ist, besitzt nahezu jeder ein Motiv, Timo zu ermorden.
Als schließlich das Obduktionsergebnis vorliegt, ist schnell klar, dass er vergiftet wurde. Das ist für alle ein Schock, zumal damit auch fest zu stehen scheint, dass es unter ihnen einen Mörder oder eine Mörderin gibt. Die Kripo Flensburg beginnt die Hintergründe zu ermitteln, Anni stellt ohne Aufforderung eigene Nachforschungen im Team an und kommt dadurch dem Täter näher.
„Hering Strandluft Mordgeflüster“: Schreibstil und Erzählperspektive
Persönlich mochte ich auch bei dieser Episode die Art und Weise, wie Inga Schneider „Hering Strandluft Mordgeflüster“ entwickelt. Denn aufgrund der ganz eigenen Persönlichkeiten entsteht eine überaus lebendige und unterhaltsame Geschichte, die so sicher viele Leserinnen und Leser in den Bann ziehen wird, die sich für Cozy Crime interessieren.
Wer es rasanter mag, könnte sich angesichts dieser Geschichte ein wenig langweilen. Wirklich schnell laufen die Ermittlungen zu Beginn nämlich eher nicht. Dafür spielt Anni Gade ihren ganzen Charme aus und die Handlung und insbesondere die Dialoge sind überaus humorvoll.
Gleichzeitig würde ich behaupten, dass dieser ganz eigene Schreibstil diese Geschichte zu etwas besonderem macht. Persönlich mochte ich insbesondere das Flair, das sich aus der Dynamik zwischen den Figuren ergibt, aber auch durch die Besonderheit des dänischen Lebensstils geprägt wird. Ja, man könnte meinen, dass man irgendwie mittendrin ist in der Geschichte, die man entweder hört oder liest.
Die Erzählperspektive lädt dazu ein, selbst den Spuren zu folgen, die es durchaus gibt, und doch ist das Ende hinterher durchaus überraschend, denn im Laufe des Krimis wird deutlich, dass Timo selbst kein Kind von Traurigkeit war, sondern mitten im Leben stand und sich nicht nur Freunde gemacht hat.
Als Investigativjournalist recherchierte er auch nicht immer im freundlichen Umfeld, tauchte dafür aber richtig tief in diverse Themen ein und trat auch manchem ordentlich auf die Füße. All das sorgt dafür, dass mich diese Geschichte zu keiner Zeit gelangweilt hat, sondern wirklich gut unterhalten und das langsame Voranschreiten der Ermittlungen nicht zum Hindernis wurde, sondern tatsächlich zum Weiterlesen antrieb.
Durch einen Zufall hatte ich die Gelegenheit, dieses Buch sowohl zu lesen, als auch zu hören. Durch diese Gelegenheit wurde mir bewusst, dass die Art und Weise, wie ich eine Geschichte interpretiere, auch davon beeinflusst wird, wie ich sie rezipiere.
„Hering Strandluft Mordgeflüster“ von Inga Schneider ist hierfür ein Paradebeispiel, denn, wenn ich diesen Krimi selbst lese, liegt meine Betrachtung hauptsächlich auf der Handlung, lasse ich mir diesen Kriminalroman aber von Heidi Jürgens vorlesen, achte ich zusätzlich auch auf das Flair und die Atmosphäre, die schließlich so etwas wie Lokalkolorit prägen.
Schauplatz und Lokalkolorit
Das besagte Lokalkolorit von „Hering Strandluft Mordgeflüster“ dürfte dabei insbesondere jenen Lesern auffallen, die selbst in Flensburg oder Umgebung leben oder gelebt haben, denn aufgrund seiner Nähe zu Dänemark ist die Flensburger Förde eine besondere Region.
Es gibt nämlich in Flensburg dänische Schulen, die auch deutsche Schüler und Schülerinnen besuchen können, darüber hinaus gibt es natürlich die Möglichkeit von Tagesausflügen ins Nachbarland. Viele Flensburgerinnen und Flensburger pflegen Kontakte über die Grenze oder arbeiten grenzübergreifend, so das hier eine kulturelle Nähe entsteht.
Mit genau dieser spielt Inga Schneider, die diese Nähe selbst nur allzu gut kennt, auch in diesem Roman, denn es gelingt ihr auch in diesem Krimi wieder einige Elemente einfließen zu lassen, die typisch dänisch sind. Auch das Petuh kommt in diesem Roman wieder zum Tragen und zeigt sich längst nicht nur in den Überschriften. Persönlich fand ich dieses besondere Flair spannend und inspirierend.
Es überraschte mich jedoch auch in wieweit sich durch diese Besonderheiten die Atmosphäre und die Stimmung des Buches veränderten. Als Leserin und Hörerin, die Flensburg bislang nicht selbst kennenlernen konnte, aber eine Menge darüber erfahren hat, freute ich mich darüber, wie es auch dieses Mal wieder vor meinen Augen lebendig zu werden schien und das obwohl es vergleichsweise gefühlt weniger Schauplätze gab als im ersten Teil.
Durch die Verbindung zu diesem ersten Teil fühlte es sich fast an, als würde man nach Hause kommen. Einige Figuren waren ja schon durch „Ostsee, Klönschnack und ein Mord“ bekannt.
„Hering Strandluft Mordgeflüster“: Figuren und Charakterzeichnung
Ich möchte euch die Figuren an dieser Stelle nicht im Detail vorstellen, sondern euch viel mehr sagen, dass eine gute Mischung aus alten Bekannten und neuen Charakteren gibt, die zum Teil sicherlich nur eine Episode tragen werden. Einige Figuren bleiben augenscheinlich Nebenfiguren, wobei andere zu einer tragenden Rolle werden könnten, sodass ich gespannt bin, wie sich das alles weiterentwickeln wird, denn eines ist klar: genug Stoff für einen dritten Teil gibt es auf jeden Fall.
Fakt ist aber, dass es bei „Hering Strandluft Mordgeflüster“ sehr entscheidend ist, wenn ihr die Figuren, ihre Beziehungen und Geheimnisse nach und nach kennenlernt und sich die Geschichte genauso entwickelt, wie von der Autorin geplant. Ein Aspekt sollte ich aber vielleicht doch erwähnen: Letztlich ist fast alles anders als es zu Beginn scheint.
Aber gerade aus diesem Grund möchte ich euch keinesfalls zu viel verraten. Die besondere Dynamik zwischen Anni Gade und Jan Christiansen muss natürlich dennoch betrachtet werden.
Ermittlerduo: Dynamik und Chemie
Zu Anni Gade und Jan Christiansen kann ich euch aber sehr wohl etwas mehr erzählen, ohne zu Spoilern, denn beide Ermittler sind mir schon aus dem ersten Band bekannt. Bei Anni handelt es sich um eine Frau, die als Stadtführerin eine Menge erlebt hat und Flensburg besser kennt als viele andere. Sie ist eine sehr kommunikative Persönlichkeit, der es leicht fällt, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Dies ist auch der Grund, warum Anni glaubt, dass der Job beim Radio gut zu ihren Stärken passt.
Im Praktikum erkennt sie jedoch schnell, dass es im redaktionellen Alltag nicht nur spannende Aufgaben gibt. So darf sie zunächst nur die klassischen Routinen übernehmen. Erst mit Timos Tod verändert sich ihre Rolle im Sender.
Jan Christiansen ist das genaue Gegenteil von Anni. Er ist leicht gereizt, ein wenig brummig, aber auch analytisch und engagiert. Mit Annis fröhlicher und sprunghaften Art kommt er nicht wirklich gut zurecht. Allerdings weiß er Annis Stärken zu schätzen.
Als Ermittlerduo sind Anni Gade und Jan Christiansen vor allem dann ein gutes Team, wenn sie sich über ihre Erkenntnisse austauschen und zusammenarbeiten. Für mich als Leserin und als Hörerin bedeuten die Dialoge der beiden Charakterköpfe bei jedem Aufeinandertreffen viel Spaß.
„Hering Strandluft Mordgeflüster“: Atmosphäre und Klang (für Hörbuchinteressierte)
Persönlich mochte ich es sehr, „Hering Strandluft Mordgeflüster“ mit der Stimme von Heidi Jürgens zu hören und auch wenn ich weiter oben bereits davon sprach, dass es eine andere Art der Rezeption ist eine Geschichte zu hören als sie selbst zu lesen, so kann ich es nun noch einmal bestätigen. Wer sich stärker auf die Handlung fokussieren möchte, ist mit dem Buch bereits gut aufgestellt, wer zusätzlich auch noch die Atmosphäre stärker aufnehmen möchte, sollte gerade bei „Hering Strandluft Mordgeflüster“ vielleicht lieber zum Hörbuch greifen.
Andererseits bei anderen bringt hier der besondere Petuh-Dialekt, der mich persönlich ein wenig an Plattdeutsch mit dänischen Einwürfen erinnert, noch deutlich mehr Atmosphäre, als ich es bei anderen Büchern ohne besonderen Dialekt erleben würde. Ja, wenn ich es lesen würde, würde ich diesen besonderen Dialekt auch lesen, aber da ich selbst kein Platt spreche, wäre der Eindruck vermutlich doch ein ganz anderer. Auf diese Weise überträgt sich die Atmosphäre des Buches also deutlich stärker, als bei anderen Hörbücher.
Heidi Jürgens hat aber auch tatsächlich bei „Hering Strandluft Mordgeflüster“ von Inga Schneider wieder sehr gute Arbeit geleistet. Ich habe sie als Sprecherin bereits bei dem ersten Teil der eine ganze Reihe „Ostsee, Klönschnack und ein Mord“ bereits zu schätzen gelernt. Bei dieser Fortsetzung freute ich mich also regelrecht auch auf ein erneutes Hörabenteuer mit dieser Sprecherin.
Zielgruppe: Für wen ist das Buch geeignet?
Wenn ihr euch fragt, für wen sich „Hering Strandluft Mordgeflüster“ anbietet, so kann ich euch ganz konkret sagen, dass bei diesem Kriminalroman nahezu jeder Freude haben wird, der entspannte und weitestgehend unblutige Krimis schätzt, die dennoch spannend sind.
Spannend dürfte dieser Krimi auch für all jene werden, die sich in der Region auskennen, entweder weil sie dort leben oder weil sie vielleicht schon einmal dort Urlaub gemacht haben, dort arbeiten oder möglicherweise auch nur damit liebäugeln, die Region einmal kennen zu lernen.
Auch wer Spannungsromane mit guten Ermittlungen schätzt und nicht so sehr auf ein rasantes Tempo achtet, wird bei dieser neuen Episode um eine gerade seine Freude haben. Ich persönlich fand es auf jeden Fall wieder schön, in einen weiteren Teil der Reihe einzutauchen, schließlich hatte mir bereits erste Fall, in dem Anni Gade ermittelt ausgesprochen gut gefallen.
Für alle Leserinnen und Leser oder Hörerinnen und Hörer, die den ersten Teil erlebt haben, lohnt sich bestimmt auch die Fortsetzung. Ich selbst freue mich schon sehr auf den dritten Teil, in dem ich ebenso viele Hoffnungen stecke, wie ich es zuvor bei diesem zweiten Teil getan habe und eines kann ich euch mit Gewissheit sagen: Enttäuscht wurde ich nicht.
Vergleich und Einordnung in die Reihe
Mhm … Lange habe ich überlegt, ob ich eine Einordnung in die Reihe mache, schließlich weiß hier eigentlich nur rein, dass es sich um den zweiten Teil der Anni-Gade-Reihe handelt. Dann jedoch überlegte ich noch einmal, denn tatsächlich könnte ich an dieser Stelle auch auf Unterschiede eingehen und möglicherweise auch die eine oder andere Veränderung hervorheben aber vielleicht würde man es dann als eine Art Spoiler bezeichnen. Fakt ist, dass Anni Gade und auch Jan Christiansen mehr als Rezipientin mittlerweile vertraut erscheinen.
Beide haben im Verlaufe des ersten gemeinsamen eine Entwicklung durchlaufen und ihre Entwicklung setzt sich in diesem zweiten Teil natürlich irgendwo fort und doch kann ich nicht sagen, ob die Entwicklung nun so stark ist, dass man sagen kann, dass sie im ersten Teil Fremde waren, die zufällig in den gleichen Fall involviert waren und sich nun im zweiten Teil bereits freundschaftlicher oder offener begegnen. Schließlich ist es ja so, dass Jan Christiansen immer noch eine gewisse Distanz zwischen beiden Figuren aufkommen lässt und sich auch nicht so ohne weiteres aus der Reserve locken ist.
Muss ich diese Entwicklung also besonders betonen? Ja, denn auch in dieser Episode oder besser gesagt diesem Teil der Reihe wandelt sich die Figuren, entwickeln sich weiter und vertiefen ihre Freundschaft, sofern man es denn als solche bezeichnen kann. Schließlich verhalten sich die beiden immer noch ein wenig wie Hund und Katz und eigentlich möchte Jan Christiansen ja keine Unterstützung von Anni haben.
Möchte ich an dieser Stelle also tatsächlich spekulieren, wie es in Band drei der Reihe weitergeht? Nun, ich hoffe ebenso freundschaftlich, aber vielleicht etwas weniger reserviert. Davon überzeugt, dass es einen dritten Band gibt, bin ich auf jeden Fall, schließlich haben die Figuren, die wir bereits aus dem ersten Band kennen, das Potenzial auch einen weiteren zu tragen. Einen Fall zu finden, in dem beide gemeinsam ermitteln können, dürfte ebenfalls möglich sein.
Alleine schon aufgrund des Lokalkolorit ist diese Reihe nämlich durchaus ein Erlebnis. Es gibt viele Reihen, die auf Sylt spielen oder auf einer anderen Insel angesiedelt sind. Aber um die Verbindung zwischen Flensburg und Dänemark dreht sich meiner Meinung nach lediglich die Reihe um Anni Gade und die Fördemorde. Aus diesem Grund glaube ich, dass es sich lohnen würde, diese Reihe noch um einige Bände zu erweitern.
Spannend wäre jetzt natürlich zu wissen, ob sich die Flensburgerinnen und Flensburger tatsächlich in dieser Reihe getroffen fühlen. Da die Autorin aber selbst aus dieser Stadt kommt und selbst dort geboren ist, glaube ich dass es ihr gelungen ist das Bild ihrer Stadt so darzustellen, dass es authentisch ist und genau das macht den Reiz dieser Reihe aus.
Über die Autorin Inga Schneider
„Inga Schneider hat „Hygge“ im Blut. Sie arbeitet als Journalistin in Dänemark und Schleswig-Holstein. Seit 2021 veröffentlichte sie bereits mehrere erfolgreiche Cosy-Crime- sowie Liebes- und Feel-Good-Romane.“ (Saga Egmont)
Fazit zu „Hering Strandluft Mordgeflüster“ von Inga Schneider
„Hering Strandluft Mordgeflüster“ von Inga Schneider war eine spannende Fortsetzung um Anni Gade und Jan Christiansen. Mir selbst hat es wieder ausgesprochen gutgefallen dieses ungewöhnliche Ermittlerduo bei diesem Fall zu begleiten.
Kann ich euch diese Fortsetzung empfehlen? Ich denke, mein Buchtipp für „Hering Strandluft Mordgeflüster“ ist nach dieser Rezension deutlich geworden. Mein Tipp: Nehmt dieses Buch mit in den Urlaub und lest es entspannt an der Flensburger Förde oder hört es während der Fahrt in den Urlaub.
Hering, Strandluft, Mordgeflüster
Bei "Hering Strandluft Mordgeflüster" von Inga Schneider handelt es sich um den zweiten Teil der Reihe "Anni Gade und die Fördemorde". Die frühere Petuh-Tante macht gerade ein Praktikum beim Radio und hat sich gerade erst richtig gut eingelebt, als ein Kollege, mit dem sie eigentlich recht gut zurecht kam, im Sender tot aufgefunden wird.
URL: https://sagade.publica.la/library/publication/hering-strandluft-mordgefluester-1754444197
Autor: Inga Schneider
Autor: Inga Schneider
ISBN: 978-3-9875007-7-0
Veröffentlichungsdatum: 2025-06-11
Format: https://schema.org/Paperback
4.8
Vorteile
- Eingängiges Lokalkolorit: Authentische Flensburg-/Dänemark-Atmosphäre
- Starke Serienkontinuität: Vertraute Figuren aus Band 1
- Charmante Protagonistin: Anni Gade als sympathische, neugierige Ermittlerin
- Gute Duo-Dynamik: Spannungs- und Reibungsgefüge zwischen Anni und Jan
- Cozy-Crime-Genretreue: Unblutig, gemütlich, unterhaltsam
- Vielseitige Nebenfiguren: Jeder hat potenziell ein Motiv → Verdächtige Vielfalt
- Gelungene Hörbuchumsetzung: Heidi Jürgens verstärkt Dialekt & Stimmung
- Dialogstärke: Humorvolle, lebendige Gespräche
- Langsame Spannungskurve: Steigert Neugier statt schnelle Auflösung
- Atmosphärische Detailarbeit: Petuh-Dialekt, Alltags- und Radioumfeld
- Gute Balance Lesen/Hören: Beide Rezeptionen liefern Mehrwert
- Eignung für Serienfans: Fortsetzungs-Potenzial spürbar
- Urlaubs- und Pendler-tauglich: Ideales „Strandlektüre“-Gefühl
Nachteile
- Langsames Erzähltempo: Träge Beginnphase, kein rasantes Tempo
- Begrenzte Schauplätze: Fühlt sich stellenweise etwas beengt an
- Wenig explizite Überraschungen: Einige Wendungen vorhersehbar für Geübte
- Potenziell zu gemütlich: Wer Action will, wird enttäuscht
- Nebenfiguren teils blass: Manche Charaktere bleiben episodisch
- Lokale Fokussierung: Starker Regionalbezug schränkt Nicht-Ortskundige ein
- Motive-Flut als Hindernis: Viele Verdächtige können verwirren
