Erdbeermarmelade mit Stangenpfeffer

Voraussichtliche Lesezeit: 3 Minuten.

Neulich erzählte ich euch davon, dass ich Brot gebacken habe, das ist aber nur die halbe Wahrheit, denn ich habe nicht nur Brot gebacken, sondern auch gleich einmal Marmelade eingekocht und das nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Denn neben dem „Zeit für Brot“-Backbuch habe ich auch noch „Das Marmeladenkochbuch“ für mich entdeckt.

Von Erdbeeren und scharfen Sachen

Da ich schon seit einiger Zeit keine Marmelade mehr eingekocht hatte, habe ich mich natürlich für ein vergleichsweise einfaches Rezept entschieden, zunächst einmal. Entdeckt habe ich nämlich die Erdbeermarmelade mit Stangenpfeffer und sofort fiel mir ein, dass ich im zurückliegenden Sommer sehr günstig Erdbeeren eingekauft habe und diese sich nun noch in meinem Gefrierschrank befinden.

Die Erdbeeren wollten nun verarbeitet werden und Erdbeermarmelade ist doch eigentlich recht simpel, dachte ich, aber um den altbekannten Klassiker der ersten Ballade noch im besonderen Tipp zu geben, schlug mir das Marmeladenkochbuch vor das Erdbeergelee mit Stangenpfeffer zu machen.

Gesagt getan, mit der entsprechenden Anleitung und nur insgesamt fünf Schritten war es nämlich super einfach.

Zunächst dieses Erdbeeren und Stangenpfeffer gemeinsam zu entsaften. Da wir einen Entsafter haben und diesen auch regelmäßig nutzen, ist es für mich natürlich ein Leichtes, diese Anleitung Folge zu leisten.

Zuvor 750 g Erdbeeren abzuwiegen war auch nicht allzu schwer. In den Sternen versah hatte ich bis dato nie verwendet, trotzdem gab ich ein Stück dessen mit in denen Säfte. Das anschließende Erhitzen ging ziemlich schnell und schon bald hatte ich 750 ml Saft vor mir.

Nun wollte ich aber den Erdbeersaft ihr nicht trinken, sondern verarbeitete ihn wie auch schon in der Anleitung beschrieben mit weniger Zucker und einem zweiten gemahlenen Stück Stangenpfeffer weiter. Insgesamt brauchte man so 500 g Gelierzucker für Erdbeeren.

Das Ganze ließ sich dann noch einmal 5 Minuten aufkochen, in der Anleitung stand mindestens 4 Minuten. Nach der will der Probe, ja die Marmelade ist tatsächlich von angenehmer Konsistenz, hieß es dann sie mit einem Trichter in die Gläser zu füllen.

Diese zu verschließen auf dem Kopf zu stellen, um ein Vakuum zu erzeugen, war für mich selbstverständlich, trotzdem staunte ich schon wenig später, als ich das Vakuum dann wieder löste das erste Glas öffnete, nicht nur darüber, wie fest es tatsächlich zu war, sondern auch darüber, wie teuflisch lecker diese Marmelade doch ist, aber durchaus auch mit einer gewissen Schärfe. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Schon wenig später wurde ich erneut neugierig, ich entdecke nämlich beim weiteren Durchblättern des Kochbuches auch noch ein Rezept für Feigenkonfitüre mit Riesling, aber das ist eine andere Geschichte.

Von neuen Genussideen und der neu entdeckten Einfachheit

Hätte ich gewusst, wie lecker diese Marmeladen sind, ich hätte schon viel früher damit begonnen, wieder einmal Marmelade einzukaufen, so wie ich es früher schon einmal mit meiner Großmutter gemacht hatte.

Ja, Marmelade gibt es heutzutage recht günstig im Supermarkt zu kaufen, aber zum einen ist sie meistens nicht so lecker, wie die selbst gemachte frische und zum anderen doch sehr süß. Häufig schmeckt man unter dieser Süße noch nicht einmal heraus, um welche Frucht es sich handelt. Zumindest dann, wenn man nicht gerade eine Qualitätsmarmelade kauft, die dann auch schon wieder ein wenig teurer ist.

Zum Einkochen von Marmelade braucht man eigentlich gar nicht so viel, ein paar frische Früchte, Gelierzucker und möglicherweise ein paar Gewürze, und schon geht’s los. Aufwendig ist es so gesehen auch nicht wirklich, denn die meisten Schritte sind schnell und simpel. Der Vorteil ist, dass man so etwas von dem sommerlichen Fruchtgenuss auch noch im Herbst und Winter genießen kann.

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2 Comments

  1. karin
    • Marie

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