DasErste, 20:15 Uhr: “Die Glücksspieler”

DasErste, 20:15 Uhr: „Die Glücksspieler“
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In der sechsteiligen Familienserie “Die Glücksspieler” spielen Katharina Schüttler (Rolle: Ines Schickling), Lena Dörrie (Rolle: Simone Eder-Lipp), Eko Fresh (Rolle: Firat Bozoklu), Sergej Moya (Rolle: Max Niemitz), Karolina Lodyga (Rolle: Natascha Bozoklu) und Manuel Rubey (Jasper Lipp, v.l.n.r.) drei Paare, die von einem großzügigen Herrn (Branko Samarovski), ein ungewöhnliches Angebot bekommen: Eine Million Euro und ein Jahr Zeit, um glücklich zu werden – egal, wie’s läuft. Kann das gut gehen? © ARD/BR/ORF/WDR/die film gmbh

Mit “Die Glücksspieler” startet heute Abend um 20.15 Uhr eine neue Mini-Serie im Ersten. Bei dieser ungewöhnlichen Serie geht es um nichts Geringeres als das Glück des Einzelnen. Somit ist “Die Glücksspieler” ein Event, das ich nicht verpassen möchte.

Obwohl der Titel vermuten lässt, geht es hier keinesfalls um das Thema Glücksspiel. Vielmehr spielen die Erwachsenen hier um ihr Glück. Wenn das Experiment erfolgreich verläuft, sind sie am Ende nicht nur reich, sondern auch noch glücklicher.

Dass die Herausforderung dabei keinesfalls einfach ist, ist selbstredend, denn ansonsten würde sich die Geschichte nicht über sechs Episoden ziehen. Insgesamt ist es aber eine Geschichte, die sich recht intensiv mit dem Thema Glück beschäftigt. Ist es wirklich das Geld, was die Menschen glücklich macht oder hängt das am Ende eben doch von ganz anderen Dingen ab?

Worum geht es bei “Die Glücksspieler”?

Firat (Eko Fresh), Ines (Katharina Schüttler) und Jasper (Manuel Rubey) – berufstätig, verheiratet, Kinder – sind die drei Glücksspieler:innen und sie spielen um eine Million Euro.

Großzügiger Initiator des Ganzen ist Gottlieb Herzinger (Branko Samarovski). Nachdem ein roter Luftballon mit einem Hilferuf an den Weihnachtsmann, verfasst von Ines‘ Kindern, in seinem Garten gelandet ist, entscheidet sich der ebenso vermögende wie unglückliche ältere Herr, mit seinem vielen Geld zur Abwechslung etwas Sinnvolles und Ungewöhnliches zu tun.

Er macht Ines, Firat und Jasper ein verlockendes Angebot: Wenn sie versuchen ein Jahr lang glücklicher zu werden, bekommt jeder von ihnen eine Million – ganz egal wie’s läuft.
Es gibt lediglich drei kleine Bedingungen:

  • Strikte Geheimhaltung. Niemand, auch kein Ehepartner (Karolina Lodyga, Lena Dörrie und Sergej Moya), darf etwas von dem Vorhaben erfahren.
  • Sie treffen sich Woche um Woche in einer Kanzlei, um sich auszutauschen, wie es so läuft mit dem Versuch glücklicher zu werden. Herzinger sieht bei diesen Treffen per Webcam zu, greift aber nicht ein.
  • Und alle drei müssen das gesamte Jahr durchhalten. Falls gegen eine der Bedingungen verstoßen wird, ist das Spiel sofort beendet.

Die Glücksspieler:innen nehmen das allzu verlockende Angebot an – es gibt Schlimmeres als ein Jahr zu versuchen glücklicher zu werden und am Ende noch eine Million einzustreichen. Klarer Fall von win-win! Da kann gar nichts schiefgehen! Oder doch?

“Die Glücksspieler”: Ein spannendes Experimente

normalerweise bin ich kein Freund Sendungen, in denen Menschen zu Experimenten eingeladen werden. Da das ganze hier fiktiv ist und eigentlich nicht viel mehr passieren kann, als dass am Ende alles so ist, wie es zuvor auch war, finde ich es allerdings durchaus spannend, dabei zuzusehen, wie Menschen, die ebenso fiktiv sind, nach ihrem Glück suchen.

Handelt es sich hier also um eine Anleitung, die das Thema behandelt, wie man selbst glücklich wird? Nun, als solches würde ich es nicht begreifen, sondern vielmehr als eine Art Inspiration, die dazu einlädt, sich über sein eigenes Glück, Gedanken zu machen.

“Die Glücksspieler”: Besetzung

Katharina Schüttler spielt Ines Schickling. Ines ist eine karriereorientierte und richtig gute Anwältin. Ines ist verheiratet mit ihrem Job, hat mit ihrem Ehemann Max Niemitz (Sergej Moya) zwei Kinder, von denen sie nicht mal richtig weiß, was die gerade umtreibt.

Max hält ihr den Rücken frei und ist der perfekte Hausmann. Max liebt seine Kinder und seine Frau, aber er ist auch ein leidenschaftlicher Musiker, wenn er nur mehr Zeit dafür hätte! Seine professionelle Selbstverwirklichung jedenfalls bleibt auf der Strecke.

Ekrem Bora (aka. Eko Fresh) schlüpft in die Rolle Firat Bozoklu. Firat Bozoklu (Eko Fresh), ist ein lebenslustiger Kleinunternehmer. Er ist verheiratet mit Natascha (Karolina Lodyga) und hat drei Kinder. Firat liebt seine Familie und seine Straßenreinigungsfirma und hat es zu einem Haus mit Pool gebracht – „Ich bin der Typ, der aus Scheiße Gold macht!“

Manuel Rubey verkörpert Jasper Lipp. Jasper Lipp (Manuel Rubey) ist ein nerdiger Versicherungsmathematiker, der in seiner Firma gemobbt wird. Seine Ehefrau Simone (Lena Dörrie) hat ihre Arbeit als Krankenhausärztin aufgegeben, um sich um den siebenjährigen Sohn Ron (Vincent König) zu kümmern, der nicht spricht.

Jasper gewinnt durch das „Glücklicher-werden- Projekt“ an Selbstvertrauen und wehrt sich gegen das Mobbing. Die Auseinandersetzung eskaliert und kommt es zu einem schweren Unfall. Jasper wird gefeuert.

Simone arbeitet darauf wieder im Krankenhaus, wo  sie rasch Anerkennung findet und Jasper muss sich  in der ungewohnten Rolle als Vollzeitpapa zurechtfinden. Ihm läuft ein kleiner Hund zu, der ganz  Erstaunliches bewirkt: Ron spricht mit ihm seine  ersten Worte!

Karolina Lodyga spielt Natascha Bozoklu. Natascha schmeißt den Laden zuhause und sitzt oft mit Max und Simone auf der Bank am Kinderspielplatz. Sie glaubt, ihren Mann fest im Griff zu haben, ahnt aber nichts von seinem Verhältnis mit Frau Unger (Bettina Mittendorfer) von der Stadtverwaltung, die Firat hoch dotierte Aufträge zuschanzt.

Branko Samarovski verkörpert Gottlieb Herzinger. Der Multimillionär Gottlieb Herzinger (Branko
Samarovski) bewohnt mit seinem Butler und Faktotum Herr Wagner (Ovidiu Schuhmacher) eine schlossähnliche Villa am Starnberger See.

Herzinger hat im Leben alles erreicht, nur das Glück hat immer einen weiten Bogen um ihn gemacht. Von seinen vier Ehen war eine unglücklicher als die andere und seine einzige Tochter Antonia hat zu
seinem großen Kummer vor Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen.

Den Hilferuf der Kinder, der in Herzingers Gartenlandet, sieht er als Wink des Schicksals und beschließt ihnen zu helfen. Als erfolgreicher Geschäftsmann weiß Herzinger, dass man mit Speck Mäuse fängt und motiviert die berufstätigen Elternteile mit einer Million, wenn sie sich bemühen, ein Jahr lang ein glücklicheres Leben zu führen. Was ganz nebenbei auch ein willkommene Abwechslung in seine eintönige Luxus-Existenz bringt.

Ovidiu Schumacher spielt Dietrich Wagner. Bettina Mittendorfer übernimmt die Rolle der Frau Unger. Ricarda Seifried ist Mara. Clara wird von Nina Steils gespielt. Doris Schretzmayer verkörpert Antonia Herzinger. Thomas Limpinsel mimt Kienbaum.

“Die Glücksspieler”: Drehort

Gedreht wurde vom 8. März bis 8. Juni 2021 in München und Umgebung. Tatsächlich bin ich der Meinung, dass der Drehort, an dem “Die Glücksspieler“ eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Vermutlich könnte man dieses Experiment in jeder größeren und vermutlich auch kleineren Stadt spielen. Überall gibt es nämlich Menschen, die glücklicher werden wollen und das ist alles, was diese Serie benötigt, um ein Erfolg zu werden.

Da sich bei vielen Filmen, dass die Kulisse der eigentliche Star ist, glaube ich, dass bei “Die Glücksspieler“ ein wenig anders ist. Hier geht es nämlich zuvorderst und zuallererst um den Weg, das eigene Glück zu finden.

Meiner Meinung nach bietet diese Mini-Serie also ausreichend viel Inspiration, um selbst ein wenig glücklicher zu werden. Trotzdem bin ich natürlich gespannt, inwieweit die Stadt München mit all ihren Sehenswürdigkeiten wichtig für die eigentliche Handlung ist.

Erwartungen an “Die Glücksspieler”

“Die Glückspieler” ist eine besondere Miniserie, die sich mit nach meiner Erwartung auf jeden Fall lohnen dürfte, das zeigt, dass ganz unterschiedliche Menschen scheinbar oder tatsächlich vor die gleichen Herausforderungen gestellt sind.

Egal welcher Herkunft oder auch welche Berufe sie sind, sind sie doch alle in der einen oder anderen Form mit ihrem Leben unzufrieden und so erwarte ich einen Film, der aufgrund seiner ganz eigenen Dynamik gute Unterhaltung und Spannung ohne dabei tatsächlich in einem Krimi auszuhalten.

Meiner Meinung nach passt diese Mini-Serie ausgesprochen gut in die aktuelle Zeit, denn viele Menschen suchen nach den Herausforderungen des Alltags nach etwas, dass sie glücklich und zufrieden macht. Betrachten wir “Die Glücksspieler“ als eine Art Inspiration oder Quelle des Glücks, so könnte uns die Serie selbst ebenfalls glücklich werden lassen.

Vielleicht hilft uns “Die Glücksspieler“ dabei, unser eigenes Glück aus einer neuen Perspektive zu betrachten und Erleben aufzustellen und weniger neidisch auf das zu blicken, was andere besitzen.

Tatsächlich könnte ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere die Mini-Serie “Die Glücksspieler“ gern am Stück schauen möchte. Hierfür bietet sich ein Klick in die Mediathek an, denn dort sind alle Folgen hintereinander weg abrufbar.

Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass “Die Glücksspieler“ uns als Zuschauer nicht nur gut unterhält, sondern auch nachdenklich macht. Aus diesem Grund werde ich heute Abend einschalten und vermutlich auch die folgenden Doppelfolgen schauen.

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