Blogtour „Adel verpflichtet – der Agent der Krone“ heute: Könige und ihre Spione

Voraussichtliche Lesezeit: 6 Minuten.

Eine zweite Blogtour? Heute? Das ist doch bestimmt ein Fehler? Nein, das ist kein Fehler, denn ich finde die beiden Blogtouren passen perfekt zueinander. Stellt sich die erste Blogtour noch die Frage, was der Unterschied zwischen kreativen Hobbyschreiben und professionellem Schreiben ist, geht es in der zweiten Blogtour (jene, die ihr hier lest) um fiktive Welten und den Bezug zur Realität. Ich finde, das passt gut zusammen, oder? Das Thema, mit dem ich mich im Rahmen dieser Blogtour heute beschäftigen möchte, ist folgendes: „Könige und ihre Spione“.

Dieses Thema ist zugegebenermaßen immer wieder in aller Munde, spätestens seit James Bond sind Spione ihrer Majestät auch auf der Kinoleinwand angekommen.

Aus diesem Grund möchte ich mich wirklich einmal auf die Realität besinnen und mich mit der Frage beschäftigen, wie das Verhältnis zwischen Spionen und Königen tatsächlich ausgesehen haben könnte oder noch aussieht. Seid ihr dabei? Ach ja übrigens, es gibt sogar etwas zu gewinnen…

Der Beginn der Spionage

Zunächst möchte ich mich im Rahmen dieser Blogtour mit der Frage beschäftigen, wie die Spionage ihren Anfang nahm. Ich möchte also auf den Spuren der Spionage wandeln und schließe mit der Frage an, wie Spione von ihren Auftraggebern gesehen und behandelt werden.

Der Begriff der Spionage kommt aus dem lateinischen von spicari, wurde später im italienischen aufgegriffen, bevor es ins Altdeutsche übertragen wurde. Der Begriff bedeutet auf Deutsch so etwas wie ausspähen oder erspähen und faktisch könnte man auf den Gedanken kommen, die Spionage sei so alt wie die Menschheit. Vermutlich ist es auch so, denn eine historische Herleitung ist faktisch nicht zu finden. De facto haben Menschen immer ihre Geheimnisse und es gab immer Menschen, die hinter diesen Geheimnissen her waren.

Man könnte also tatsächlich auf den Gedanken kommen, dass die Aussage „Spione sind so alt, wie die Menschen selbst es sind!“, stimmt. Also beschäftige ich mich mit einer neuen Frage hinsichtlich der Spionage und Frage, warum Spione diesen Job machen.

Motivationen von Spionen

Im englischen gibt es die Abkürzung MICE, was eigentlich die Vielzahl oder der Plural des englischen Wortes für Mäuse ist, tatsächlich sind Mäuse ein Bestandteil der Motivation.

Es geht nämlich um

  • Money, im Sinne eines besseren und dauerhafteren Einkommens, zu Sicherheit oder zur Verbesserung des eigenen Lebens und Lebensstils.
  • Ideologie, zum Beispiel um eine politische Meinung zu unterdrücken oder herauszufinden wer vielleicht gegen die eigene politische Position. In der DDR waren Spione alltäglich, ebenso wie das potentielle Misstrauen jedes einzelnen Bürgers gegen jeden andere.
  • Coercion im Sinne von Zwang. Der Spion selbst kann natürlich ausspioniert worden sein, sodass er nun gezwungen ist selbst zum Spion zu werden, da ansonsten ein pikantes Geheimnis die Zukunft des Spions gefährdet, wobei natürlich auch die Spionage des Spions selbst ein solches Geheimnis darstellen kann.
  • Ego ist auch so eine Sache, denn das eigene Ego kann durchaus die Motivation des Spions sein. Ego steht hier im Sinne für eine Form des Ich-Bezugs. Als Spion bin ich wichtig, ich sichere meine Position und steige womöglich im Ansehen anderer auf. Auf jeden Fall jedoch wird mein eigenes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl durch die Spionage gestärkt.

Im Sinne dieses Themas könnte auch der folgende Beitrag interessant sein.

Was die Könige, Kaiser und Regierenden davon haben

Nun, nachdem wir wissen, warum Spione spionieren, sollten wir uns kurz der Frage Batman, was denn nun die Könige, Kaiser und aktuellen regierenden von Spionage hätten. Wir alle erinnern uns an die NSA- Krise, an Edward Snowden und andere Aspekte von Spionage. Tatsächlich geht es den allermeisten Spionen aber um die Weitergabe von Wissen. Der Auftraggeber erwirbt Wissen über sein Spionageziel. Je nachdem wie brisant die Information ist, die ausspioniert wurde, kann sie für den Auftraggeber genauso wertvoll sein wie für den Spion.

Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass sich nicht nur Regierungen wie beispielsweise Könige der Spionage bedienen oder bedient haben, auch in der Wirtschaft und im Militär wurde seit jeher von Spionen Gebrauch gemacht.

Ein bekanntes Beispiel wäre zum Beispiel Mata Hari, die als deutsche Spionin zum Beispiel im Umfeld des Ersten Weltkriegs tätig war; leider wurde sie jedoch im Rahmen ihrer Spionage auch attrappiert und wegen Spionage zum Tode verurteilt.

Die Rolle die sie dabei spielte bei jene einer exzentrischen Tänzerin, die für die damalige Zeit sehr leicht bekleidet war. Ihr tänzerisches Konzept erinnerte an das, was man heute als Burlesque einordnen würde. Sie wurde sowohl von Wirtschaftsbossen und von regierungsnahen Personen beauftragt.

Der Zusammenhang zum Buch

Nachdem ich euch nun so viel über Spione, ihren Ursprung, die Motivation der Spione und ihre Auftraggeber erzählt habe, möchte ich noch abschließend den Bezug zum Buch herstellen. Der im Buch handelnde Protagonist selbst ist sowohl Adliger als auch Spion. Diese Rolle ist tatsächlich im Mittelalter auch so denkbar gewesen, den Spionage brachte nicht nur Gönner, sie kostete auch Geld und wie viel Geld an in der für die Information erhielt, war zu Beginn einer Spionage unklar.

Meiner Meinung nach zeigt dieses Thema sehr genau die Gegensätzlichkeit meines Themas, denn die Rollen und die Rollenverteilung sind nicht immer eindeutig geklärt.

Kommen wir nun zum Gewinnspiel, denn natürlich habt ihr auch heute wieder die Gelegenheit. Heute ist die Tagesfrage unmöglich besonders brisant, gleichzeitig jedoch ist eure Kreativität gefordert.

Das Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch von „Adel verpflichtet – Der Agent der Krone”. Dafür müsst Ihr nur folgende Tagesfrage beantworten:

Spione und Doppelagenten gab es zu jeder Zeit. Wen würdet ihr gerne einmal ausspionieren?

Die Teilnahmebedingungen

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
  • Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
  • Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden. Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Das Gewinnspiel endet am 24.08.2016 um 23:59 Uhr.
  • Der Gewinner wird per Mail kontaktiert! Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht.

Die Tour auf einen Blick

14.08. – Queen Victoria eröffnet die Tour
http://bookwormdreamers.blogspot.de/

15.08. – Prinz Albert Victor Christian Edward

http://buechertraum.com/

16.08. – Die Kunst der Spionage

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

17.08. – Top Secret

http://buchreisender.de/

18.08. – Könige und ihre Spione

https://vielleserin.de/

19.08. – Jack the Ripper

https://svenjaslesemappe.wordpress.com/

20.08. – Technische Entwicklungen der A. P. Glonn

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

21.08. – Morsen und Funken

http://buechertraum.com/

22.08. – Steampunk

https://tamysbuecherwelt.wordpress.com/

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