Welch eine Ruhe ist es doch, wenn plötzlich in der Vorweihnachtszeit…

… das Telefon streikt. So ist es heute seit ungefähr 15 Uhr bei mir. Nein, ich habe weder den Netzstecker gezogen noch den Hörer aus dem Fenster geworfen. Vielmehr hat mein Telefonanbieter heute ein paar technische Probleme. Wer jetzt denkt, dass ich dann sicher viel gelesen habe, der irrt. Zum Lesen komme ich erst jetzt.
Mit Feigen in Detroit komme ich nun gut vorwärts. An den Weihnachtstagen werde ich es gewiss beenden. In einem Punkt muss ich den anderen Lesern meiner Leserunde allerdings zustimmen Die Figur Scheherazade wirkt irgendwie deplaciert und absolut merkwürdig. Insgesamt hätte mir das Buch möglicherweise besser gefallen, wenn Alia Yunis die Geschichte rund um Fatima und ihre Familie an Scheherazade aufgehangen hätte. An Scheherazade hängt die Geschichte irgendwie, aber sie fällt auch an ihr. Scheherazade ist eine Kunstfigur, aber die Fantasie der Autorin scheitert an mir als Leserin. Ich persönlich stelle mir unter einer Figur wie Scheherazade eine Art Prinzessin vor und als solche ist sie natürlich auch stilvoll und traditionsreich gekleidet. Diese Fantasie ist jedoch eine sehr bildhafte Idee. Die Scheherazade der Autorin hat aber mit meiner Vorstellung recht wenig zu tun. Das finde ich eigentlich ganz schade, denn so kommt Scheherazade seicht und naiv daher. In 1001. Nacht strahlt siejedoch eine gewisse Mystik und irgendwas geheimnisvolles aus. Das vermisse ich bei “Feigen in Detroit” von Alia Yunis wirklich.

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