TKKG Adventskalender 2018-Ein fast perfektes Weihnachtsmenü

TKKG Adventskalender 2018-Ein fast perfektes Weihnachtsmenü
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„Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“ ist der TKKG Adventskalender aus 2018 und trotzdem erfrischend anders. Die Geschichte selbst beschäftigt sich nämlich mit dem Thema Restaurantalltag und Gastrokritiken.

Während Tim und Karl mit Karls Eltern in einem vornehmen Sterne-Restaurant ihr Weihnachtsmenü genießen, bricht am Nebentisch ein Mann zusammen, der ebenso dick wie unfreundlich erscheint.

Karl erkennt ihn sofort, da Gastro-Kritiker Pierre Ragueneau und Karls Ex-Onkel, der Küchenchef des Restaurants seit vielen Jahren streiten. Da Pierre Ragueneau gerade bei seinem Dessert angelangt war, gibt es schnell einen Verdacht: Ragueneau wurde vergiftet.

Ebenso schnell wie der Verdacht auf die Vergiftung fällt, zweifelt man auch an der Unschuld von Karls Onkel, denn er hat bei dem Dessert für Pierre Ragueneau maßgeblich mitgewirkt. Ob es Karl und seinen Freunden Tim, Klößchen und Gaby gelingen kann, den Vorfall aufzuklären?

„TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“: Starke Einblicke in die Gastroszene

Wie bereits bei den vorher vorgestellten Adventskalender, die später erschienen sind, steht auch hier ein Fall im Vordergrund und nicht unbedingt Weihnachten. Trotzdem ist das Ambiente, das mit dieser Geschichte oder vielleicht auch eher in dieser Geschichte geschaffen wird, winterlich und weihnachtlich.

Dass man bei dieser ungewöhnlichen Adventsgeschichte auch ein paar Einblicke in die Gastronomieszene bekommt, finde ich natürlich positiv. Wer noch nicht in einem Sterne-Restaurant gegessen hat, lernt ein wenig über die Abläufe, den Alltag im Restaurant und das Essen an sich.

Auch der Druck, der innerhalb der Küche entstehen kann, wird er im Rahmen dieses Hörspiels thematisiert. Spannung ist hier auf jeden Fall garantiert, denn natürlich sind in so einer Großküche viele Köche am Werk.

„TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“: lebendige Inszenierung

insgesamt muss man wohl sagen, dass dieses Hörspiel überaus lebendig inszeniert ist, dies liegt einerseits an zahlreichen sehr abwechslungsreichen und spritzigen Dialogen, andererseits aber auch daran, dass Tim, Karl, Willi und Gaby gewohnt energisch ermitteln.

Ob es nun in die Restaurantküche oder in die Apotheke geht, Fakt ist, dass Tim, Karl, Klößchen und Gaby vor allem deshalb so stark in ihren Ermittlungen sind, weil sie als Team zusammenarbeiten und eine für den anderen eintritt.

Aufgrund der Tatsache, dass die vier Freunde hauptsächlich gemeinsame ermitteln, kann jeder stets seine Fähigkeiten und Talente mit einbringen. Im Fall von Klößchen ist das natürlich Essen oder besser gesagt probieren. Karl bringt sein Wissen mit ein und Tim ist der sportliche der vier.

Einzig bei Gaby stellt man sich zwischendurch die Frage, ob ihre Fähigkeiten nicht eher ihre Beziehungen sind.Schließlich steht ihr Vater als Kommissar den vier Jungdetektiven stets mit Rat und Tat zur Seite.

Dabei tappt die Polizei dieses Mal wirklich im Dunkeln und ermittelt sogar phasenweise gegen Karls Mutter. Doch TKKG verfolgen glücklicherweise noch andere Spuren.

„TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“: Ein Opfer mit schlechtem Ruf

Auf der Suche nach passenden Tatverdächtigen entdecken Tim, Karl, Klößchen und Gaby schnell, dass sich Pierre Ragueneau nicht immer nur Freunde gemacht hat. Persönlich hat er eine Leidenschaft für schlechte Kritik, der leidenschaftlich nachging und so manchem Restaurant schwer zusetzen.

Als Gastrokritiker war er derartig gut vernetzt, dass sein Urteil über das Bestehen eines Restaurants entscheiden konnte. Er war ein Mensch, der sich selbst gerne als Genussmensch bezeichneten, aber eigentlich nie gelernt hatte, dass Genuss etwas Positives ist.

Für ihn hieß Genuss vor allem kritisch mit allem und jedem zu sein. Ob der Täter in der Gastroszene zu finden ist? Fast scheint es so, als hätten die vier Freunde in ein Wespennest gestochen, denn scheinbar jeder hier hätte ein Motiv, sich an Pierre Ragueneau zu rächen. Doch ist das Motiv wirklich gastronomischer Natur oder nicht eher im privaten zu finden?

„TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“: eine eher winterliche Geschichte mit Spuren von Weihnachten

„Kann Spuren von Weihnachten enthalten“ müsste wohl auf der CD Beilage zu diesem Hörspiel stehen. Tatsächlich habe ich jedoch den Eindruck gewonnen, dass Weihnachten selbst bei diesem Hörspiel keinesfalls die Hauptrolle einnimmt.

Deutlich wird, dass dieser Adventskalender eher eine Geschichte zum durchgängigen hören ist, die man an einem Stück hören kann. Wie auch bei den übrigen Adventskalender, die zu dieser Reihe gehören, ist es eine in sich abgeschlossene Geschichte, die jedoch nicht in 24 Tage unterteilt ist, sondern lediglich in der Nähe von Weihnachten spielt.

Das Weihnachtsmenü wird beispielsweise am 20. Dezember eingenommen, der Fall selbst nur einige Tage später bei einem weiteren Essen abgeschlossen. Das Weihnachtsmenü spielt natürlich trotzdem eine wesentliche Rolle, denn es ist der Auftakt in diesem Fall.

Trotzdem für meinen Geschmack er ein Winterhörspiel, denn ein Weihnachtshörspiel. Möglicherweise kann es also auch noch nach Weihnachten angehört werden. Winterlich ist es nämlich aufgrund der Schneefall und der Kälte der Jahreszeit auf jeden Fall.

Wer also auf der Suche nach einem kurzweiligen und vergnüglichen Hörspiel vor winterlicher und weihnachtliches Kulisse ist, könnte hier eine gute Alternative zu einer klassischen Weihnachtsgeschichte erleben.

„TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“: eine Reihe mit Kultfaktor?

Dass TKKG als Hörspielreihe einen gewissen Kultfaktor genießt, kommt mit Sicherheit nicht von ungefähr, die Weihnachtsgeschichte gehöre nicht zur klassischen Reihe dazu, sondern sind als Adventskalender gekennzeichnet.

Nun, ein Adventskalender liegt auch hier nicht im klassischen Sinne, trotzdem ist diese Sonderepisode der Reihe ebenso bemerkenswert, wie die übrigen Weihnachtsfolgen.

Sie sind spannend, bieten gute Unterhaltung und sorgen ganz nebenbei für gute Laune. Auch „Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“ bildet hier keine Ausnahme.

Fazit zu „TKKG – Ein fast perfektes Weihnachtsmenü“

alles in allem kann ich sagen, dass ich euch auch dieses weihnachtliches anmutende Hörspiel empfehlen möchte, denn diese Sonderfolge macht nicht nur neugierig auf den Alltag in den Restaurants, lässt einen nicht nur das Wasser im Mund zusammenlaufen, sondern ist auch noch überaus spannend und regelrecht unterhaltsam.

Gut, dass dem Klößchen ein wenig übel wurde, tat mir schon ein wenig leid, aber immerhin half diese Übelkeit ja auch bei der Aufklärung des Falls oder etwa nicht?

Mir persönlich gefällt vielen die zahlreichen Wendungen dieser Geschichte ausgesprochen gut und immer dann, wenn man gerade das Gefühl hatte, dem Täter auf die Schliche gekommen sein, geschah etwas, dass es unmöglich machte, dass es derjenige Verdächtige gewesen sein konnte.

Auf diese Weise erscheint das Ende dieses Hörspiels doch vergleichsweise überraschend und macht neugierig auf weitere Folgen. Ich selbst werde jetzt erst einmal in der klassischen Reihe weiter hören, bevor ich dann im nächsten Jahr wieder eine neue Weihnachtsfolge hören darf.

Mögt auch ihr die Kult-Reihe um TKKG? Dann schreibt es mir doch gerne in die Kommentare.

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