David #Diogenes gegen Goliath #Amazon

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Aktualisiert am 7. Februar 2015 von Marie

Eigentlich sollte mein nächster Blogbeitrag eine Rezension zu einem Roman sein, Nun schreibe ich hier über Courage. Ich schreibe über die Courage eines „kleinen“ Verlages gegen einen „großen“ Logistikpartner.

Die Rabatte, die Amazon von den Verlagen fordert, sind immer mal wieder ein Thema in den Sozialen Netzwerken und auch in den Medien.

Nun habe auch ich mich entschieden zu diesem Thema Stellung zu nehmen: Ja, auch ich kaufe immer mal wieder und immer mal gerne bei Amazon ein, aber gerade bei Büchern zählten immer wieder auf, dass Amazon hier nicht die einzige Wahl sein muss. Durch die Buchbindung kosten Bücher überall den gleichen Preis, es sei denn man kaufte im Antiquariat.
Amazon tritt natürlich als Logistikpartner auf, er verschickt die Bücher und übernimmt den kompletten Versand. Beratung, Kundenbindung, Atmosphäre, das alles gibt es nicht bei Amazon, beziehungsweise es läuft passiv ab.

Ich hingegen in den stationären Buchhandel, so habe ich dort eine Buchhändlerin, die ich fragen kann, welches Buch sie mir empfiehlt oder ob sie mir zu diesem oder jenem Buch etwas sagen kann. Das alles kann ich Amazon nicht fragen, aber Amazon kennt mithilfe von Cookies und Auslesung meiner Daten meinen Buchgeschmack oder generell meinen Produktgeschmack, anhand dieser Erkenntnisse werden mit dann die Bücher angezeigt, die für mich relevant sein könnten.

In meinem Fall kommt es dabei öfter mal zu sehr kuriosen Empfehlungen, denn über meinen Account kaufe ich Bücher, die ich für Recherchen brauche, für die Uni, für Verwandte und Bekannte, die vielleicht nicht unbedingt selbst einen Account einrichten wollen. Das alles fließt aber in mein Empfehlungskontingent ein. So sind die Empfehlung manchmal sehr skurril. Ist das bei euch auch so?

Ich würde es so oder so ähnlich auf euch fast vermuten.Genau das ist auch ein Grund, warum ich immer noch in den stationären Buchhandel gehe, die Mayersche gerne aufsuchen oder auch kleinere Buchhandlungen vor Ort. Hier stimmt die Beratung und jeder Kunde individuell beraten.

Aber auch wenn ich im Internet Bücher kaufe, es ist ja schon sehr gemütlich, muss es nicht immer Amazon sein. Gerne stöbere ich auch einmal bei Buecher.de und Medimops.

Auch wenn ich ein großer Fan von Audible bin, habe ich trotzdem noch Hörbücher im Regal stehen. Und auch hier kommen sie nicht nur von Amazon.

Einige von euch sagen jetzt vielleicht, als Bloggerin hat sehr leicht reden, aber manchmal lohnt sich ein echter Blick über den Tellerrand. So lernt man neben den großen Riesen wie Amazon auch noch kleinere, aber vielleicht sogar charmantere Onlineshops kennen. Mir persönlich ist Amazon in vielerlei Hinsicht zu anonym. Auch wenn ich hier im Blog gerne die Cover-Einblendungen nutze um euch ein entsprechendes Buch zeigen zu können, ist Amazon finde ich nicht alles. Aus genau diesem Grund und auch um für einen wenig Ausgleich zu sorgen, findet er nun rechts am Rand das Suchfeld von Buecher.de. Ich bin sicher, dass solche dortigen Bücher genauso gut gefallen, probiert es einfach mal aus.

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