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“Weiblich, jung, flexibel” fiel mir auf als die…

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… Autorin für ihre Blogtour warb. Das Thema Berufseinstieg ist eigentlich immer aktuell. Immer wieder erscheinen interessante Bücher zu diesem Thema (zum Beispiel “Copy Man” von Markus Henrik).
Problematisch bei vielen dieser Bücher ist jedoch, dass es um Praktika oder den allgemeinen Berufsstart geht. Um den Berufseinstieg nach dem Studium geht es jedoch viel zu selten.
Eine gelungene Ausnahme hierzu stellt “Weiblich, jung, flexibel” von Felicitas Pommerening dar. In diesem beschreibt die Autorin das Leben und die Sinnsuche von Carlynn und Ellen. Die beiden sind am Ende ihrer Studienzeit angekommen und suchen nun nach einem Job. Mit ganz konkreten Vorstellungen machen sie sich auf die Suche und stoßen bald vor die ersten Probleme, denn Wunsch und Realität driften auseinander und schließlich stehen beide vor der gleichen Frage. Möchte ich das, was ich mir bis jetzt erträumt habe wirklich?
Carlynn möchte gerne kreativ arbeiten, dabei jedoch menschlich behandelt werden. Ellen hätte gerne viel Verantwortung, allerdings in Teilzeit.
Felicitas Pommerening erzählt die Gesicht abwechselnd aus der Ich-Perspektive der beiden Protagonisten und zieht so den Leser in ihre Geschichte und ihre Gedankenwelt.
Der Stil der Autorin ist so wie ihr Buch “weiblich, jung, flexibel”. Sie schreibt frei von der Leber weg, was ihre Figuren erleben. Mir persönlich gefiel diese Art zu schreiben sehr gut. Es lässt das Buch authentisch wirken. Man merkt, dass die Autorin selbst im Thema drinsteckt. Sie berichtet über Ereignisse, die so oder so ähnlich tatsächlich passieren (können). Das Buch erscheint mir vor dem Hintergrund unserer Zeit sehr real.
Fazit: Ich persönlich kann dieses Buch jedem empfehlen, der in den Beruf einsteigt.   Es bewahrt vor zu hohen Erwartungen und setzt Dinge in ein realistischeres Bild. Aber auch für jene, die schon ein paar Berufsjahre gearbeitet haben ist es zu empfehlen. Aus dem gleichen Grund.

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Marie

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